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Das Jahr des Greifen

Hohlbein, Wolfgang; Hennen, Bernhard

Rezension von sgo
Aus der Reihe "Das Schwarze Auge"

Die einstmals eher ungeordneten orkischen Stämme haben sich unter einem charismatischen Anführer vereinigt und das Gebiet der Menschen attackiert. Dies haben sie auch früher schon getan, aber diesmal beschränken sie sich nicht auf einige kurze Plünderzüge, sondern wollen das Kaiserreich niederringen und die eroberten Provinzen dauerhaft besiedeln. Mit „Greifenburg“ ist den Orks bereits die größte Stadt des Menschenreiches auf dem aventurischen Kontinent in die Hände gefallen. Den überlebenden Männern Greifenburgs stehen im neuerschaffenen orkischen Großreich interessante Karrieren als Leibeigene offen, während ihre Frauen und Töchter Beschäftigung im Unterhaltungsgewerbe finden.

Inquisitor Marcian ist als kaiserlicher Agent hinter den feindlichen Linien unterwegs und soll in Greifenburg für einen Volksaufstand sorgen, um für die geplante Gegenoffensive des kaiserlichen Prinzen Brin möglichst viele feindliche Orks zu binden. Die Erfolgschance eines Aufstandes städtischer Handwerker gegen die orkischen Soldaten ist zwar gering, aber selbst ein zum Scheitern verurteilter Aufstand würde die Orks zu einer Verstärkung der Garnison zwingen. Jeder orkische Besatzungssoldat wird dem Feind an der Front fehlen und Prinz Brin seinen Angriff erleichtern.

Marcian gelingt es, eine Bande von Gesetzlosen zu rekrutieren. Mit Hilfe eines Magiers aus dem Rotlichtmilieu schafft es Marcians kleiner Trupp tatsächlich, in einem Überraschungsangriff die unterbesetzte orkische Garnison zu vernichten. Doch da der Gegenangriff Brins scheitert, finden sich die befreiten Städter in einer hoffnungslosen Belagerung durch rasch herangeführte orkische Truppen wieder. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis die Belagerer die Stadt erneut erobern können. Und die erbosten Orks sind keineswegs bereit, mit den Aufständischen Milde walten zu lassen…

„Das Jahr des Greifen“ ist ein Sammelband mit den Romanen „Der Sturm“, „Die Entdeckung“ und „Die Amazone“. Alle 3 Romane behandeln die Belagerung Greifenburgs, daher macht diese Zusammenstellung des Sammelbandes durchaus Sinn. Die dargestellte Welt Aventurien ist keine Erfindung der Autoren, sondern eine Leihgabe aus dem Rollenspiel „Das schwarze Auge“. Die vorhandene Technik liegt anscheinend irgendwo zwischen Spätantike und der frühen Renaissance.

Die Charakterisierung der handelnden Personen ist durchaus gelungen; insbesondere der stets hilfsbereite Vampir Zerwas ist eine interessante Figur. Wegen erlittener Verfolgung hasst er die Bevölkerung Greifenburgs zutiefst und hilft den Belagerten nur, um damit ihre Qualen zu verlängern. Er tut also das Richtige aus den falschen Gründen. Auch Marcian ist keine typische Heldenfigur und muss sich mit moralisch fragwürdigen Entscheidungen herum schlagen.

Die Autoren haben hier kein plattes Heldenepos geschaffen und ganz offensichtlich kein Problem damit, auch sympathische Hauptfiguren im Laufe der Handlung über die Klinge springen zu lassen. Die Bevölkerung leidet unter der Belagerung noch mehr als unter der vorherigen Besetzung, und man muss sich ernsthaft fragen, ob all der Widerstand tatsächlich so eine gute Idee war. Eine einfache Antwort wird es darauf jedenfalls nicht geben.

Die 747 Seiten der Trilogie enthalten die eine oder andere Länge, welche durchaus verzichtbar gewesen wäre, insgesamt gesehen ist „Das Jahr des Greifen“ aber ein lesenswertes Buch geworden, welches mir durchaus Spaß machte.

Datenbank:0.0013 Webservice:0.0829 Querverweise:0.0124 Infos:0.0009 Verlag,Serie:0.0006 Cover:0.0000 Meinungen:0.0012 Rezi:0.0001 Kompett:0.0998

 

Wertung

 

Gesamt:

(Gut)

Anspruch:

(Entspannend)

Spannung:

(Spannend)

Brutalität:

(Brutal)

 

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Infos

 

Sprache:

Deutsch

Ort:

Aventurien

Serie:

Das Schwarze Auge

Autor:

Hohlbein, Wolfgang

Verlag:

Bastei Lübbe, Bergisch Gladbach

Erschienen:

Jan. 2001

Kritiker:

sgo

Typ:

Taschenbuch

 

Wolfgang Hohlbein

 

Wolfgang E. Hohlbein wurde 15. August 1953 in Weimar geboren und lebt heute mit seiner Familie in der Nähe von Düsseldorf. Hohlbeins erster "Roman" erschien 1981 unter dem Titel "Zombiefieber" in der Serie Professor Zamorra [mehr]

 

Bernhard Hennen

 

Der vielgereiste, ehemalige Archäologiestudent verdiente sich seine ersten schriftstellerischen Meriten als Redakteur der ZauberZeit, dem Vorgänger der Nautilus. Schon bald folgten Abstecher zum Rundfunk in Köln. Auch das Fantasy-Rollenspiel Das Schwarze Auge, deren Stammredaktion er angehört, wurde zu einem Meilenstein in seinem Leben [mehr]

 

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