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Schwarzer Mond über Soho

Aaronivitch, Ben; Wunder, Dietmar

Rezension von Arielen

Schon in „Die Flüsse von London“ entführte Ben Aaronovitch in eine Welt, in der Magie und Zauberwesen ein wichtiger Teil der Geschichte sind. Im Mittelpunkt steht der junge, noch etwas idealistische Police Constable Peter Grant.
Nun ist mit „Schwarzer Mond über Soho“ der zweite Band der Geschichte erschienen und wurde gleich auch in ein Hörbuch umgesetzt, erneut gelesen von Dietmar Wunder.

Seit seinen Vorgesetzten aufgefallen ist, dass Peter Grant Geister sehen kann, ist er dem erfahrenen Polizeiinspektor Thomas Nightingale zugeteilt worden. Dieser ist der letzte Magier Englands und froh darüber einen jungen Mann gefunden zu haben, der eines Tages in seine Fußstapfen treten kann. Doch bis es so weit ist, muss der junge Mann noch einiges lernen.
Die letzten Ereignisse haben gezeigt, dass die Welt in die er eingetaucht ist, auch seine Gefahren birgt. So musste er den Tod und die schweren Verletzungen von befreundeten Beamten mitansehen, sie sich nicht schützen konnten.
Aus diesem Grund lernt er weiter, auch wenn ihm gerade Latein sehr schwer fällt und er den Sinn von mancher Verhaltensweise nicht so ganz versteht.
Zunächst scheint die Mordserie an Jazz-Musikern der Stadt nicht viel mit der magischen Welt zu tun zu haben. Dann aber wird er zu einer Leiche gerufen, die sich merkwürdig verhält, denn beugt man sich über sie ist eine jazzige Version von „Body and Soul“ zu hören.
Damit steckt der junge Magier mitten in seinem nächsten Fall, die ihn nicht nur in die Nachtclubs der Stadt, sondern auch zu den zwielichtigen Figuren der Unter- und Halbwelt führt. Bald hören sie unheimliche Geschichten, die selbst Schwerverbrecher zum Zittern bringen und entdecken Zeichen, die sie auf die Spur eines anderen Magiers führen. Doch das ist noch nicht alles...

Wieder spielt der Autor mit den Gesichtern seiner geliebten Heimatstadt. Diesmal taucht er ganz ein in die dunkle Seite der Stadt und konfrontiert den Helden mit weiteren Problemen, die sich nicht so einfach aus der Welt schaffen lassen.
Der Held kommt dabei jedoch auch ins Grübeln. Zwar weiß er, dass er mit seinen Gaben die Menschen schützen soll, gibt es ihm aber auch das Recht, jemanden auszulöschen, der unfreiwillig zu etwas geworden ist, was er nicht wollte?
Neben den skurrilen Begebenheiten gibt es deshalb auch ernste und nachdenkliche Momente, die dem Roman mehr Tiefe verleihen als seinem Vorgänger. Peter Grant entwickelt sich weiter, er akzeptiert nicht nur die Verantwortung, die er jetzt trägt, sondern stellt auch die ein oder andere Maßnahme in Frage, die seinem Lehrmeister noch richtig erscheinen.
Dennoch überwiegt die Unterhaltung. Die Geschichte ist spannend und abwechslungsreich gestaltet, kleine Hinweise geben immer wieder die Richtung vor oder sorgen für überraschende Wendungen.
Die Krimielemente treten diesmal sogar noch stärker hervor, bewegt sich die Geschichte doch in ähnlichen Bereichen wie die Romane der „Schwarzen Serie“ und lässt auch mehrfach die bösen Buben zu Wort kommen.
Die Kürzungen straffen die Handlung und sorgen für noch mehr Spannung, die aber vor allem von Dietmar Wunders Stimme getragen wird.

Daher bietet auch „Schwarzer Mond über Soho“ für alle Krimifans, die auch gegen Urban Fantasy (oder umgekehrt) nichts einzuwenden haben, gute und kurzweilige Unterhaltung, die durch die Lesung sogar noch an Atmosphäre gewinnt.

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Wertung

 

Gesamt:

(Gut)

Anspruch:

(Entspannend)

Spannung:

(Spannend)

Brutalität:

(Vertretbar)

 

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Infos

 

Sprache:

Deutsch

Ort:

England

Zeit:

21 Jh.

Autor:

Aaronivitch, Ben

Verlag:

JUMBO Neue Medien/Goya Lit, Hamburg

Erschienen:

Okt. 2012

Kritiker:

Arielen

ISBN:

3-833-73015-3

ISBN(13):

978-3-8337-301-3

EAN:

9783833730153

Typ:

Hörbuch

 

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