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Der Flug der Störche

Kounen, Jan

Rezension von Cronn

Eine Blu-Ray-Rezension


Vor einigen Jahren machte „Die Purpurnen Flüsse“ als Roman von sich reden. Und auch die Filmumsetung mit Jean Reno konnte durch Atmosphäre und geniale Kamerarbeit für sich einnehmen.
Die Romanvorlage hierzu schuf der Thriller-Spezialist Jean-Christophe Grangé, der auch mit „Das Imperium der Wölfe“ schon gezeigt hat, dass er sein Handwerk versteht.
„Der Flug der Störche“ ist einer seiner ersten Veröffentlichungen im deutschen Sprachraum gewesen und geht zurück auf das Jahr 1994.
Nun hat den Roman der Regisseur Jan Kounen für sich entdeckt und daraus einen Spielfilm gemacht. Wie gelungen der Streifen ist, das wird nun untersucht werden.

Inhalt:
„Jonathan Anselme wird von dem schweizer Ornithologen Max Böhm beauftragt, den Verbleib zahlreicher Störche, die normalerweise im Frühjahr aus Afrika zurückkehren, zu klären. Als er Böhm kurz vor seiner Abreise ein letztes Mal sprechen will, findet er diesen tot in einem Storchennest. Der Polizist Dumaz, der den Tod von Böhm untersucht, überredet Jonathan trotz des tragischen Ereignisses loszufahren und Hintergründe über den mysteriösen Unfall in Erfahrung zu bringen. Der Start einer blutigen und grausamen Entdeckungstour: Von Sofia über Israel nach Afrika …“
Um nicht allzu viel zu verraten seien keine weiteren Details mitgeteilt und der Klappentext möge ausreichen. Klar ist, dass sich alles als ganz anders herausstellt, als von Jonathan gedacht.

Kritik:
Die Prämisse des Films klingt hervorragend: Ein mysteriöses Ausbleiben der Zugvögel, eine Reise zu deren Brutstätten, ein Toter als Auslöser für die Queste.
Doch was der Regisseur Jan Kouen daraus gemacht hat, ist ein Geduldsprobe für den Zuschauer. Dabei hat er handwerklich durchaus Qualitäten: Die Schauspieler agieren solide, wenn auch nicht herausragend (gerade von Rutger Hauer kennt man bessere Rollen), die Kameraarbeit bei den Action-Szenen ist gelungen (inklusive Stakkato-Lichtreflexe) und auch die Rauschsequenz in der bulgarischen Diskothek ist herrlich surreal abgedreht.
Doch das kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass „Der Flug der Störche“ große Mängel im Drehbuch und der Durchführung aufweist.
Der Wechsel von Handlungsort zu Handlungsort geht rasend schnell und oft bekommt man gar nicht mit, was Jonathan dort ausrichten soll – außer Störche beobachten, und das kommt viel zu kurz. Stattdessen gerät er ins Nachtleben von Sofia, wird von seltsamen Killern bedroht und lernt in Israel eine verführerische Frau kennen. Das Ganze wird nicht kohärent von einem Spannungsbogen zusammengehalten, sondern die Entdeckungen von Jonathan sind sprunghaft und visionär, so dass der Zuschauer überfordert wird.
Am Ende sind nicht alle Fäden logisch zusammengeführt und das Publikum wird allein gelassen.

Fazit:
Schade um die interessante Ausgangsidee. „Der Flug der Störche“ ist mit seiner holprigen Inszenierung und wenig aussagekräftigen Bildsprache nicht das, was man erwartet hat.
Da können auch gelungene Actionszenen nichts mehr herausreißen.

Cronn

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Wertung

 

Gesamt:

(Mies)

Anspruch:

(Anstrengend)

Spannung:

(Langatmig)

Brutalität:

(Vertretbar)

Ton:

(Mittel)

Bild:

(Gut)

Menüs:

(Mittel)

Ausstattung:

(Geht so)

 

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Infos

 

Sprache:

Deutsch

Autor:

Kounen, Jan

Verlag:

Concorde

Erschienen:

Sep. 2015

Kritiker:

Cronn

Typ:

DVD

 

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