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Pilgrim 2000 – Folge 1 und 2

Michalewsky, Nikolai von; Redeker-C., Jochim

Rezension von Cronn
Aus der Reihe "Mark Brandis"

Eine Hörspiel-CD-Kritik

Wir Kinder der 70er und 80er Jahre wussten damals bereits, dass die Serie „Mark Brandis“ mit zum Besten gehört, was damals an SF-Serien zu haben war. Wir stürmten regelmäßig die Buchhandlungen oder die örtlichen Verleihbibliotheken, um an den Stoff heranzukommen, nach dem wir verlangten – dem neuesten Mark-Brandis-Band.
Der Autor Nikolai von Michalewsky verstand es meisterhaft eine abenteuerliche, spannende Handlung mit einem humanistischen Grundton zu versehen. Die Abenteuer in der Welt von Morgen wurden somit wegweisend für eine ganze Generation von SF-Begeisterten und der menschliche Zug in den Romanen hat so manchen tiefer geprägt, als die ein oder andere Schulstunde in Sachen Ethik.
Schon seit Jahren widmet sich die Interplanar GbR dem Erbe von Mark Brandis und legt in regelmäßiger Folge Folge auf Folge der Original-Serie als Hörspiel-Produktion dem geneigten Hör-Publikum vor.
Als neuestes Produkt ist mit „Pilgrim 2000“ ein weiterer Kult-Meilenstein erschienen, der hierzulande beim Label „Folgenreich“ (Universal) in einer 2-CD-Variante erscheint.
Doch wie gelungen ist die Doppelfolge? Zunächst soll ein Blick auf den Inhalt geworfen werden:

„Commander Brandis und seine Crew sind auf der erdabgewandten Seite der Sonne. Nach Reparaturen an einer Raumstation ist die HERMES bereits auf dem Rückweg, als die Kommunikation ausfällt. Erst in 17 Tagen wird sie wieder Kontakt zur Erde erhalten. Die Nähe zur Sonne hat die Sehfähigkeiten der sechs Raumfahrer beeinträchtigt. Doch dann taucht ein seit Jahrzehnten verschollenes Generationenschiff vor ihnen auf, und Brandis ergreift die Chance, herauszufinden, ob noch jemand an Bord lebt.
Die HERMES ist jenseits Seite der Sonne von der Kommunikation zur Erde abgeschnitten. Mark Brandis und seine Crew haben Bewohner an Bord der PILGRIM 2000 gefunden. Ihr Rückweg zur Schleuse, an der die HERMES angedockt liegt, ist versperrt durch ein Heer hundegroßer Ratten. Da das Generationenschiff dem Untergang geweiht ist, bleibt Brandis nur wenig Zeit, um einen zweiten Fluchtweg zu finden. Und die Ratten sind nicht die einzige Gefahr an Bord…“
Die beiden Klappentexte machen den Inhalt von „Pilgrim 2000“ vollkommen deutlich. Mehr soll auch nicht erwähnt werden, um die Spannung aufrechtzuerhalten. Als nächstes soll die Folge kritisch beleuchtet werden.

„Pilgrim 2000“ ist eine typische Mark-Brandis-Folge, gespickt mit Abenteuer, einem humanistischen Grundton und hervorragenden Sprechern, die erneut beweisen, dass sie mit zum Besten gehören, was die deutschsprachige Sprecherlandschaft zu bieten hat.
Der packende Beginn weckt Hoffnungen auf einen dramatischen Verlauf, doch die Story von „Pilgrim 2000“ entfaltet sich zunächst etwas langsam, aber dafür sehr atmosphärisch stimmig. Im weiteren Verlauf gewinnt die Handlung stark an Fahrt, was auch dem eingeführten Gegenspieler zu verdanken ist, der zunächst im Hintergrund die Fäden zieht, was auf den Hörer großen Eindruck macht.
Gegen Ende bekommt man als Hörer noch einen knackigen Showdown geliefert, der an Drama und Action nichts zu wünschen übrig lässt.
Die Sprecher machen ihre Sache gewohnt hervorragend und allen voran dürfen Michael Lott als Mark Brandis und David Nathan als Grischa Romen brillieren. Das Sounddesign ist im Vergleich zu den anderen Folgen etwas stärker im Hintergrund verankert, was aber keinesfalls negativ auffällt. Die rauschfreie Produktion ist sauber und glasklar.

Als Fazit kann man festhalten, dass mit „Pilgrim 2000“ ein weiterer Highlight der Serie vorliegt. Die Story ist gespickt mit Anspielungen, steckt voller abenteuerlicher Dramatik und Spannung und bietet genügend Abwechslung für angenehme Hörspielstunden.
Weiter so, Interplanar!

Cronn

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Wertung

 

Gesamt:

(Extrem gut)

Anspruch:

(Anspruchsvoll)

Spannung:

(Spannend)

Brutalität:

(Jugendfrei)

 

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Infos

 

Sprache:

Deutsch

Serie:

Mark Brandis

Autor:

Michalewsky, Nikolai von

Verlag:

Folgenreich (Universal)

Erschienen:

Jan. 2011

Kritiker:

Cronn

Typ:

CD

 

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