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Wish for Destruction

Beholder

Rezension von Dirk Götz

Beholder sind eine italienische Power-Metal Band, „Wish for Destruction“ ist ihr zweites Album, das man bei uns bekommen kann. Beholder setzt vor allem auf ihre zwei Sänger Patrick Wire, der eher im oberen Durchschnitt anzusiedeln ist, und Leanan Sidhe, die eine starke Stimme hat. Diese Gesangsduette werden mit von gut komponierter Musik begleitet und gelegentlich durch Soundeffekte ergänzt. Durch dieses Album zieht sich der Gedanke der Zerstörung der Welt wie die Zerstörung eines Computers oder ähnlichem technischen Gerät, was zwar kein Konzeptalbum daraus macht, aber aus den einzelnen Songs ein zusammengehöriges Album. Es sei bevor ich zu den einzelnen Lieder übergehe noch gesagt, dass ich versuchen werde möglichst neutral zu urteilen, aber ob das gelingt weis ich nicht, da die Band es mit ihren zwei Alben „The Legend begins“ und „Wish for destruction“ in mein Herz zu spielen und ich sehnlichst auf das dritte Album warte, das schon fertig produziert ist.

Creation – 01:08
Im Intro mit stimmiger Hintergrundmusik versehen hört man erst Kindergesang (la la la) und dann die Worte „ I am creation“.

Wish for destruction – 05:28
Noch eher ruhiges Gitarrenspiel begleitet von stimmigen Keyboardmelodien leitet das Lied ein und sobald es schneller wird, setzt der Wechselgesang der beiden Sänger ein, die sich stimmungsvoll mal abwechseln, mal begleiten. Das ganze wird dann durch ein gutes Solo des Gitaristen Markus Mayer unterbrochen, das wie der Anfang mit dem Einsatz des Gesangs endet. Dies geht dann so weiter bis zum nächsten Solopart von Mayer und Treasure, darauf folgt wieder Gesang bevor das Lied wieder langsamer wird und ausklingt. Insgesamt ein Lied das es verdient dem Album seinen Namen zu geben.

7even – 04:04
Hier setzt der Gesang erst nach circa anderthalb Minuten ein und solang können sich die Musiker etwas austoben. Danach beginnt wieder das Sangesschema Wire – Sidhe - Beide und noch mal von vorn, wie im Lied davor. In der letzten Minute wird nur noch der Refrain wiederholt, dieser Absatz wurde natürlich vom Anfang mal wieder durch Solos der Gitarristen getrennt.

World Leaders – 05:24
Dieses Lied ist eher ruhig zu mindest am Anfang, was auch durch das Keyboardintro klar wird. Im Verlauf des Liedes wird alles etwas schneller, erreicht aber nicht ganz das Tempo der ersten Lieder. Hier folgt dem Solo von Markus Mayer, den ich hier noch mal extra loben möchte, ein noch mal Gesangspart.

Beyond Science - 04:55
Hier lassen es die Gitarren zu Anfang richtig knallen, bevor ein mit Absicht heiserklingender Gesang einsetzt, der dann nochmals etwas später den normalen Gesang unterbricht. Ungefähr in der Mitte klingt das Lied fast aus bis wieder fast von vorn anfängt. Zum Ausklang wird das Lied ruhiger bei einem Gitarrensolo der beiden Gitarristen, das etwas über eine Minute dauert

Bleeding Town – 04:11
Nach dem ruhigeren ausklang des vorherigen Liedes muss dieses auch eher ruhig sein. Nach dem wie immer gelungen ersten Gesangspart hat Treasure sein erstes eigenes Solo, das zeigt das er nur minimal schlechter als Mayer ist. Danach geht der Gesang weiter wie vorher und beendet das Lied.

Here comes the fire – 03:44
Das Lied ist genauso aufgebaut wie die anderen auch, besonders erwähnenswert ist allerdings das Keyboard/Gitarren-Solo von Markus Mayer und Mark Vikar, das auf dem „Profondo Rosso Main theme“ von Goblin basiert. Dieses kenn ich zwar nicht, aber es klingt sehr gut. Wen jemand mehr weiß, darf er sich meines Dankes sicher sein wenn er mich erleuchtet.

Deadlock – 01:37
Dieses rein akustische Zwischenspiel von 1:37 Minuten erzeugt eine düstere Stimmung als Vorbereitung für das nächste Stück.

Failure 617 – 05:08
Diese Lied beginnt mit dem Soundeffekt „System failure“, der einen wirklich an einen Systemabsturz erinnert. Direkt im Anschluss brechen die Gitarren über den Hörer herein und der Gesang beginnt, dann geht es heavy weiter bis zu einem ruhigen Klaviersolo des Keyboarders Vikar. Nach dem Solo setzt der Gesang wieder ein, der im Übergang zu dem im Booklet treffenderweise als „guitar noises“ bezeichneten Solo von Matt Treasure immer mehr verzehrt wird.

Ultimate Elimination – 06:53
Dieses Lied beginnt ebenfalls mit einem Soundeffekt, der verkündet das keine Hoffnung mehr besteht. Mit diesem „There’s no hope left“ begrüßt mich mittlerweile Windows an meinem Computer. In diesem Lied, welches erzählt wie die Welt zerstört wird, da den Sängern die Kontrolle verloren ging, wechseln sich immer wieder schnelle Passagen mit Midtempoteilen ab. In der Mitte hat Markus Mayer seinen letzten Auftritt auf diesem Album. Am Ende hört man die Zerstörung der Welt und wie jemand wie zur Bestätigung versucht Funkkontakt herzustellen.

Der Videoclip zu „Wish for Destruction“ beginnt passend in Schwarz/Weiß mit den Bild einer Leiche mit Strichcode auf der Stirn und eingeblendeten (Fehler-)Codes, sobald die Musik beginnt erhebt sich die Leiche. Beim Einsatz des Gesangs werden die Bilder farbig und zeigen die Band im Studio oder vielleicht auch einer Lagerhalle oder ähnlichem mit immer wieder guten Kamerafahrten und aus anderen Blickwinkeln, wobei leider teilweise auf die falschen Personen gefahren wird. Dies wird gelegentlich wieder von Bildern der Leiche in Schwarz/Weiß unterbrochen, irgendwann gesellen sich auch kurze Aufnahmen der Bandmitglieder in Schwarz/Weiß hinzu und zum Schluss sieht man die Band und (ich vermute) den Produzenten oder Filmer laufen wie die Leiche bis dann die Kamera der Straße entlang von ihnen wegbewegt.
Insgesamt ist der Videoclip zwar nicht professionell, aber doch von durchschnittlicher Qualität.

Das Cover des Digipak ist in einem dunklen Lilafarbton gehalten und in einem helleren Farbton mit einem Schaltplan verziert. Auf der Vorderseite prangt das Logo an oberster Stelle, in der Mitte sieht man eine gut geränderte Gruppe Kinder mit Schatten vor der Weltkugel mit weiteren Effekten, unterhalb hiervon steht der CD-Titel. Auf dem Rücken stehen Bandname und CD-Titel. Auf der Rückseite der CD-Inhalt und die Daten.
Das Booklet hat die selbe Vorderseite wie das Cover und enthält alle Songtexte mit farblicher Kennzeichnung ob es Einzelgesang oder Duett ist sowie Fotos der Bandmitglieder und zum Schluss die üblichen Grüße und Dankeschöns. Auf der Rückseite stehen die Verantwortlichen.

Fazit: Ich halte Beholder für eine Band, die mit dem richtigen Marketing zu einer der ganz Großen werden kann. Die Musik ist gut, der Gesang erstklassig, Live-Qualitäten kann ich leider nicht beurteilen. Ich möchte jedem der auf die Musik steht empfehlen mal reinzuhören, hierzu sei gesagt, dass sich auf der Homepage zu den Alben jeweils zwei Lieder runterladen lassen und zwar völlig legal! Des Weiteren sind auch Links zu den Demosongs und die Soundeffekte zum Download vorhanden.

Daten
10 Songs mit einer Spielzeit von 42:32
1 Videoclip zu „Wish for Destruction”
Musik:
Patrick Wire – Gesang
Leanan Sidhe – Gesang
Markus Mayer – Gitarre
Matt Treasure - Gitarre
Andy McKein – Bass
Mark Vikar – Keyboard
Produktion:
Beholder und Luigi Stefanini
Homepage:
http://www.beholderofficial.com/

Datenbank:0.0020 Webservice:0.0967 Querverweise:0.0066 Infos:0.0005 Verlag,Serie:0.0006 Cover:0.0001 Meinungen:0.0006 Rezi:0.0001 Kompett:0.1073

 

Wertung

 

Gesamt:

(Extrem gut)

Anspruch:

(keine Angabe)

Spannung:

(keine Angabe)

Brutalität:

(keine Angabe)

 

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Infos

 

Sprache:

Deutsch

Autor:

Beholder

Verlag:

Steamhamme (SPV)

Erschienen:

Nov. 2002

Kritiker:

Dirk Götz

Typ:

CD

 

Beholder

 

Beholder sind eine italienische Heavy Metal-Band [mehr]

 

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