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Ausgebeint

Amtsberg, Susanne

Rezension von Maggy Trabert

Theres Illinger lebt auf dem Land mit ihren Kindern und Ehemann. Die Arbeit auf dem Feld ist hart, die Freizeit knapp bemessen.Sie hasst ihren Mann und sieht daher nur einen Ausweg: Sie fährt in der Dunkelheit zum Feld zurück, auf dem ihr Mann noch arbeitet und erschlägt ihn. Anschließend beseitigt sie jegliche Spuren indem sie die Leiche durch den Häcksler jagt. Alles deutet auf eine dramatische Unfalltragödie hin. Doch auf dem Heimweg fährt Theres eine Radfahrerin mit ihrem Schlepper an. Sie begeht Fahrerflucht und versucht diese Radfahrerin aus ihrem Gedächtnis zu streichen. Doch Doro, die für einen Film gerade nach der passenden Location gesucht hatte, kann sich noch sehr genau an den Schlepper erinnern. Sie ist für ein paar Wochen an das Bett gefesselt und wird liebevoll von der Familie ihres Bruders gepflegt, die im gleichen Dorf wohnen, in dem das Unglück geschah.

Sobald Doro wieder mobiler wird, beginnt sie im Dorf zu recherchieren. Dass der Unfallverursacher nicht gefunden werden kann, mag sie nicht glauben und dass in der gleichen Nacht ein Bauer auf seinem Feld zu Tode gekommen ist, scheint ihr ein merkwürdiger Zufall. Auf der anderen Seite ängstigt sich Theres Illinger vor dieser fremden Frau, die im Dorf herumschnüffelt und ihr gefährlich werden könnte. Alles läuft auf eine Konfrontation zwischen diesen beiden Frauen hinaus.

Dem Dorfleben wird in „Ausgebeint“ ein sehr breiter Raum eingeräumt, dennoch läuft der dramatische Höhepunkt auf das Zusammentreffen der beiden Hauptfiguren hinaus. Das ländliche Umfeld wird als eingeschworene Gemeinde dargestellt, deren Verschwiegenheit von einer Außenstehenden nicht durchbrochen werden kann. Doch die Krimihandlung beschäftigt sich nicht mit der Täterverfolgung, sondern zeigt das Geflecht zwischen Täterin, Zeugin, Komplizen und den Dorfbewohnern. Am Ende ist nichts mehr so wie es am Anfang schien. Spannung bezieht die Geschichte hauptsächlich durch das Zusammentreffen der beiden Frauen, der Krimiplot selbst ist nicht sonderlich aufregend.

Der Roman wird von Isabell Fischer gesprochen. Auch wenn die Aufnahme nicht perfekt ist, die Stimme etwas abgehackt wirkt, lässt die Sprecherin die Emotionen der Figuren hörbar werden. Das Hörbuch ist ein netter Zeitvertreib – auch zum Nebenbeihören, ohne große Erwartungen an einen ausgefeilten Krimiplot zu Erfüllen.

Tonträger: 2 Cassetten
Spielzeit: 191 Minuten
Sprecherin: Isabell Fischer

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Wertung

 

Gesamt:

(Gut)

Anspruch:

(Entspannend)

Spannung:

(Unterhaltsam)

Brutalität:

(Vertretbar)

 

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Infos

 

Sprache:

Deutsch

Ort:

Deutschland

Autor:

Amtsberg, Susanne

Verlag:

KBV, Hillesheim

Erschienen:

Jan. 1997

Kritiker:

Maggy Trabert

ISBN:

3-927-65844-8

ISBN(13):

978-3-9276-584-8

EAN:

9783927658448

Typ:

Hörbuch

 

Susanne Amtsberg

 

Susanne Amtsberg ist seit Abschluß ihres Studiums der Archäologie, Geschichte und Denkmalpflege als feiberufliche Ausgräberin und Filmkritikerin in München tätig. U.A. arbeitete sie bei mehreren Filmprojekten mit. [mehr]

 

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