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Lazarus - Eins

Lucka, Greg; Lark, Michael

Rezension von Cronn
Aus der Reihe "Lazarus"


Im Comic-Bereich gibt es hierzulande nur wenige Verlage, welche imstande sind großartige Comic-Projekte von internationalem Rang an Land zu ziehen. Einer davon ist der Splitter-Verlag.
Zahlreiche Comic-Alben bringt er in jedem Quartal an den Start und diesmal ist ein Comic-Album dabei, welches sehr interessant klingt. Die Rede ist von „Lazarus“.
Hierzu haben sich der bekannte Autor Greg Lucka und der Zeichner Michael Lark zusammengetan, um eine dystopische Zukunftswelt zu entwerfen.
Wovon „Lazarus“ handelt und wie gelungen der Startband ausgefallen ist, das soll die nachfolgende Rezension zeigen.

Inhalt:
„Nach einer Studie der internationalen Hilfsorganisation Oxfam besitzen bereits heute nur 85 Menschen so viel Vermögen wie die gesamte ärmere Hälfte der Weltbevölkerung. Da erscheint es nicht abwegig, dass in einer nahen Zukunft lediglich sechzehn Familien die ganze Welt unter sich aufgeteilt haben. Und den Rest der Menschheit in »Knechte« und »Abfall«. Zur Absicherung von Reichtum und Macht hält sich jede dieser Familien einen genetisch modifizierten »Lazarus«, der nahezu unbesiegbar und praktisch unsterblich ist. Greg Rucka (»Whiteout«, »Gotham Central«) hat ein packendes Endzeitdrama geschrieben, Michael Lark (»Gotham Central«, »Terminal City«) dafür kühle, schonungslos klare Bilder geschaffen. Nicht umsonst wurde »Lazarus« 2014 für den Eisner-Award als »beste neue Serie« nominiert.“
Die offizielle Werbetext des Verlags fasst schon recht gut den Inhalt des Konzepts von „Lazarus“ zusammen, so dass nur eine kleine Ergänzung erfolgen muss.
Im ersten Band wird die Familie Carlyle vorgestellt, deren jüngste „Tochter“ ein Lazarus ist. Als plötzlich die Agrar-Farmen angegriffen werden, kommt eine andere Familie ins Zielvisier. Doch sind sie wirklich der Feind?

Kritik:
Was Greg Lucka und Michael Lark mit „Lazarus“ geschaffen haben, kann sich wahrlich im SF-Sektor der Comic-Welt sehen lassen. Es geht dem Autoren Greg Lucka weniger um das Aufzeigen technischer Entwicklungen, als um die Verwicklungen der superreichen Familien. Das hat den Anschein von „Dallas“ oder „Denver“, also Seifen-Opern aus dem TV-Bereich, wird aber durch den sozialkritischen Unterton über das Niveau hinausgehoben. Auch durch die beginnende Identitätskrise des Lazarus wird aus dem Comic-Album mehr als reine Kabale-Verwicklungen.
Dazu kommt die hochgradig professionelle Zeichenkunst von Michael Lark, der gerade in Panels ohne Worte seine Fähigkeiten zeigt. In Blicken und Gesichtsausdruck zeigt Michael Lark die Gefühlswelt der Protagonisten. Und was ihm hierbei gelingt, ist atemberaubend.

Fazit:
„Lazarus – Eins“ ist ein gelungener Auftakt zu einer SF-Reihe mit sozialkritischen Tönen, die aber auch die großen Identitätsfragen stellt. Definitiv ein gelungener Auftakt, der Lust auf mehr macht.

Cronn

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Wertung

 

Gesamt:

(Extrem gut)

Anspruch:

(Anspruchsvoll)

Spannung:

(Fesselnd)

Brutalität:

(Vertretbar)

 

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Infos

 

Sprache:

Deutsch

Serie:

Lazarus

Autor:

Lucka, Greg

Verlag:

Splitter Verlag

Erschienen:

Dez. 2015

Kritiker:

Cronn

ISBN:

3-958-39218-0

ISBN(13):

978-3-9583-921-2

EAN:

9783958392182

Typ:

Hardcover

 

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