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Das falsche Paradies

Bouxsein, Stefan

Rezension von Danai
Aus der Reihe "Siebels und Till"

Die Frankfurter Kriminalkommissare Till Krüger und Steffen Siebels werden zu einem Tatort im Brentano-Bad gerufen. Eine junge Frau wird tot auf der Liegewiese des Freibades aufgefunden und auf ihrem Rücken hat der Mörder mit Lippenstift der Welt eine Botschaft hinterlassen: „Ich bin eine kleine geile Schlampe.“ Krüger und Siebels stürzen sich mit Hilfe einer Kollegin „von der Sitte“ in die Ermittlungen. Rasch entdecken sie, dass die Tote Tanja Niehaus nicht nur eine brave Bankangestellte war. Und bald darauf wird auch noch eine zweite Tote entdeckt.

Bei diesem Roman bewahrheitet sich wieder einmal der wohlbekannte Spruch, dass man ein Buch nicht nach seinem Cover beurteilen soll. Das Coverbild empfinde ich als ausnehmend scheußlich. Es zeigt in schwarz-weiß eine an einem Baum erhängte Gummipuppe, an der nur ihre Lippen leuchtend rot sind. Der Schriftzug „Das falsche Paradies“ prangt in eben solchen roten Lettern direkt darunter. Und auch das gewählte Schriftbild macht das Buch auf den ersten Blick nicht sympathischer. Die Seiten sind klein und ohne große Absätze bedruckt.

In einem Buchladen entdeckt, hätte mich vermutlich allein dieses Bild vom Kauf abgehalten. Was ein Fehler gewesen wäre, denn der Inhalt dieses Buches hat es verdient gelesen zu werden.

Stefan Bouxsein schickt mit dem Frankfurter Duo Siebels und Krüger zwei durch und durch sympathische Ermittler ins Rennen. Er schreibt ihnen genau das richtige Maß an Privatleben zu, so dass man sich als Leser auf ihren zweiten und dritten Fall freut, die bereits erschienen sind. Denn man möchte ja gerne wissen, wie es mit den beiden weitergeht.

Sehr schön beschrieben ist die oftmals mühsame Kleinarbeit der Beamten und es macht viel Freude, ihnen bei ihrer Arbeit über die Schulter zu schauen. Durch Tagebucheinträge eines Beteiligten wird bald die Richtung klar, in der man den Täter suchen muss und machen es zum Vergnügen Siebels, Krüger und ihrer Kollegin Karlson dabei zuzusehen, wie sie nach und nach alle Puzzlestücke sammeln und zu einem kompletten Bild werden lassen. Es entwickelt sich ein stimmiger und stimmungsvoller Krimi, den ich nur ungern zwischendurch fortgelegt habe.

Das Buch spielt zwar in und um Frankfurt, ist aber auch für Ortsunkundige gut zu lesen. Es könnte praktisch in jeder Stadt handeln. Hier hat es Bouxsein gut verstanden, für die Frankfurter heimatliches Flair zu schaffen, ohne dabei zu übertreiben und den Roman für Nicht-Frankfurter uninteressant zu machen.

Mein Fazit: Ein richtig guter Krimi.

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Wertung

 

Gesamt:

(Gut)

Anspruch:

(Entspannend)

Spannung:

(Spannend)

Brutalität:

(Vertretbar)

 

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Infos

 

Sprache:

Deutsch

Ort:

Deutschland

Zeit:

Gegenwart

Serie:

Siebels und Till

Autor:

Bouxsein, Stefan

Verlag:

Traumwelt VerlagTraumwelt VerlagTraumwelt Verlag

Erschienen:

Apr. 2007

Kritiker:

Danai

ISBN:

3-939-36200-X

ISBN(13):

978-3-9393-620-5

EAN:

9783939362005

Typ:

Taschenbuch

 

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