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Dungeons & Dragons, Monsterhandbuch 4. Edition

Mearls, Mike; Schubert, Stephen; Wyatt, James

Rezension von Arielen
Aus der Reihe "Dungeons & Dragons 4.0 Edition"

„Dungeons und Dragons“ ist das inzwischen älteste Pen-und-Paper-Rollenspiel der Welt und mittlerweile in der vierten Edition angelangt. Veränderungen im Spielverhalten der jungen Generation und Schwächen früherer Versionen wurden durch einen radikalen Neustart ausgemerzt.
Die Regeln sind stellenweise so vereinfacht oder dem allgemeineren D-20-System angepasst worden, dass alte Abenteuer nur noch mit sehr viel eigenem Aufwand angepasst werden können.

Neben dem Spieler- & Spielleiterhandbuch ist nun ein weiteres wichtiges Regelwerk erschienen, dass zu den Säulen des Systems gehört: Das Monsterhandbuch. Von jeher war es üblich, dass die Helden auch und vor allem durch das Erschlagen von gefährlichen und angriffslustigen Kreaturen Erfahrungspunkte sammeln konnten. Auch wenn sich das mittlerweile etwas relativiert hat, so darf doch diese Möglichkeit, Punkte zu sammeln auch weiterhin nicht fehlen..
Und so bietet sich dem geneigten Spieler und Spielleiter auf gut 300 vollfarbigen Seiten nun ein buntes Sammelsurium an magischen und natürlichen, unintelligenten und kulturschaffenden Kreaturen dar.
Die Monster sind in alphabetischer Reihenfolge aufgelistet und erhalten recht viel Raum. Zu den meisten gibt es noch Unterarten, die ebenfalls mit den entsprechend veränderten Werten vorgestellt werden.
Dazu gehören nicht nur klassische Fabelwesen wie Drachen und Greifen, sondern auch Kulturschaffende wie Elfen, Zwerge und Menschen oder eigens für die früher unabhängigen Spielwelten erschaffene Rassen wie die Drow, die Dunkelelfen der vergessenen Welten oder die Kriegsgeschmiedeten von Eberron. Auch altgediente Veteranen wie die „Betrachter“ werden natürlich nicht vergessen. Was fehlt sind natürliche Tiere wie Haus- oder Bluthunde, die ebenfalls zu einer Gefahr für die Helden werden könnten.
Die zentralen Informationen zu den jeweiligen Kreaturen kann man einem farblich abgesetzten Kasten entnehmen, der die spielrelevanten Daten zu Treffer- und Erfahrungspunkten, Stufe, Kategorie, Immunitäten, Angriffswerte, Schadensklasse und eventuelle Sonderfähigkeiten übersichtlich sortiert enthält.
Die sonstigen Beschreibungen sind dagegen eher spartanisch. Das Aussehen der meisten Monster kann man direkt einem vollfarbigen Bild entnehmen, die Texte selbst gehen nur kurz auf besondere Taktiken, die diese anwenden ein. Sie vermitteln Informationen, die Figuren höherer Erfahrungsstufen durch Studium der entsprechenden Bereiche erlangt haben können und nicht zuletzt, mit welchen anderen Wesen sie oft in Erscheinung treten, wenn sie keine Einzelgänger sind.
Am Ende findet sich noch eine kurze Auflistung, welche Kreaturen sich auch als Nichtspieler-Charaktere eigenen und wie man sie im einzelnen zu behandeln hat, ein Glossar in dem wichtige Begriffe erklärt werden und eine Auflistung der Monster nach Stufen und Rollen.

Das Monsterhandbuch wird damit zum reinen Arbeits- und Regelbuch. Auf verschnörkelte Erklärungen und Zitate, die Ambiente verbreiten könnten, wird verzichtet, statt dessen setzt man auf die regeltechnisch spielrelevanten, Daten die man als Spielleiter zur Ausgestaltung eines Abenteuers benötigt.
Dabei wurden die Informationen zwar auf das Nötigste reduziert, man kann aber das, was man sucht sehr schnell finden. Durch die Bilder hat man zudem gleich Material an der Hand, dass man auch den Spielern zur besseren Vorstellung des Wesens, dass sie bedroht, vorlegen. Praktisch ist auch die Erläuterung der grundlegenden Taktiken und die Zusammenstellung mit anderen Wesen als Monstergruppe.
Im Gegensatz zu früheren Editionen sind eher lustig gemeinte Monster wie „Rosti“ auf der Strecke geblieben und die Informationen zu den Kreaturen geringer geworden, sieht man einmal von den Drachen ab.
Aber das ermöglicht auch, bei einigen Wesen die eigene Phantasie spielen zu lassen und entsprechende Variationen auszuarbeiten. Letztendlich bekommt der Spielleiter aber genau das, was er für seine Runde benötigt – und zwar klar und übersichtlich strukturiert, so dass er schnell darauf zurück greifen kann.
Allerdings stimmt es nicht ganz, dass in dem Buch 500 Monster enthalten sind, genau genommen sind es eher 150. Erst wenn man die Unterarten und Altersklassen dazu rechnet (bei den Drachen sind es etwa 25) kommt man ungefähr auf die Zahl. Nur wenige Wesen haben allein eine Ausprägung, die meisten eher zwei bis drei.

Das Monsterhandbuch der vierten „Dungeons und Dragons“-Edition wird der gestrafften und klar strukturierten Linie der neuen Ausgabe voll gerecht. Es konzentriert sich auf das Wesentliche und gibt so den Spielleitern ein gut brauchbares Werkzeug an die Hand, das man sich so oder so auf jeden Fall zulegen sollte.

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Wertung

 

Gesamt:

(Gut)

Schwierigkeit:

(Leicht)

Spielspaß:

(keine Angabe)

Brutalität:

(Vertretbar)

Aufmachung:

(Extrem gut)

 

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Infos

 

Sprache:

Deutsch

Serie:

Dungeons & Dragons 4.0 Edition

Autor:

Mearls, Mike

Verlag:

Feder & Schwert, Mannheim

Erschienen:

Sep. 2008

Kritiker:

Arielen

ISBN:

3-867-62034-2

ISBN(13):

978-3-8676-203-5

EAN:

9783867620345

Typ:

Hardcover

 

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