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Vampire: Die Maskerade - Bloodlines

Troika Games

Rezension von Gemini
Aus der Reihe "Vampire : Die Maskerade"

Vorsichtig betrete ich das alte Hotel. Die meisten Fenster sind zugenagelt und das schwache Mondlicht vermag kaum ins Innere zu dringen. Nach dem Brand trugen sich hier seltsame Dinge zu. Es gab seltsame Unfälle bei den Versuchen das Hotel wieder aufzubauen und so wurden die Bauarbeiten eingestellt. Sterbliche wissen nicht viel über das Übernatürliche und glauben nicht an Geistergeschichten, aber mein Auftraggeber schon. Einen persönlichen Gegenstand des Geistes soll ich ihr bringen. Leise und auf alles gefasst schleiche ich weiter, denn es ist auch meine erste Begegnung mit Gespenstern. Wer glaubt schon an so was? Eine Lampe auf einem Tischchen beginnt zu zittern und fliegt auf mich zu. Erschrocken mache ich einen Satz nach vorne, um auszuweichen. Da kracht auch schon der Kronleuchter von der Decke und verfehlt mich nur um Millimeter. Unheimliche Geräusche dringen von überall her auf mich ein. Na schön. An Vampire habe ich bis vor kurzem ja auch nicht geglaubt und jetzt bin ich einer, also betätige ich mich jetzt zur Abwechslung mal als Geisterjäger.

Blind-Date mit Folgen
Bei einem Blind-Date bohren sich uns plötzlich spitze Zähne in den Hals und kurz darauf stürmt eine ganze Horde Vampire unser schäbiges Hotelzimmer. Wir und unser Erzeuger werden vor ein Tribunal geschleppt, wo die Bekanntschaft mit unserem Date auch gleich endet, da der Prinz La Croix, der Führer der Camarilla-Vampire von L.A., ihn hinrichten lässt, da dieser bei ihm nicht um die Erlaubnis gebeten hatte, uns zu einem Kainskind zu machen. Die Camarilla ist ein Zusammenschluss verschiedener Vampirclans, die nach strengen Gesetzen lebt und deren Hauptaugenmerk darauf gerichtet ist, dass die Gesellschaft der Vampire für Sterbliche unerkannt bleibt. Die so genannte Maskerade ist dabei die oberste Doktrin. Auch unser untotes Leben soll sogleich beendet werden, doch der Anarch Nines Rodriguez, eine Art Rebell, der wie alle Anarchen mit der Organisation der Camarilla nicht einverstanden ist, mischt sich gerade noch rechtzeitig ein und der Prinz lässt Gnade walten.
Fortan werden wir von ihm mit Aufträgen betraut. Es kristallisiert sich immer mehr heraus, dass ein ganz besonderes archäologisches Stück in der Stadt ist, hinter dem nicht nur Prinz La Croix her ist. Auch die Anarchen und der finstere Sabbat sind an dem geheimnisvollen Sarkophag von Ankara interessiert, in dem angeblich ein uralter Vampir schlummern soll. Wir werden schon bald tief in die intrigante Welt der Vampirclans und rivalisierenden Organisationen gezogen, aber wir können selbst entscheiden, auf wessen Seite wir stehen wollen…

Bloodlines ist bereits das zweite Spiel, das sich mit dem erfolgreichen Titel des Pen&Paper Rollenspiels Vampire: The Masquerade des Verlags White Wolf schmückt. Bei seinem Vorgänger Redemption wurde häufig der geringe Rollenspielanteil kritisiert. Troika, der Entwickler des zweiten Teils, ist sich dessen bewusst und wollte es besser machen, als seinerzeit nihilistic software. Und so fängt auch Bloodlines wie jedes gute Rollenspiel mit der Charaktererschaffung an, bei der wir die grundlegenden Werte unseres Alter Egos festlegen, die im Verlaufe des Spiels dann weiterentwickelt werden.

Geburt eines Vampirs
Zunächst können wir uns für einen von 7 spielbaren Clans entscheiden. Vertreten sind die kämpferischen Brujah, die tierhaften Gangrel, die verrückten Malkavianer, die im Verborgenen lebenden Nosferatu, die eitlen Toreador, die Blutmagier der Tremere und die herrischen Ventrue. Das Erscheinungsbild unseres Charakters wird durch die Clanwahl und das gewählte Geschlecht unseres Charakters beeinflusst. Dabei hat der Spieler keinerlei Wahl, denn die 14 zur Verfügung stehenden Models werden einschließlich Kleidung durch die Auswahl automatisch zugewiesen.
Die Wahl des Clans hat auch entscheidenden Einfluss auf die Fähigkeiten unseres Vampirs. Der zweite Bildschirm der Charaktererstellung hat starke Ähnlichkeit mit dem Charakterbogen des Pen&Paper Spiels, dieser wurde lediglich vereinfacht. Es gibt Attribute, die in körperliche, gesellschaftliche und geistige unterteilt sind. Der nächste Block sind die Fähigkeiten, unterteilt in Talente, Fertigkeiten und Kenntnisse. Den letzten Block bilden die Disziplinen, von denen jeder Charakter je nach Clanwahl automatisch 3 zugeteilt bekommt. Auch auf Attribute und Fähigkeiten hat die Clanwahl Auswirkungen, denn beim Setzen der frei verteilbaren Punkte, bekommt ein Gangrel z.B. mehr Punkte auf die körperlichen, wobei ein Toreador mehr im gesellschaftlichen Bereich zu verteilen hat, ein Tremere dagegen eher im geistigen. Das Geschlecht unseres Charakters hat zwar keinen Einfluss auf diese Werte, aber im Verlauf des Spiels wirkt sich auch dies durch Gesprächsoptionen und dergleichen aus.
Nach der Charaktererschaffung, bei der wir unserem Helden der Nacht natürlich auch noch einen Namen geben, folgt erst mal ein optionales, aber ausführliches Tutorial, bei dem uns ein alter Haudegen die Gepflogenheiten der Vampirwelt und die Besonderheiten unseres neuen Lebens erklärt und uns vor erste einfache Aufgaben stellt.

Stadt der Engel
Nach dem ersten Geplänkel mit dem Sabbat finden wir uns in unserem Appartment wieder, einer schäbigen und schmuddligen Absteige in einem Motel. Wenigstens einen Laptop hat uns der Prinz zur Verfügung gestellt, der für uns eine Art Operationszentrale darstellt. Hier erhalten wir E-Mails mit Aufträgen und Hinweisen. Im Kühlschrank lagern natürlich kein Magerjoghurt oder Bier, sondern ein paar Blutbeutel. Die sind zwar nicht so effektiv wie Frischblut, aber im Notfall besser als gar nichts. Aus unserem Appartement gelangen wir nach Santa Monica, das erste von insgesamt 4 Stadtviertel L.A.s, die wir frei begehen können. Die Areale sind zwar recht beschränkt in ihren Ausmaßen, bieten aber genug Freiheit, um so manches Geheimnis zu entdecken. Passanten und vor allem Bettler gibt es reichlich, nur das Verkehrschaos sucht man vergebens. Die meisten der Häuser sind begehbar, wenn nicht sofort, dann im weiteren Verlauf des Spiels. Hier treffen wir auch Charaktere, die uns weitere Aufgaben geben und uns dafür Gegenleistungen, sei es in Form von Barem, ohne das auch ein moderner Vampir nicht auskommt, oder in Form von Informationen zukommen lassen. Die übrigen 3 Areale, Downtown, Hollywood und Chinatown, werden erst nach Erledigung bestimmter Hauptquests freigeschaltet. Für weitere Abwechslung sorgen noch eine ganze Reihe von zusätzlichen Gebieten, die nur für bestimmte Quests betretbar sind. Hier wartet zum Beispiel ein Schiff auf uns, auf dem ein regelrechtes Massaker stattgefunden hat oder ein Museum, dem wir außerhalb der Öffnungszeiten einen Besuch abstatten.
Das Integrierte Logbuch bietet uns eine Übersicht, über noch zu erledigende und bereits bewältigte Aufgaben. Es wird automatisch aktualisiert und speichert jeden neu gewonnenen Hinweis und gibt an, was als nächstes zu tun ist. So behält man einen guten Überblick darüber, mit was wir uns noch die Nacht um die Ohren schlagen müssen.

Zuckerbrot und Peitsche
Zur Lösung von Problemen gibt es fast immer mehrere Wege, da die Clans sich in ihren Fähigkeiten teilweise erheblich unterscheiden. Ein Brujah oder ein Gangrel hat weniger Optionen in Gesprächen, als ein Toreador oder ein Ventrue, der sein Gegenüber auch schon mal verführen oder überreden kann und so um den einen oder anderen Kampf herumkommt. Auch Fähigkeiten wie Schleichen, das Hacken von Computern oder das Knacken von Schlössern ersparen einem einige Metzeleien. Der Anteil des Hack&Slay ist also auf Wunsch erfreulich gering. Bei einigen Endgegnern und vor allem im letzten Teil des Spiels kommt man um das Kämpfen dann aber doch nicht herum.
Um seine Gegner endgültig ins Reich der Toten zu befördern, stehen einem eine ganze Reihe an Waffen zur Verfügung. Zunächst unterscheidet man Nahkampf- und Fernkampfwaffen, wobei uns bereits im Tutorial eingebläut wird, dass man mit Schusswaffen bei übernatürlichen Wesen wie Vampiren nicht viel ausrichten kann. So ist auch die Auswahl an Schießprügeln eher begrenzt. Einfache Waffen lassen Gegner häufig fallen, etwas fiesere gibt’s bei Straßenhändlern oder im Mini-Market um die Ecke zu erstehen.
Beim Nahkampf kommt es hauptsächlich auf Geschicklichkeit, Kraft und den eigenen Nahkampfwert an, womit man als Vampir sehr schnell recht viel Schaden bei Gegnern verursachen kann. Kommt dann noch eine der Disziplinen wie Blutstärke oder aber Stärke hinzu, wächst nach einem Schlag eines erfahrenen Nahkämpfers eigentlich kein Gras mehr.
Schusswaffen lassen sich nur mit einem entsprechend hohen Wert auf eben solche effizient benutzen. Die Zielgenauigkeit und die Zeit, die zum Zielen benötigt wird, sind hier aber gerade am Anfang nicht besonders vorteilhaft, so dass der Gegner oft bereits an einen heran gekommen ist, bevor man ihn niedergestreckt hat.
Für Vampire gibt es zwei Arten von Schaden, den normalen, den man als Kainskind eigentlich recht locker wegsteckt und auch entsprechend schnell wieder regeneriert und den schwer heilbaren Schaden, der das größere Problem darstellt. Hier dauert die Regeneration extrem lange. Verursacht wird er hauptsächlich durch Klingenwaffen und durch Feuer. Dem sollte man auf jeden Fall tunlichst aus dem Weg gehen, denn Untote brennen wie Zunder.

Die Macht des Blutes
Die so genannten Disziplinen sind ein wichtiges strategisches Mittel für jeden Vampir. Je nach Clan stehen dem Charakter verschiedenen Disziplinen zur Verfügung. Hier gibt es so praktische Dinge wie Auspex, das eine Art vampirischen Röntgenblick darstellt und ihn die Auren von Wesen auch durch Wände hindurch erkennen lässt. Geschwindigkeit lässt den Vampir mit übernatürlicher Schnelligkeit handeln, was sich in einer Art Matrix-Sicht auswirkt. Beherrschung bricht den Willen von Sterblichen und wird besonders gerne von den Ventrue eingesetzt. Thaumaturgie ist die Blutmagie der Tremere, die je nach Grad andere Auswirkungen hat, die bis zur Entflammung des Blutes eines Gegners geht. Verdunkelung beschreibt die Fähigkeit, sich unsichtbar zu machen und ist vor allem den Nosferatu und den Malkavianern zueigen.
Der Einsatz von Disziplinen kostet uns Blutpunkte, von denen wir insgesamt 15 in unserem Vorrat speichern können. Ist der Blutvorrat knapp, laufen wir Gefahr, das Tier in uns freizusetzen. Die Lösung dieser Probleme ist natürlich das Trinken von Blut. Das darf aber nicht in aller Öffentlichkeit geschehen, da wir sonst das Gebot der Maskerade verletzen würden und eventuell von professionellen Vampirjägern beobachtet werden, die uns dann später auflauern und auch andere Vampire in Gefahr bringen. Auch der Einsatz einiger Disziplinen in der Öffentlichkeit stellt einen Maskeradebruch dar. Es ist nun mal nicht normal, wenn jemand mit rot glühenden Augen herumläuft oder sich schneller bewegt, als ein Sterblicher es wahrnehmen kann. Nosferatu können sich auf Grund ihres entstellten Äußeren nicht einmal in der Öffentlichkeit zeigen, ohne die Maskerade zu brechen. Ihnen bleiben zur Fortbewegung nur die Abwasserkanäle.
Was das Bluttrinken betrifft ist auch wichtig zu wissen, dass nicht jeder Mensch die Gleiche Blutqualität besitzt. Ein Bettler oder eine Prostituiert mag einfacher zu finden und auszusaugen sein, sie bieten aber auch nur minderwertiges Blut, das wenig Blutpunkte regeneriert. Ein wohlhabender Geschäftsmann ist das schon ein Snack von ganz anderer Qualität. Wir müssen außerdem darauf achten, unsere Blutspender nicht ganz auszusaugen und somit zu töten, denn das Umbringen von Unschuldigen kostet nicht nur kostbare Menschlichkeit, sondern gibt auch dem Tier in uns mehr Macht. Ergreift das Tier von uns Besitz, lässt sich der Charakter nicht mehr steuern. Er besitzt gesteigerte Kraft und fällt über das nächst Beste Opfer her, das sich ihm in den Weg stellt. Das schlimmste Beispiel dafür, was aus einem werden kann, wenn man dem Tier die Oberhand lässt, sind die blutrünstigen und brutalen Vampire des Sabbat, den Hauptgegnern eines jeden Vampirs mit auch nur ein wenig Ehrgefühl im untoten Leib.
Hat man sich dann die rund 50 Stunden durch alle Aufgaben gekämpft, seine Verbündeten gewählt, wartet eines von insgesamt 5 Spielenden auf uns. Wer alle Enden sehen will, der hat also einiges zu tun. Auch wenn man beim zweiten Anlauf weniger Zeit benötigen wird, so ist es sicher immer wieder eine Herausforderung mit einem Charakter eines anderen Clans in die Welt der Dunkelheit einzutauchen und die Story aus einem ganz anderen Blickwinkel zu erleben.

Schaurig schön
Die Atmosphäre ist auf jeden Fall ein großer Pluspunkt des Spiels. Die meisten Schauplätze haben einen sehr morbiden Touch, sind schmuddlig, verkommen und chaotisch. Man hat stets das Gefühl, als wäre man nicht allein und würde beobachtet, selbst wenn man in einer verlassenen Krypta auf einem menschenleeren Friedhof steht oder durch ein altes Spukhaus streift. Die Gefahr lauert hinter jeder Ecke und man weiß nie, in welcher Form sie einen diesmal anspringt, als menschlicher Vampirjäger oder als ein skurriles und fast schon bemitleidenswürdiges Geschöpf, das dem kranken Geist eines Fleisch formenden Tzimisce-Vampirs entspringt.
Negativ fällt an der Grafik auf, dass sich die Entwickler leider nicht sehr viel Mühe gemacht haben, was originelle und abwechslungsreiche Modelle und Texturen angreift. Ein und derselbe Polizist begegnet einem da das ganze Spiel hindurch und es gibt nur ganze 2 verschiedene Bettlermodelle. Auch in den verschiedenen Nachclubs kann man auf der Tanzfläche, auf der man übrigens auch selbst eine heiße Sohle hinlegen kann, fast schon vom Angriff der Klone sprechen. Die immer gleichen Kunstgegenstände zieren die Hälfte der Appartements, da muss es wohl irgendwo im Sonderangebot gegeben haben.
Die Charaktere, mit denen wir uns unterhalten können, sind da schon eher ein Lichtblick. Aus lebendigen Augen schauen sie uns an und wir können deutlich an ihrer Mimik erkennen, ob unser Gegenüber gut gelaunt ist oder drauf und dran, unser freches Maul zu stopfen. Die Source Engine, die für Half Life 2 entwickelt wurde, hat hier ihren markantesten Einfluss hinterlassen, auch wenn Bloodlines die Engine bei weitem nicht so effizient ausnutzt, wie Half Life 2 das tut. Zwischen den verschiedenen Schauplätzen gibt es immer wieder Ladebildschirme, die den Spielfluss unterbrechen.
Auch fallen einem schnell gravierende Grafik- und Clippingfehler auf, die einfach nicht hätten sein müssen. Handys verschwinden aus der Hand eines Charakters und tauchen dann wieder auf oder wir stecken plötzlich in einer Tür fest, die auf uns geschleudert wurde.
Erwähnt seien auch noch die teilweise sehr brutalen Szenerien, bei denen Leichenteile durch die Luft fliegen, Menschen aufgehängt und seziert an der Wand hängen und Blut in Strömen spritzt. Der Grad der gezeigten und nicht zensierten Gewalt steht meiner Meinung nach in krassen Gegensatz zu dem zensierten Teil des Intros, bei dem unser Erzeuger hingerichtet wird.

Grabesstimmen
Ständiger Begleiter ist auch eine breite Auswahl an stimmungsvoller Hintergrundmusik, die je nach Situation lauter oder leiser wird und sich so dem Spielgeschehen anpasst. Geräusche dringen aus jeder Richtung auf uns ein. Wer stolzer Besitzer eines 5.1-Systems ist, der wird sich akustisch direkt ins Geschehen versetzt fühlen. Gerade in spannenden und gruseligeren Situationen jagen die flüsternden Stimmen und die teilweise nicht definierbaren Geräusche einen die eine oder andere Gänsehaut über den Rücken.
Auch die durchgehende Sprachausgabe ist sehr stimmungsvoll gesprochen und mit viel Abwechslung den verschiedenen Charakteren angepasst. Da gibt es gebildete Vampire, die eine entsprechende Ausdrucksweise an den Tag legen, farbige Gettogangster mit Rhythmus im Blut und auf der Zunge oder aber Vampirjäger mit deutlichem deutschem Akzent. Deutscher Akzent in einer deutschen Spielversion? Ja das ist sicherlich ein Widerspruch, die Erklärung ist aber ganz einfach. Die Sprachausgabe ist leider nicht übersetzt worden und somit nur im englischen Original vorhanden. Wer dessen nicht mächtig ist oder Schwierigkeiten mit der recht authentischen und rüden Ausdrucksweise hat, der muss sich mit Untertiteln zufrieden geben. Leider wurden die aber an der einen oder anderen Stelle vergessen oder aber nicht für nötig gehalten. Das auf Band aufgenommene Tagebuch eines Malkavianers muss so ohne Übersetzung auskommen und wer versteht schon die verrückten und wirr sprechenden Malkavianer?

Fazit
Vampire the Maskerade: Bloodlines ist nicht zu unrecht lange erwartet worden. Die wirklich hervorragende Story und die einmalige Atmosphäre machen es zu einem der besten und interessantesten Rollenspiele des Jahres. Leider mindern im Moment noch ein paar Bugs den Spielspaß, was aber hoffentlich bald durch einen Patch behoben wird. Fans von Horrorspielen und solche, die bereits im Pen&Paper in die Haut eines Vampirs geschlüpft sind, sollten hier auf jeden Fall zugreifen. Auch wer ins Genre hineinschnuppern will, der ist hier mit Sicherheit gut bedient.


Systemvorraussetzungen:
PIII 1,2Ghz CPU
384MB RAM
4fach CD- bzw. DVD-ROM-Laufwerk
3-D-Karte

USK Einstufung: Freigegeben ab 16 Jahren gemäß § 14 JuSchG


Screenshots:
Vampire: Die Maskerade - Bloodlines (PC - Version)

Copyrights Screens by Troika Games

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Datenbank:0.0012 Webservice:0.1153 Querverweise:0.0053 Infos:0.0012 Verlag,Serie:0.0008 Cover:0.0003 Meinungen:0.0014 Rezi:0.0001 Kompett:0.1260

 

Wertung

 

Gesamt:

(Extrem gut)

Schwierigkeit:

(Verständlich)

Spannung:

(Fesselnd)

Brutalität:

(Bluttriefend)

 

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Infos

 

Sprache:

Deutsch

Ort:

Los Angeles USA

Zeit:

2004

Serie:

Vampire : Die Maskerade

Autor:

Troika Games

Verlag:

Activision

Erschienen:

Nov. 2004

Kritiker:

Gemini

Typ:

Computerspiel

 

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