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Blindflug zur Schlange

on Michalewsky, Nikolai; von Weymarn, Balthasar

Rezension von Cronn
Aus der Reihe "Mark Brandis"

Geschaffen von Nikolai von Michalewsky wurde „Mark Brandis“ zu einem Synonym für deutsche Science Fiction, die mit anspruchsvollen Themen den Buchkatalog jeder Leihbücherei bereicherte. Kaum eine andere Weltraum-SF-Serie des deutschen Buchmarkts der siebziger und achtziger Jahre wird mit derart liebevoller Erinnerung betrachtet wie „Mark Brandis“.
Die Bücher sind legendär, damals noch beim renommierten Herder-Verlag. Inzwischen wird für diese bei Internet-Auktionen horrende Summen geboten. Beim Wurdack-Verlag ist eine Neuauflage momentan zu haben.
Auch im Hörspielbereich hat das Studio Interplanar mit den Mark-Brandis-Hörspielen die Messlatte für Produktionen aus dem SF-Bereich hoch gelegt. Immer wieder schafften sie es, den hohen Standard zu halten oder gar noch auszubauen.
Mit „Blindflug zur Schlange“ ist die inzwischen vierundzwanzigste Hörspielfolge am Start. Ob auch hier der Standard wieder erreicht wurde? Oder ob erstmals ein Abschwung der Serie erkennbar wird?

Inhalt:
„2133: Mark Brandis ist seit einem halben Jahr außer Dienst, als ihn die Nachricht von der Zerstörung des Patrouillenschiffs unter Grischa Romens Kommando erreicht. Als Zivilist hat Brandis keine Raumfluglizenz mehr. Zusammen mit Pablo Torrente macht er sich inkognito auf den Weg zu den Galapagosinseln. Von dort aus wollen sie versuchen, eine Passage zum Asteroidengürtel zu bekommen – in der Hoffnung, irgendwo in der von Piraten kontrollierten Region den Freund doch noch lebend zu finden …“

Kritik:
Nach der letzten Folge war es fraglich, ob Interplanar den hohen Qualitätsstandard würde halten können. In weiten Bereichen gibt es hierbei nun eine Entwarnung zu vermelden. Aber es gibt auch Grund zur Sorge.
Zunächst zu den verbesserungswürdigen Inhalten. Die Folge enthält einige Strecken, in denen die Charakterisierungen von Personen zu schwach ausfallen. Beispielsweise ist „die Schnittstelle“ für einen Hörer ohne Hintergrundwissen kaum erfassbar und bleibt oberflächlich. Auch der Fährmann Charon, eigentlich eine farbenprächtige interessante Persönlichkeit, verbleibt recht blass aufgrund fehlendem Raum zur Entwicklung. An diesen Stellen wird klar, dass die Streichung von den Doppelfolgen zu den Einzelfolgen nicht nur positive Effekte gehabt hat.
Auf der Haben-Seite ist dennoch anzumerken, dass die Sprecher wiederum einen hervorragenden Job machen. Hier kann niemand Interplanar das Wasser reichen. Die Sprecher agieren mit Verve und werden durch die Regie bestens geführt. Auch das Sounddesign ist ein wesentlicher Punkt der Produktion. Hier zeigt sich Interplanar als bestens aufgestellt. Derart klar zuzuordnende Soundeffekte findet man selten. Stets sind sie stimmig ins Gesamtbild integriert und bilden damit eine große Stütze der Produktion.
Die Story selbst hat ihre Durchhänger. Nicht immer ist die Spannung aufrecht zu halten, was auch an der Dialoglastigkeit der Folge festzumachen ist.

Fazit:
„Blindflug zur Schlange“ ist ein zweischneidiges Schwert. Auf der positiven Seite finden sich hervorragende Leistungen der Sprecher und des Sounddesigns. Auf der negativen Seite wurden Charaktere verflacht und Spannung der Story nicht vollauf aufrecht erhalten.
Für Fans dennoch ein Pflichtkauf.

Cronn

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Wertung

 

Gesamt:

(Mittel)

Anspruch:

(Entspannend)

Spannung:

(Unterhaltsam)

Brutalität:

(Jugendfrei)

 

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Infos

 

Sprache:

Deutsch

Serie:

Mark Brandis

Autor:

on Michalewsky, Nikolai

Verlag:

Universal

Erschienen:

Apr. 2013

Kritiker:

Cronn

Typ:

Hörbuch

 

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