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Born to Run

Kenson, Stephen; Jentzsch, Christian

Rezension von Sebastian Hogrebe
Aus der Reihe "Shadowrun"

“Kellan Colt aus dem Provinznest Kansas City möchte endlich eine richtige Shadowrunnerin werden. Als sie ein Paket ihrer verschwundenen Mutter aus Seattle bekommt, beschließt sie, sich auf den Weg dorthin zu machen. Dort lockt das große Geld: Seattle, die Hochburg der Runner und Anlaufstelle für lukrative Jobs.”

“Born to run“, ein weiterer Roman von Stephen Kenson für die Welt von Shadowrun, ist 267 +ein paar Seiten Werbung dick und ein handliches Taschenbuch. Redaktion und Lektorat der deutschen Erstausgabe lagen bei Catherine Beck, Satz und Layout bei Sarah Nick und die Übersetzung stammt von Christian Jentzsch.
Um das Lektorat, dass bei den meisten deutschen Shadowrunprodukten der Vergangenheit meist schlecht bis grausig war, gleich mal anzusprechen: Es fiel mir beim Lesen nicht unangenehm auf. Allerdings bin ich auch ein Leser, der den einen oder anderen kleineren Schnitzer schnell verzeiht.
Nun aber direkt zum Roman:

Die Geschichte des Romans spielt in Seattle und ist die Geschichte von einer Runnerin, die am Anfang ihrer Karriere in Seattle steht. Sie trifft auf einige freundliche Runner, für die Geld nicht alles bedeutet, und wird von ihnen unter die Fittiche genommen, oder in Ausbildung, nachdem sich ihr magisches Talent offenbart hat. Bis sie schließlich das Kommando übernimmt und die Gruppe anführt, nachdem sie bei ihrem ersten richtigen Job reingelegt wurde und der Sache nachgehen will.
Recht früh wird klar, dass die Runner in Konzernstreitigkeiten geraten sind, die auf ihren und dem Rücken von zwei Gangs ausgetragen werden. Es gilt schließlich alle Parteien so gut es geht gegeneinander auszuspielen und am Ende einen guten Schnitt zu machen, ohne ins Gras gebissen zu haben.

Das Buch liest sich recht flüssig und ohne größere Schwierigkeiten den Plot nachzuvollziehen und vorauszuahnen. Die meisten Charaktere sind ebenso einfach gestrickt und es gibt mehr als eine Parallele zu Lass ab von Drachen, von Robert N. Charrette. Im Gegensatz zu Charrette schafft es Kenson jedoch nicht das besondere Erlebnis und die Atmosphäre der Shadowrunwelt dem Leser nahe zu bringen. Er schreibt routiniert, aber nicht sonderlich spannend.
Zu Gute kommt ihm, dass er keinen übermächtigen Drachen, KI oder unsterblichen Elfen als Strippenzieher im Hintergrund bereithält, sondern sich auf das gute alte “Straßenniveau” von Shadowrun beschränkt. Es gibt auch recht interessante Charaktere, wie einen elfischen Ganger oder einen arroganten Trollmagier. Diese Figuren zeichnen sich durch ein paar Charakterzüge aus, die nicht in die normalen Schubladen für Runner gesteckt werden können.
Der Plot ist auf den ersten Blick gut durchdacht, weist aber in einigen Punkten Schwächen auf. Um einen zu nennen: Es wird immer wieder darauf hingewiesen, dass ein bekannter Runner mit einem Ruf und guten Kontakten es sich nicht leisten kann falsch zu spielen. Aber genau das passiert schließlich.
Das Ende des Buches lässt dann darauf schließen, dass Kenson eine oder mehrere Fortsetzungen schreiben wird. Es kann aber natürlich auch sein, dass er einfach nur die Hintergründe der Geschichte noch mal beleuchten und dem Leser zeigen wollte, wie es nach einem erfolgreichen Shadowrun noch weiter geht.

Alles in Allem ist das Buch nicht ganz den Preis wert, den man dafür bezahlt, auch wenn immer noch genug gutes Handwerk drin steckt, um es entspannt lesen zu können.

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Wertung

 

Gesamt:

(Mittel)

Anspruch:

(keine Angabe)

Spannung:

(keine Angabe)

Brutalität:

(keine Angabe)

 

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Weblinks:
Fantasy Productions, Erkrath

 

Infos

 

Sprache:

Deutsch

Serie:

Shadowrun

Autor:

Kenson, Stephen

Verlag:

Fantasy Productions, Erkrath

Erschienen:

Aug. 2004

Kritiker:

Sebastian Hogrebe

ISBN:

3-890-64564-X

ISBN(13):

978-3-8906-456-3

EAN:

9783890645643

Typ:

Taschenbuch

 

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