Online Rezensionen->alle->The Slayers Guide to Harpies  

Zurück zur Startseite des X-Zines Diskutiert mit uns Unterstützt uns durch Bestellungen Fantasy-Bücher und -Geschichten Science-Fiction-Bücher und -Geschichten Horror-Bücher und -Geschichten Rollenspiele Trading Card Games PC- und Konsolenspiele Musik Comix

Bedienungsanleitung

Zurück zur Startseite des X-Zines

Erweiterte Suche

The Slayers Guide to Harpies

Malieszewski, James

Rezension von PH
Aus der Reihe "Slayers Guides (D20)"

Der Verlag Mongoose Publishing hat sich ja schon einen gewissen Namen gemacht, was Material für das d20 System angeht. Die Klassenbücher aus der „Quintessential“ Reihe z.Bsp. haben den Ruf ein gutes Stück besser als ihre Gegenstücke direkt von WotC zu sein (zu recht, wie ich finde). Eine weitere Quellenbuchreihe bilden die „The Slayer´s Guides to...“, die sich jeweils einer bestimmten Monsterspezies aus dem „Monster Manual“ widmen und deren siebzehntes Exemplar - „The Slayers Guide to Harpies“ - mir nun zur Rezension vorliegt.
Dann wollen wir doch mal sehen.....

Layout:
Ein geklammertes Heft, 32 Seiten stark, mit stabilem und farbigem Farbcover. Es zeigt einige Harpyien im Flug und ist recht gelungen. Sehr gut gefällt mir auch eine „anatomische“, farbige Skizze auf der Deckblattinnenseite. Die s/w Illus im Inneren allerdings sind recht rar gesät (12 auf 32 Seiten) und gefallen mir nicht besonders. Nicht unbedingt wegen der zeichnerischen Qualität (auch wenn diese bestenfalls Mittelmaß ist), sondern weil sie von der „Monster Manual“ Harpyie doch ziemlich abweichen. Statt des vogelhaft – dämonisch verzerrten Frauengesichtes mit buschigem Federschopf findet man hier nackte, bestachelte Echsenköpfe ohne irgend etwas vogelartiges. Man kann aber damit leben, Verbrechen gegen das nackte Auge wie z.Bsp. in den neueren Earthdawnsupplements von LRG finden sich nicht. Die Schrift ist gut lesbar, zweispaltig und es gibt eine etwas monotone Randverzierung – verschiedene Waffen, die vor einer nackten Felswand hängen.

Inhalt:
Ich gehe hier einfach mal an en einzelnen Kapiteln entlang. Als erstes hätten wir da „Harpy Physiology“, das über 5 Seiten Aussehen, Eßgewohnheiten, Reproduktionszyklen und besondere Fähigkeiten (den „Captivating Song“, mit dem die Harpyien ihre Opfer anlocken) detailliert erläutert. Danach werden im Kapitel „Subspecies“ 4 Unterrassen der Harpyien vorgestellt. Diesen liegt aber leider jeweils keine besondere, neue Idee zugrunde – sie sind im wesentlichen etwas größer oder kleiner als normale Harpyien und entsprechend etwas gefährlicher oder aber weniger gefährlich. Nichts was man mithilfe der Regeln aus dem MM nicht selber innerhalb von Minuten hinbekommen hätte. Es folgt das einseitige Kapitel „Habitat“, das keine Überraschungen bereithält. Es wird halt der Lebensraum und die bevorzugten Jagdgründe der Harpyien erläutert. Dann das Kapitel „Harpy Society“, das etwa ein Drittel des Buches einnimmt. Die egoistische und grausame Natur der Harpyien wird (immer wieder) betont, Anregungen gibt es durch die Einführung einer bösen Sturmgöttin - „Shala“ – deren Günstlinge die Harpyien sind. Für Harpyienkleriker dieser Gottheit gibt es dann auch eine Prestigeklasse, „Stormwarden“ genannt. Außerdem wird ein Mythos über eine legendäre Harpyienkönigin vorgestellt, die durch Einigung des chaotischen Harpyienvolks große Zerstörungen anrichten konnte. Ein Absatz über Beziehungen zu anderen Rassen (feindselig) bringt nichts viel Neues, ebenso wie das nächste Kurzkapitel „Methods of Warfare“ in denen übliche harpyische Verhaltensweisen im Kampf angegeben sind. Das für den Spielleiter gedachte Kapitel „Roleplaying Harpyies“ dann listet im Wesentlichen die Charakterzüge der Harpyien aus dem vorletzten Kapitel wieder auf und versucht psychologische Erklärungen für diese zu geben. „Scenario Hooks and Ideas“ enthält mehrere kurze Absätze, die jeweils einen Vorschlag für das Einbringen von Harpyien in das Spiel enthalten. Sie sind leider allesamt sehr unimaginativ und laufen meist auf „Harpyien haben haben sich dort und dort angesiedelt und vollführen die und die bösen Taten. Werden die Helden sie besiegen können?“. In der Form für mich nicht sehr hilfreich. Den Abschluss bildet ein Kapitel über die „Caves of Thunder“, ein Harpyiennest samt Bewohnern und eine „Reference List“ die die Werte einiger Harpyien mit Charakterklassen enthält.

Fazit:
Leider gibt das Heft nur wenige neue Anregungen, während es die Kurzinformation aus dem „Monster Manual“ unnötig aufbläst und sich teilweise in ewigen Wiederholungen über die Natur der Harpyien ergeht (grausam, misstrauisch, chaotisch). Einige Dinge waren nett zu lesen oder haben eine neue Perspektive auf die Rasse der Harpyien eröffnet, aber das war eher selten. Die „Reference List“ am Ende des Hefts hätte deutlich länger ausfallen können – jeder der mal ein D&D Abenteuer vorbereitet hat weiß wie viel Arbeit es ist auf ein Monster ein paar Charakterklassen draufzubauen. Schade – aus den Harpyien hatte man deutlich mehr machen können.
Kein must-have.

Dieser Text entstand mit freundlicher Unterstützung und Genehmigung der Redaktion von WODPortal.de und Rollenspielnetz.de. Die Webseiten sind seit Juli 2005 Teil des X-Zine.

Datenbank:0.0013 Webservice:0.1089 Querverweise:0.0067 Infos:0.0009 Verlag,Serie:0.0013 Cover:0.0001 Meinungen:0.0009 Rezi:0.0001 Kompett:0.1205

 

Wertung

 

Gesamt:

(Mies)

Schwierigkeit:

(keine Angabe)

Spielspaß:

(keine Angabe)

Brutalität:

(keine Angabe)

 

Links

 

Shopping:
kauf mich amazon
kauf mich New Worlds

Infos Mongoose Publishing:
über den Hersteller
Produkte im X-Zine

Navigation:
Zurück
Druckerversion

Weblinks:
Mongoose Publishing

 

Infos

 

Sprache:

Deutsch

Serie:

Slayers Guides (D20)

Autor:

Malieszewski, James

Verlag:

Mongoose Publishing

Erschienen:

Jan. 2003

Kritiker:

PH

ISBN:

1-903-98085-2

ISBN(13):

978-1-9039-808-9

EAN:

9781903980859

Typ:

Quellenband

 

Werbung

  Kein Platz mehr im Regal 234x50
 
Gladiatoren.de - das kostenlose Strategie-Spiel

 
NewWorlds rollenspiel-shop.de: Spiele im Internet