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Plants vs. Zombies: Garden Warfare 2

Popcap

Rezension von Cronn

Ich materialisiere inmitten einer blühenden Landschaft. Um mich herum wiegt sich das Gras im unhörbaren Wind, die Blumen neigen ihre Köpfe einander zu. Hinter mir ragt ein riesengroßer Baum in die Höhe, scheint nahezu die Wolken erreichen zu können. Auf der Anhöhe gegenüber sehe ich die desolate, violett eingefärbte Zone der Zombies.
Gottseidank trennt uns ein Bereich, der allgemein als Kampfzone verrufen ist und mehrere Tore verhindern, dass die Zombies sich auf den Weg machen in die wunderbare Idylle der Pflanzen.
Gärtner Dave döst in seinem zu einem Flugmobil aufgerüstete Wohnwagen vor sich hin und ahnt nichts davon, was in der Zwischenzone vor sich geht.
Ich lasse meine Blicke schweifen und sehe, dass dort einige Schnapper-Pflanzen von Soldaten-Zombies angegangen werden. Ich muss ihnen zu Hilfe eilen! Meine Heilkräfte als Sonnenblume werden den entscheidenden Ausschlag dazu geben, dass die Pflanzen sich werden behaupten können.
Ich gehe hinüber zu den Wurfkanonen, steige ein und lasse mich hinüber in die Kampfzone katapultieren.
Schnell nähere ich mich den Soldatenzombies und steige in das Gefecht mit ein. Meine Sonnenblumengeschosse ziehen erwartungsgemäß den Zombies nicht viele Lebenspunkte ab. Dennoch gelingt es mir nach und nach den ersten Soldaten auszuschalten.
Für die bedrängten Schnapper stelle ich Hilfs-Sonnenblumen auf, welche die Pflanzen mit ihren Strahlen heilen.
Auf diese Weise schaffen wir es, die Lage umzuschalten und die Bedrohung zu eliminieren. Einer nach dem anderen werden die Soldaten-Zombies von Schnappern gefressen oder von meinen Strahlengeschossen zerstäubt.
Zum Schluss dominieren die Pflanzen und noch bevor neue Zombies den Kampfplatz betreten können, rennen wir zurück in die sichere Heimstatt unserer Pflanzenzone.

„Plants vs. Zombies: Garden Warfare 2“ heißt der neueste Titel von Electronic Arts. Entwickelt wurde das Game von Popcap. Es basiert – wie schon der Vorgänger – auf der „Plants vs. Zombies“-Lizenz und wurde von einem Tower-Defense-Game zu einem Multiplayer-Shooter umgearbeitet. Der erste Teil war ein Überraschungserfolg für das Team, krankte aber an zu geringem Umfang.
Doch nun soll alles besser, größer sein, verspricht Popcap-Entertainment. Ob das gelungen ist, soll die nachfolgende Rezension zeigen.

Hintergrund:
In der fiktiven Stadt „Zomburbia“ ist der Teufel los. Pflanzen und Zombies bekämpfen sich gegenseitig. Der durchgeknallte Gärtner Dave ist der Chef der Pflanzen und Doktor Zomboss das Oberhaupt der Zombies. Beide versuchen, die Herrschaft über „Zomburbia“ zu erreichen.
Die Story hat kaum eine Bedeutung für das Game und dient nur als Aufhänger für die Spielhandlung.
Schade, hier wäre mehr drin gewesen.

Gameplay:
Wie schon im Vorgänger schlagen wir uns auf eine der beiden Seiten in turbulente Multiplayer-Gefechte. Dabei ist auffällig, dass dies sehr einsteigerfreundlich von der Hand geht. Schnell gelernt, aber schwer gemeistert – so könnte man das Prinzip umschreiben. Dabei freuen sich Einsteiger über schnelle Abschuss-Erfolge, Experten können immer wieder neue Details und Strategien entdecken.
Hinter „Plants vs. Zombies: Garden Warfare 2“ arbeitet das Schere-Stein-Papier-Prinzip des Vorgängers: Jeder Klasse von Pflanzen hat Vorzüge und Nachteile, welche von einer Zombie-Klasse ausgeglichen werden. Das funktioniert wunderbar und bislang konnte noch keine Überklasse festgestellt werden, welche die Balance zerstören würde.
Neue Klassen sind auch dabei, u.a. „Rosie“ – eine Rose mit Bullet-Time-Fähigkeiten oder auch der „Zombie-Presslufthammerkerl“, der auf einem Presslufthammer durch die Levels jettet. Der Umfang an neuen Klassen ist beeindruckend.
Auch die 12 Maps sind durchwegs intelligent gestaltet, so dass Einsteiger und Experten viele Möglichkeiten zum Ausleben ihrer unterschiedlichen Taktiken haben. Die Palette reicht da von der Zombie-Mechandroidenfabrik bis hin zu einer Map in einem Freizeitpark, wo man mit Portalen in andere Zeitepochen reisen kann.
Die Modi sind dabei hinlänglich bekannt. Am meisten wird eine Version von „Team Deathmatch“ gespielt. Auch der beliebte Modus, der an „Conquest“ erinnert, ist wieder mit dabei. Dabei kämpfen Pflanzen und Zombies um bestimmte Areale der Map.
Neu ist der Einzelspieler-Modus. Hier kann man die verschiedensten Charaktere in Singleplayer-Missionen austesten. Diese Missionen sind allerdings nur lose mit einer Story verknüpft. Es geht mehr darum, die Charaktere zu testen und bestimmte Gameplay-Möglichkeiten auszuloten, wie das Bepflanzen von Erdtöpfen mit „stationären Geschützen“ und das Verteidigen von Punkten auf der Map. Anspielungen auf „Call of Duty“ und „Battlefield“ gibt es dabei zuhauf, was sicherlich den Spielern manches Schmunzeln entlocken wird.
Überhaupt ist „Garden Warfare 2“ ein humorvolles Spiel, das nur von liebevollen Details nur so strotzt. Die Charaktere sind knuffig entworfen und können im Aussehen angepasst werden, wie schon im ersten Teil auch. Die Welt ist in sich stimmig.
Popcap arbeitet wiederum mit der Belohnungsspirale, um die Spieler bei der Stange zu halten. Und dies funktioniert erstaunlich gut. Für nahezu jede Aktion gibt es Punkte, Sonderboni und virtuelle Münzen. Dies kann man investieren, um die Charaktere aufzuleveln oder Kartenpacks freizuschalten, die Unterstützung im Spiel gewähren. Dabei ist nichts unharmonisch und auch Mikrotransaktionen sind – derzeit – nicht zu finden, welche die Balance eventuell stören könnten.

Grafik und Sound:
Dank der Frostbite-3-Engine sieht „Garden Warfare 2“ sehr gut aus. Viele Details der liebevoll gestalteten Welten zeigen, dass die Designer ihr Handwerk verstehen. Ob das der glitzernde Regenbogen ist, der sich über der Heimatbasis der Pflanzen erstreckt oder die sich wiegenden Blumen sind, die man allerorts findet – all das trägt dazu bei, dass man sich in der Welt von „Garden Warfare 2“ sofort einbezogen fühlt.
Auch der Sound ist sehr gelungen. Die Pflanzen quietschen herrlich und die Zombies murmeln Unverständliches, aber auf eine Weise, die sofort an die „Bananana“-Sprache der Minions aus „Ich einfach unverbesserlich“ oder an die Sprechweise der „Raving Rabbids“ erinnert.
Die Umgebungsgeräusche fügen sich passend ein und erleichtern das Orten von Gegnern erheblich, wenn beispielsweise Schüsse fallen.

Multiplayer:
Die Server von „Garden Warfare 2“ werden durch das Programm selbstständig aufgefüllt. Man kann aber private Spiele für Freunde einrichten.

Fazit:
„Garden Warfare 2“ ist zwar keine Überraschung mehr wie der erste Teil, aber dermaßen in sich rund und im Umfang erweitert, dass man als Spieler sehr zufrieden sein kann.
Mit seinem Humor, der Einsteigerfreundlichkeit und detailreichen Gestaltung in Knallbunt setzt es sich gegenüber anderen Multiplayer-Titeln klar ab. Damit ist „Garden Warfare 2“ eine gelungene Abwechslung im Bereich der Multiplayer-Shooter, der doch sehr von Militärshootern beherrscht wird.

Cronn

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Wertung

 

Gesamt:

(Extrem gut)

Schwierigkeit:

(Verständlich)

Spannung:

(Unterhaltsam)

Brutalität:

(Jugendfrei)

Grafik:

(Extrem gut)

Sound:

(Extrem gut)

Spieltiefe:

(Extrem gut)

Steuerung:

(Extrem gut)

 

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Infos

 

Sprache:

Deutsch

Autor:

Popcap

Verlag:

Electronic Arts

Erschienen:

Jan. 2015

Kritiker:

Cronn

Typ:

Computerspiel

 

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