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Assassins Creed - Rogue

Ubisoft Montreal

Rezension von Cronn
Aus der Reihe "Assassins Creed"

Mit Anlauf klettere ich hinauf auf das Rathaus von New York. Ich hangele mich von Vorsprung zu Vorsprung, scheuche Tauben aus ihren Nestern auf und gelange schließlich zum Dachfirst. Vorsichtig balanciere ich ihn entlang bis zum Rathaus-Glockenturm.
Diesen erklettere ich ebenso und bin schließlich an dem Punkt angelangt, wo ein Adler sitzt. Er schwingt sich empor, als ich mich auf den vorspringenden Balken hieve. Dann synchronisiere ich mich mit der Umgebung.
Aha, nun weiß ich also, wo die Sammelobjekte in Lower Manhattan sind. Aber das ist nicht meine eigentliche Aufgabe. Ich muss den Assassinen finden, der das Manuskript bei sich trägt. Ich suche im Auftrag der Templer danach und kämpfe gegen meine ehemaligen Freunde.
Denn ich war einst ein Assassine. Aber ich habe mich gegen meine Kameraden gestellt, da ich der Überzeugung bin, dass die Auftragsmörder die Welt falsch sehen und in Schutt und Asche legen wollen.
Aber ich werde das zu verhindern wissen!
Ich schwinge mich hinab in einen Heuhaufen und laufe durch die Gassen. Mit meinem Adlerblick suche ich die Gegend ab, immer in der Hoffnung, den Assassinen zu finden.
Da! Hinter dem Obststand auf dem Markt, dort lehnt er an der Wand. Als er mich sieht, beginnt er davonzulaufen.
Ich hetze hinterdrein und bin bald in einer wilden Verfolgungsjagd, die über Dächer und durch Häuser führt. Ich bemühe mich die Fluchtmöglichkeiten meines Ziels vorauszuahnen und somit den Weg abzukürzen. Langsam gelingt es mir. Der Vorsprung des Assassinen nimmt ab.
Dann habe ich ihn erreicht. Mit einem gewagten Sprung reiße ich ihn zu Boden.
Als ich mein Messer ansetze, reicht er mir das Manuskript.
Doch damit ist nur eine erste Mission erledigt. Ich habe noch viel zu tun, bis alle meine ehemaligen Kameraden besiegt sind…

ASSASSINS CREED: ROGUE heißt die neueste Umsetzung aus der Reihe „Assassin‘s Creed“. Schon vor Monaten ist das Game auf den Konsolen erschienen (Xbox 360, Playstation 3). Nun folgt die PC-Version mit einigem Abstand.
Doch wie gelungen ist die Software von Ubisoft, die erst bei ihrem jüngsten Ableger der Reihe „Assassin’s Creed: Unity“ schwere Bug- und Performance-Probleme hatten?

Hintergrund:
Bei ASSASSINS CREED: ROGUE schlüpft man in die Rolle von Shay Patrick Cormac. Der neu in die Bruderschaft aufgenommene Assassine soll zwei Artefakte von den Templern stehlen, welche ihrerseits diese den Assassinen entwendet hatten.
Doch im Laufe des Spiels kommen Shay Zweifel an der Richtigkeit der Ziele der Bruderschaft und er wechselt die Seiten. Später kämpft er bei den Templern mit und will große Katastrophen verhindern helfen.
Die Story von ASSASSINS CREED: ROGUE macht Spaß und treibt immer wieder den Spieler dazu, noch eine Mission weiter zu spielen. Allerdings verwirren hier und da die Fülle an Namen. Man sollte zudem wissen, dass hier in ASSASSINS CREED: ROGUE eine storytechnische Brücke zwischen „Assassin’s Creed 3“ und „AC: Black Flag“ geschlagen wird.
Dementsprechend eingezwängt in ein Storykorsett entwickelt die Geschichte kaum Eigendynamik. Dennoch unterhält sie ordentlich.

Gameplay:
In ASSASSINS CREED: ROGUE ist man in und auf drei Bereichen unterwegs: in New York, dem River Valley und dem Nordatlantik. Der Umfang ist dabei sehr gut, reicht allerdings nicht an „Black Flag“ heran.
Die neue Waffe ist vor allem ein Gewehr, das vielseitig einsetzbar ist. Die Waffe ist gelungen und bietet mit Spezialgranaten noch eine Steigerung der Einsetzbarkeit.
Ansonsten ist man als Spieler bei ASSASSINS CREED: ROGUE auf bekanntem Gameplay-Terrain unterwegs. Das Spiel bietet die gewohnte Mischung aus Parkour-Elementen und Kampf, eine Melange aus Hauptmissionen und Nebenmissionen. Hier sind neue Dinge eher Mangelware.
Doch das muss nichts Schlechtes sein. Als Fan von „Black Flag“ bekommen man mehr vom Gleichen geboten. Es entfallen allerdings die Tauchsequenzen, was sehr schade ist.
Aber die Seekämpfe und das Flottensystem ist wieder mit dabei, auch das Harpunieren und Aufrüsten des eigenen Schiffes hat man übernommen. Insgesamt fühlt sich damit ASSASSINS CREED: ROGUE mehr wie ein „Black Flag 1.5“ an, was nicht negativ zu verstehen ist. Doch hin und wieder erhält man beim Spielen eine Art Deja Vu-Erlebnis, denkt sich: „Mensch, das hab ich doch schon mal irgendwo gesehen!“.
Auch die Sammelaufgaben sind ähnlich, heißen aber anders und spielen sich teilweise auch anders. Man sammelt nun Totems, wofür man Stelen-Segmente richtig anordnen muss. Die liebgewonnenen Schatzkarten aus „Black Flag“ sind auch wieder mit dabei.
Geld bekommt man durch das Absolvieren von Missionen, das Ausbeuten von Schiffen und erledigten Gegnern, sowie durch Schatzkisten, die überall verteilt sind. Auch das Flottensystem trägt dazu bei, wie von „Black Flag“ bekannt.
Ebenfalls bekannt sind die Rückgriffe auf den Animus. Stärker noch als bei „AC: Unity“ wird man bei ASSASSINS CREED: ROGUE immer wieder mal aus dem Animus geholt. Diese Unterbrechungen sind eher lästig, denn sie führen den Spieler lediglich zu Fleiß-Aufgaben: Hierhin laufen und einen Server nach einer Virus-Infektion wieder hochfahren; dort einen Programmierer treffen; ein Tablet finden, etc.pp. Auch wenn der Animus zu „Assassin’s Creed“ essentiell dazu gehört, wirken die Abstergo-Abschnitte so, als würde man aus dem gesamten Spielfluss gerissen. Immer wieder ist man froh, wenn man wieder in die eigentliche Spielwelt, dem Amerika des 18ten Jahrhunderts, abtauchen kann.

Grafik und Sound:
Die grafische Qualität von ASSASSINS CREED: ROGUE ist gut, reicht aber nicht an die von „Assassin’s Creed: Unity“ heran. Das ist auch kein Wunder, denn „AC: Unity“ wurde für die neuen Konsolen entwickelt, während ASSASSINS CREED: ROGUE auf der „alten“ Konsolengeneration läuft. Die PC-Freunde wird das nicht stören, sie bekommen ja beide Spiele zum Laufen. Allerdings bemerkt man an der Dichte der Passanten, dass bei ASSASSINS CREED: ROGUE weniger Engine-Power zur Verfügung steht und auch die Beleuchtung sowie Texturauflösung und Polygonanzahl der Chraraktere ist nicht so hochwertig wie bei „AC: Unity“. Dennoch kann ASSASSINS CREED: ROGUE grafisch gefallen, was vor allem an der gelungenen Darstellung des Meeres liegt, sowie den vielen kleinen Details am Rande, wie der Mannschaft des eigenen Schiffes, die ihre Aufgaben selbständig angehen und auch die aufgesammelten Shanty-Lieder singen, was uns zur Betrachtung des Sounds bei ASSASSINS CREED: ROGUE bringt.
Im Musik- und Soundbereich hat ASSASSINS CREED: ROGUE keine Schwierigkeiten. Die Abstimmung der orchestralen Musik passt, auch die Sounds sind kräftig und stimmig. Die deutschen Sprecher machen ihre Sache gut. Ein Ausfall ist hier nicht zu bemerken.

Fazit:
ASSASSINS CREED: ROGUE ist ein gelungener Happen für alle jene, die „AC: Black Flag“ geliebt haben – und das waren nicht wenige. Allerdings fühlt es sich mehr wie ein alleine lauffähiges Addon an. Aber es ist ein großes Addon, fast eine Stand-Alone-Total-Conversion.
Das Game wird die Fans von „AC: Unity“ weniger begeistern. Hier fehlt an allen Ecken und Enden das klassische Stadt-Erkundungs-Flair und die technische Fortentwicklung von „Unity“.
Doch Freunde von „Black Flag“ erhalten mit kleineren Abstrichen genau das, was sie haben wollten: eine Art „Black Flag 1.5“ in einem leicht veränderten Szenario.

Cronn

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Wertung

 

Gesamt:

(Gut)

Schwierigkeit:

(Verständlich)

Spannung:

(Unterhaltsam)

Brutalität:

(Vertretbar)

Grafik:

(Gut)

Sound:

(Gut)

Spieltiefe:

(Gut)

Steuerung:

(Gut)

 

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Infos

 

Sprache:

Deutsch

Serie:

Assassins Creed

Autor:

Ubisoft Montreal

Verlag:

Ubisoft

Erschienen:

Mar. 2015

Kritiker:

Cronn

Typ:

Computerspiel

 

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