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Hnefatafl

Hren, Tino

Rezension von mideg

"Der Feldherr ist umzingelt und muss sich von seinen Soldaten zur Flucht verhelfen lassen. Dabei sind Bauernopfer die Regel, denn es zählt nur der Feldherr. Bei diesem strategischen Spiel geht es für zwei Spieler um taktische Züge und Vorrausplanung.

Hnefatafl ist ein strategisches, historisches Spiel für zwei Personen, ähnlich Schach. Eine Spieldauer wird nicht angegeben, jedoch können erfahrene Hnefatafler in 15 - 20 Minuten eine Partie beenden. Eine Altersbeschränkung existiert nicht.

Auf einem dem Schachbrett ähnlichen Spielfeld hat der "Angreifer" den "Verteidiger" umzingelt. Nun kommt es zum Kampf. Dabei ist der Verteidiger zahelnmäßig weit unterlegen und von allen Seiten von Angreifern umringt. Dafür besitzt nur der Verteidiger die Figur "Feldherr", die stärker als die anderen Spielfiguren ist. Nun geht es darum, den Feldherrn entkommen zu lassen, indem man ihn auf eines der Eckfelder zieht, beziehungsweise den Feldherrn gefangenzunehmen, indem man ihn mit eigenen Soldaten umzingelt. Auch die gegnerischen Soldaten lassen sich festsetzen, im Gegensatz zum Feldherrn reichen zwei eigene Figuren aus, um eine gegnerische vom Brett nehmen zu dürfen.

Ähnlich wie Schach entfaltet Hnefatafl seinen Reiz erst, wenn die Zusammenhänge und Taktiken nach den ersten Spielen verinnerlicht wurden. Zu sehr scheint der Verteidiger in den ersten Partien überlegen, bevor sich die ersten erfolgreichen Angreifer-Strategien herauskristallisieren. Dann wird es ein interessantes Spiel, dass trotz der unterschiedlichen Spielsituationen ein ausgeglichenes Kräfteverhältnis herstellt. Noch nach vielen Partien entdeckt man kleine Kniffe, mit denen man sein Gegenüber nocheinmal austricksen kann. Erwähnenswert ist, dass das Spiel auf historischen Ausgrabungen beruht, wobei die Regeln selbst keinen Anspruch auf geschichtliche Korrektheit erheben.

Trotz gewisser Reize fehlt diesem Spiel jedoch gegenüber Schach die Komplexität. Dafür entschädigen mehrere Varianten, die verschieden große Spielbretter, unterschiedliche Ausgangssituationen und veränderte Regeln ermöglichen und so alles vom kurzen Spiel in der Mittagspause bis zum Hnefatafl-Turnier bieten. Die Ausstattung reicht von spärlich bis gut: Das Spielbrett besteht aus einem bedruckten Sperrholzbrett, was den guten Eindruck der netten, kleinen Holzfiguren wieder schmälert. Eine Verpackung wird nicht migeliefert, was ebenfalls ein Manko darstellt. Alles in allem eine Option für alle, die einen nicht zu teuren Ersatz für ihre Dame- oder Schach-Partien haben wollen."

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Wertung

 

Gesamt:

(Gut)

Anspruch:

(Anspruchsvoll)

Spannung:

(Unterhaltsam)

Brutalität:

(Gewaltfrei)

 

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Infos G & S Verlag / SAGA Games:
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Infos

 

Sprache:

Deutsch

Autor:

Hren, Tino

Verlag:

G & S Verlag / SAGA Games

Erschienen:

Jan. 1996

Kritiker:

mideg

Typ:

Brettspiel

 

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