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Good Kill

Niccol, Andrew

Rezension von cronn

Es ist ein Krieg, der überall stattfinden kann. Ein Krieg, entgrenzt, ohne persönlich direkt vor Ort involviert zu sein.
Seit vielen Jahren schon setzt das US-amerikanische Militär Drohnen in Kriegsgebieten ein, die aus einer Höhe von 10000 Metern Luftschläge ausführen und dabei Terroristen auszuschalten versuchen.
Dass dabei auch immer wieder zivile Opfer zu beklagen sind, ist eine unbestreitbare Tatsache.
Der Regisseur Andrew Niccol hat aus diesem gesellschaftlich-politischen Thema einen spannenden Thriller gestaltet, der auch auf einer persönlichen Ebene funktioniert.
Bei uns erscheint „Good Kill“ auf DVD und Blu-Ray bei Ascot-Elite.
Doch zunächst soll ein Abriss des Inhalts gegeben werden.

Inhalt:
„Tagsüber den Feind töten, abends die Ehefrau küssen und die Kinder ins Bett bringen. Drohnenpilot Tommy Egans Leben spielt sich zwischen extremen Gegensätzen ab. Gerade die eigene Sicherheit, während er wie in einem Videospiel das todbringende Knöpfchen drückt, macht dem Ex-Kampfpiloten schwer zu schaffen. Der wortkarge Mann, der nach Aussagen seiner Frau stiller wird, wenn er wütend ist, zieht sich immer weiter zurück. Die Grenzen zwischen Kriegseinsatz und Privatleben verschwimmen. Da kommt die CIA und ändert die Spielregeln. Menschen werden getötet, weil ihr Verhalten einem errechneten Schema entspricht, nicht weil man klare Beweise hat, dass sie Terroristen sind. Kollateralschäden? Bedauerlich, aber manchmal unvermeidbar. Und Major Tommy Egan wird immer stiller …“
Der Klappentext gibt den Inhalt sehr passend wieder, so dass direkt zur Kritik übergegangen werden kann.

Kritik:
Schon immer war Andrew Niccol war ein Regisseur, der sich mit unangenehmen Fragen der Gegenwart auseinandersetzt. Schon mit „Gattaca“, „Die Truman Show“ oder auch „Lord of War“ hat er brisantes Material für ein interessiertes Publikum umgesetzt.
Auch diesmal ist es scheinbar unfilmbarer Stoff und dennoch gelingt es Niccol ihn so aufzubereiten, dass er greifbar wird.
Dazu benutzt er die persönliche Ebene. Der Drohnenpilot und seine Familie drohen an seinem Beruf zu zerbrechen. Andrew Niccol scheut sich nicht davor, unangenehme Fragen zu stellen. Er zeigt drastische Bilder von Droheneinsätzen und welche Wirkung sie auf die Seele des Drohnenpiloten haben.
Sehr wirkungsvoll ist das aufgebaut. Der Wechsel zwischen Drohnenbildern und Szenen im Container ist kontrastreich und hart. Und immer wieder weicht Niccol die Szenerie auf, indem er Kamerawinkel für die Szenen in den USA verwendet, die wie Drohnen-Filmwinkel wirken. Damit verstärkt er das Verwischen der Szenerien. Sehr gelungen!

Fazit:
„Good Kill“ ist ein Film, der nachdenklich macht. Ihm gelingt das Kunststück, ein schwieriges Thema so aufzubereiten, dass es filmisch funktioniert.
Empfehlenswert!

Cronn

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Wertung

 

Gesamt:

(Gut)

Anspruch:

(Anspruchsvoll)

Spannung:

(Spannend)

Brutalität:

(Vertretbar)

Ton:

(Gut)

Bild:

(Gut)

Menüs:

(Mittel)

Ausstattung:

(Mittel)

 

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Infos

 

Sprache:

Deutsch

Autor:

Niccol, Andrew

Verlag:

Ascot Elite

Erschienen:

Jan. 1960

Kritiker:

cronn

Typ:

DVD

 

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