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Lenhardts Spielejahr 1984: 50 Computer- und Videospiel-Klassiker

Lenhardt, Heinrich

Rezension von Cronn

Die 80er Jahre waren für die damalige Generation der Kinder und Jugendlichen eine spannende Ära. Hier wurden Weichen gestellt, die noch heute spürbare Auswirkungen haben. Beispielsweise wurden die Videospiele allgemein populär unter den damaligen Kids. Schon in den siebziger Jahren ging es los mit dem Atari-System. Es folgte Anfang der 80er Jahre dann das System Colecovision, das für damalige Verhältnisse eine phantastische Grafik bot.
Später überholte der C64-Heimcomputer die Videospiel-Konsolen an Popularität und Verbreitungsgrad.
In dieser spannenden Zeit gab es ein Jahr, das eine Vielzahl an Spieleveröffentlichungen aufbot, die auch heute noch aus unterschiedlichsten Gründen von Interesse sind.
Mit diesen Spielen beschäftigt sich Heinrich Lenhardt, seines Zeichen Urgestein des Spielejournalismus. Herr Lenhardt hat sich erste Meriten in der Redaktion der „Happy Computer“ geholt, gefolgt von der „Power Play“ und „PC Player“. Heute arbeitet er als freier Journalist für verschiedenste Publikationen.
Seine Veröffentlichung „Lenhardts Spielejahr 1984“ ist derzeit auf dem Ebook-Markt erschienen. Doch wie gelungen ist die Retrospektive? Das soll die nachfolgende Rezension klären.


Inhalt:
„Bei seiner unterhaltsamen Zeitreise in die verspielte Vergangenheit stellt der Journalist Heinrich Lenhardt die aus seiner Sicht 50 wichtigsten Spiele des Jahres 1984 vor, beschreibt deren Faszination zur damaligen Zeit und analysiert ihre Bedeutung aus heutiger Sicht. Zum Retro-Wohlfühlpaket gehören auch Anekdoten, Hintergrundinfos, Entwicklerzitate und ein Jahresgespräch mit David Braben, Co-Schöpfer des Kult-Spiels Elite.
Für die Spielebranche war 1984 eine spannende Periode des Umbruchs: Nach dem Crash des Konsolenmarkts schlug die Stunde der Heimcomputer, findige Programmierer reizten C64 & Co aus. So gelangen kühne Designkonzepte und technologische Pionierleistungen – von Elite bis Rescue on Fractalus, von Boulder Dash bis Impossible Mission. Computer-Ausstattungsmerkmale wie beschreibbare Speichermedien und (relativ) großzügige RAM-Mengen erlaubten spielerische Innovationen, die sich immer weiter von den simplen Arcade-Wurzeln des Mediums entfernten. Offene virtuelle Welten, in Echtzeit berechnete 3D-Landschaften, Physikeffekte und jede Menge Lizenztitel – das alles gab’s schon 1984.

Die vorgestellten Spiele in alphabetischer Reihenfolge:

• Amazon
• Ancient Art of War
• Antarctic Adventure
• Archon II: Adept
• Ballblazer
• Boulder Dash
• Bounty Bob Strikes Back
• Bruce Lee
• Castles of Dr. Creep
• Dallas Quest
• Dropzone
• Elite
• Fahrenheit 451
• Flight Simulator II
• Ghostbusters
• H.E.R.O.
• HES Games
• Hitchhiker´s Guide to the Galaxy
• Hyper Olympic
• Impossible Mission
• Jet Set Willy
• Kaiser
• Karateka
• King´s Quest
• Knight Lore
• Lords of Midnight
• Match Point
• Mindshadow
• Montezuma´s Revenge
• On Court Tennis
• Park Patrol
• Pitfall II
• Pitstop II
• Raid on Bungeling Bay
• Raid over Moscow
• Rescue on Fractalus
• Revs
• Sabre Wulf
• Seven Cities of Gold
• Skyfox
• Space Pilot
• Space Taxi
• Spy vs Spy
• 3D Starstrike
• Summer Games
• SunDog: Frozen Legacy
• Suspect
• Traffic
• Whistler´s Brother
• Wizard”
Die offizielle Inhaltsbeschreibung ist so exakt und ausführlich, dass auf eine weitere Erklärung verzichtet warden kann. Es wird daher sofort zur Kritik übergegangen.

Kritik:
Heinrich Lenhardt baut seine Retrospektive nach einem bestimmten Schema auf: Zunächst bespricht er das Spiel und klärt über die Besonderheiten von Gameplay, Grafik und Sound auf. Anschließend gibt es einen Rückblick auf die Wertungskritik der damaligen Zeit im Originalzitat, dann folgen Hintergründe – meist Zitate der Programmierer aus Zeitschriften oder dem Internet - woran sich eine Rückschau aus heutiger Sicht anfügt. Das ist als Schema sehr strukturiert und dadurch klar gegliedert, ist aber auch etwas ermüdend ob der Vorhersehbarkeit und Häufigkeit.
Dennoch ist „Lenhardts Spielejahr 1984: 50 Computer- und Videospiel-Klassiker“ eine lesenswerte Lektüre, vor allen Dingen für diejenigen, welche in der damaligen Zeit die Videospiele konsumiert haben. In der Rückschau wird so manche Erinnerung geweckt, aber dabei bleibt es nicht. Es wird nicht in der sentimentalen Rückschau verharrt, sondern auch der Blick auf das Heute gelenkt. So wird erkennbar, welche heute auftretenden Strukturen der Spielebranche, des Gameplays und anderes schon damals vorgezeichnet waren. Auch die Entstehungsbedingungen von Spielen waren in den 80er Jahren andere als heute, können aber schon in sich auf die AAA-Produktion heutiger Top-Titel hinweisen.

Fazit:
„Lenhardts Spielejahr 1984: 50 Computer- und Videospiel-Klassiker“ ist eine interessante und spannende Reise zurück in das Jahr 1984 in den Bereich der Computerspiele. Wer sich vertieft damit auseinandersetzen möchte, für den führt kein Weg an „Lenhardts Spielejahr 1984: 50 Computer- und Videospiel-Klassiker“ vorbei. Auch wer sich gerne an die „alten Zeiten“ erinnert, wird in „Lenhardts Spielejahr 1984: 50 Computer- und Videospiel-Klassiker“ fündig.

Cronn

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Wertung

 

Gesamt:

(Gut)

Schwierigkeit:

(Verständlich)

Spannung:

(Unterhaltsam)

Brutalität:

(keine Angabe)

 

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Infos

 

Sprache:

Deutsch

Zeit:

1984

Autor:

Lenhardt, Heinrich

Verlag:

Amazon

Erschienen:

Feb. 2015

Kritiker:

Cronn

Typ:

Magazin

 

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