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James Bond: Stille Wasser sind tödlich

Higson, Charlie

Rezension von Arielen

Auch weltberühmte Geheimagenten fangen einmal klein an. So könnte man wohl die Jugendabenteuer von James Bond untertiteln, die Charlie Higson in den letzten Jahren im Stil von Ian Fleming verfasste. Zeitlich passend zu den eigentlichen Romanen über den berühmten britischen Gentleman-Agenten sind die Abenteuer des jungen Bond in den frühen dreißiger Jahren angesiedelt, in denen die Welt noch ein wenig anders aussah, die Gegner aber nicht minder gefährlich waren.

Der dreizehnjährige James Bond ist ein Einzelgänger. Aufgewachsen mit Eltern, die immer unterwegs waren und häufig umzogen, hat er nie Kontakte zu Gleichaltrigen aufbauen können, geschweige denn gelernt, sich in eine feste Gesellschaft einzufügen. Um dem abzuhelfen schickt ihn seine Tante Charmian, die ihn die letzten Jahre unterrichtet hatte schließlich nach Eton, um nicht nur eine angemessene Schuldbildung zu erlangen, sondern auch den Umgang mit anderen Jungen und Respektspersonen zu lernen.
Zwar fällt das James zunächst nicht leicht, aber er lernt sich anzupassen und seinen Weg zu finden. Nur mit dem etwas älteren George Hellebore gerät er ständig aneinander, denn der Sohn eines Lords und einer Amerikanerin scheint ihn aus unerfindlichen Gründen zu hassen und versucht ihn immer und immer wieder zu demütigen. Und auch sein Vater ist James von Anfang an unsympathisch.
Nicht einmal in den Ferien scheint er Ruhe vor dem Kerl zu haben, denn die Hellebores haben ein Schloss ganz in der Nähe von Tante Charmians Wohnsitz erworben. Zumindest kann man ihnen aus dem Weg gehen. Angeregt durch die Geschichten seines schwer kranken Onkels Max, der im ersten Weltkrieg Geheimagent in Deutschland war, beschließt James dem Verschwinden eines Jungen aus dem Dorf zu gehen, nicht ahnend, dass er dabei auf seinen ersten größenwahnsinnigen Gegner, einen skrupellosen Wissenschaftlicher und lebensgefährliche Situationen treffen wird, die auch das Letzte von ihm fordern werden.

Charlie Higson folgt der Tradition von Ian Fleming. Auch sein James Bond ist noch nicht der Superheld, der auf eine ganze Palette von technischen Gimmicks zurückgreifen kann, sondern vor allem auf seinen Verstand, seine Findigkeit und seine Kondition verlassen muss. Zwar bleibt er in den Schilderungen der Ereignisse jugendgerecht, das Buch kann aber auch ältere James Bond Fans fesseln, denn man erfährt viel über die familiären Umstände, die manchmal sein späteres Leben überschatten und auch jetzt die große Reife für sein Alter rechtfertigen. Einzig der Anfang des Buches – Bonds Erlebnisse in Eton - zieht sich etwas dahin, die Handlung des Buches wird rasanter, je mehr sie sich auf das Ende zu bewegt.
Das macht den Roman zu einer spannenden Lektüre, die jung und alt fesseln kann, die vor allem ein Faible für die ersten James Bond Filme haben.

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Wertung

 

Gesamt:

(Gut)

Anspruch:

(Reiselektüre)

Spannung:

(Spannend)

Brutalität:

(Jugendfrei)

 

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Infos

 

Sprache:

Deutsch

Autor:

Higson, Charlie

Verlag:

Arena, München

Erschienen:

Aug. 2005

Kritiker:

Arielen

ISBN:

3-401-05837-1

ISBN(13):

978-3-4010-583-5

EAN:

9783401058375

Typ:

Taschenbuch

 

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