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Das Neue Phyrexia Intro-Packs

Nagle, Kenneth; Forsythe, Aaron

Rezension von Thomas Pichler
Aus der Reihe "Magic: The Gathering"

Die Das Neue Phyrexia Intro-Packs stellen uns das abschließende Set des aktuellen Magic-Blocks vor, in dem die metallische Welt Mirrodin einen dunklen Ansturm erlebt. Mit fünf verschiedenen Decks sind wir mit dabei, wenn sich die Macht Phyrexias endgültig offenbart. Wenngleich sich das Set und somit auch die Intro-Packs storytechnisch somit eher an Veteranen richten, sind letztere aber auch als Einführung in das aktuelle Set für Magic-Einsteiger sehr interessant.

Die Intro-Packs behalten das 60-Karten-Format bei, das mit diesem Block eingeführt wurde. Jedes Deck umfasst dabei eine foillierte Premium-Karte aus Das Neue Phyrexia, die zweite seltene Karte allerdings stammt erstmals nicht aus dem aktuellen Set, sondern aus einem früheren Set des aktuellen Blocks. Wie gehabt finden sich in jeder Packung zwei Faltblätter mit grundlegenden Spielregeln bzw. einer Beschreibung der fünf Themendecks und ihren Strategien. Ebenfalls enthalten ist wie gewohnt ein Booster des aktuellen Erweiterungssets.

Wie gewohnt dreht sich ein Teil der Intro-Packs ganz deutlich um spezielle Spielmechaniken wie etwa Infizieren als großes Thema des gesamten Blocks. Das wichtigste Deck ist in dieser Hinsicht Um Leben und Tod, das intensiv das mit dem aktuellen Set eingeführte „Phyrexianische Mana“ nutzt. Leider liegt uns genau dieses Deck nicht zum Test vor, weshalb ich auf diese Mechanik erst in der Setrezension nähern eingehen werde. Ohne weitere Umschweife also zu den anderen vier Intro-Packs.

Fleischfest
Das schwarz-rote Deck funktioniert eigentlich ganz klassisch: Mach die gegnerischen Kreaturen platt und hol dir gelegentlich Verstärkung aus dem eigenen Friedhof. Letzteres kann beispielsweise auch der „Bestatter-Exarch“ als Sondereffekt, wenn er ins Spiel kommt. Etwas schwach sind dabei die roten Direktschadens-Zauber – gerade „Abschießen“ ist eher eine Karte für Decks mit kleinen oder Spielstein-Kreaturen. Ebenfalls kein Glanzlicht ist der seltene „Turm der Unglücke“. Trotz dieser kleinen schwächen hat das Deck aber durchaus Chancen, eine Partie so lange offen zu halten, bis es mit großen Kreaturen wie der Premium-Karte „Kanzler des Dross“ den Sack zumachen kann. Der ist zwar nicht unbedingt Constructed-Material, dank Lebensverknüpfung aber im Spiel mit Intro-Packs tatsächlich eine probate Kill-Karte.

Kunst der Zerstörung
Das grün-weiße Intro-Pack verdeutlicht thematisch besonders gut, in welcher Spielwelt der aktuelle Magic-Blok handelt. Wo sonst verbirgt sich hinter dieser Farbkombination ein Artefakt-lastiges Deck? Ziel ist es im Wesentlichen, den Gegner möglichst zügig mit einer Golem-Armee zu überrennen – allen voran der seltene „Golem-Vorläufer“. Dank insgesamt acht manabeschleunigenden Myrs funktioniert das relativ gut, wobei das funktionelle Kernstück des Decks die Premium-Karte „Klingenspleißerin“ sowie acht weitere Handwerker bilden. Sie bringen jeweils ein oder mehrere Golem-Spielsteine mit und verstärken Golem-Kreaturen auch gleich. Ein vergleichsweise schnelles und rund laufendes Deck, das sich somit auch sehr für Einsteiger anbietet.

Verschlingende Himmel
Wie der Name schon andeutet, setzt das blau-schwarze Deck nicht zuletzt auf fliegende Kreaturen vom wachsamen „Schwebemyr“ bis hin zum „Überwacher der Spitzen“. Wie bei Fliegern üblich sind die Kreaturen für ihre Manakosten eher schwach, was das Deck vor allem durch Ausrüstungskarten wettzumachen sucht. Leider funktioniert das nicht übermäßig gut, wie die seltene „Silberrüstung“ verdeutlicht. Sie erfordert insgesamt 12 Mana, um sich überhaupt auf den Spielverlauf auszuwirken – zu viel für ein Deck praktisch ohne Manabeschleuniger. Es bräuchte mehr Kreaturenkontrolle, um sich den langsamen Spielaufbau leisten zu können. Die Premium-Karte „Phyrexianischer Einverleiber“ hilft zwar theoretisch, wird aber um sieben Mana gegen schnelle Decks oft gar nicht mehr ins Spiel kommen.

Verwüstender Schwarm
Das blau-grüne Deck hält in diesem Intro-Pack-Zyklus die Fahnen der Infizieren-Mechanik hoch. Dabei zeigt es, dass diese seit dem Anfang des Blocks mit dem Set Die Narben von Mirrodin große Fortschritte gemacht hat. Die „Glitzernde Elfin“ ist ein sinnvoller Ein-Mana-Drop und ein „Verfaulter Agent“ eine Bank, um die Giftmarken-Strategie ins Rollen zu bringen. So kann das Deck „Verdorbener Entschluss“ als exzellenten Gegenzauber nutzen und sich leisten, kleine Kreaturen als Blocker abzutauschen, um die Verteidigung des Gegners zu schwächen. Wenn dann große Infizieren-Kreaturen wie die Premium-Karte „Pyhrexianischer Schwarmführer“ ein bis zwei Mal durchkommen, ist der Gegner dank zehn Giftmarken erledigt. Dabei helfen auch Zauber wie die seltene „Unaufhaltsame Flut“, die per Wucherung extra Giftmarken in Spiel bringen und infizierte Kreaturen weiter schwächen.

Dass zumindest ein Intro-Pack pro Set wenig taugt, hat leider schon Tradition – eine Tradition, die das Flieger-Deck hochhält. Doch nach dem schwachen Anfang des aktuellen Blocks bin ich von den restlichen Decks des abschließenden Sets positiv überrascht. Ehrlich, bei Die Narben von Mirrodin hätte ich nie gedacht, dass ich je ein Infizieren-Deck sehen werde, das vielleicht sogar außerhalb des reinen Block-Formats spielbar sein könnte. Immerhin zwei der drei anderen getesteten Decks erweisen sich in Testpartien als würdiger Gegner für den verwüstenden Schwarm, was ebenfalls ein gutes Zeichen.

Insgesamt gefallen mir die Das Neue Phyrexia Intro-Packs also gut. Sicher, ein Infizieren-Deck ist nicht das optimale Magic-Einsteigerprodukt – aber Anfänger können beispielsweise zum Golem-Deck greifen. Jedenfalls sind die meisten der Packs spielerisch klar besser als jene, mit denen Wizards of the Coast den Block letzten Herbst eröffnet hatte. Das macht sie auch für Veteranen als Bastel-Basis deutlich interessanter.

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Wertung

 

Gesamt:

(Gut)

Anspruch:

(Entspannend)

Spannung:

(Unterhaltsam)

Brutalität:

(keine Angabe)

 

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Infos

 

Sprache:

Deutsch

Ort:

Mirrodin

Serie:

Magic: The Gathering

Autor:

Nagle, Kenneth

Verlag:

Wizards of the Coast

Erschienen:

Mai. 2011

Kritiker:

Thomas Pichler

Typ:

Kartenspiel

 

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