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Horrorschocker 41

Kurio, Levin

Rezension von Cronn
Aus der Reihe "Horrorschocker"

In der deutschen Comic-Landschaft ist es ruhiger geworden als noch in den 2000er Jahren. Bezüglich der Horror-Anthologien könnte man fast von einer Friedhofsruhe sprechen, doch halt: Es gibt einen Verlag, der diese Idee noch aufrecht hält. Die Rede ist selbstverständlich von „Weißblech Comics“.
Seit inzwischen 41 Ausgaben gibt es dort die „Horrorschocker“ und mit der neuesten Ausgabe geht’s gleich in die Vollen.
Wie gut sie geworden ist, das soll die nachfolgende Rezension klären:

Inhalt und Kritik:
Nach der Einführung mittels des Styx-Befahreres Charon geht es los mit der ersten Geschichte. Sie stammt von Levin Kurio und trägt den Titel „Don Diego der Verdammte“. Hier fängt der Autor und Zeichner in Personalunion die Stimmung zur Piratenzeit kongenial ein. Ein Piratenkapitän versucht mit Hilfe einer Atztekenprinzessin ein Schiff zu kapern. Doch die Hilfe ist nicht ohne Haken… Eine sehr schön gezeichnete und konzipierte Geschichte im historischen Setting mit einem klassischen Twist am Ende.
„Onkel Udos Erbe“ von Levin Kurio und Roman Turowski wechselt hin zur Gegenwart und einem aktuellen Thema. Nach dem Tod eines vereinzelt lebenden Mannes soll ein Entrümpelungs-Unternehmer nach dem Rechten sehen. Dabei entdeckt er aber mehr, als ihm lieb sein kann… Die Geschichte ist ordentlich erzählt, krankt aber an dem allzu abgebrüht erscheinenden Entrümpelungs-Unternehmer. Auch ist der Twist am Ende etwas zu vorhersehbar.
Durch „Tod aus der Tiefe“ kommt ein Thema zur Sprache, das noch recht unverbraucht in der Phantastik erscheint: Fracking. Der Autor und Zeichner The Lep hat hier in seinem ganz eigenen und sehr stimmungsvollen Zeichenstil die Geschichte einer Alleinerziehenden und ihrem Sohn in Angriff genommen, die auf dem Gelände einer Fracking-Firma leben. Der Lebensabschnittsgefährte Luis ist von den nächtlichen Visionen des Sohnes angenervt und beschließt auf eigene Faust Nachforschungen zu betreiben… Die Story hat ihre Ecken und Kanten in der klischeehaften Charakterzeichnung, führt aber geradlinig auf das gelungen gesetzte Ende zu. Schön gefiel dabei, dass immer wieder auf den Seiten die Wesen aus der Tiefe grafisch angedeutet werden, sie somit als ständige Bedrohung präsent sind.

Fazit:
Der „Horrorschocker 41“ ist eine gute Sammlung von Horrorgeschichten, die zwar nicht die Bestnote abholt, dennoch klar überzeugt.

Cronn

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Wertung

 

Gesamt:

(Gut)

Anspruch:

(Reiselektüre)

Spannung:

(Unterhaltsam)

Brutalität:

(Vertretbar)

 

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Infos

 

Sprache:

Deutsch

Serie:

Horrorschocker

Autor:

Kurio, Levin

Verlag:

Weißblech Comics

Erschienen:

Dez. 2015

Kritiker:

Cronn

ISBN:

1-860-983X-

ISBN(13):

978-1-8609-83X-9

EAN:

9781860983X9

Typ:

Softcover

 

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