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Blind River

Hamilton, Steve

Rezension von Arielen
Aus der Reihe "Alex McKnight"

„Blind River“ ist nicht der erste Roman von Steve Hamilton, sondern bereits das sechste Abenteuer seines Helden Alex McKnight, der nach einer aufregenden Karriere als Polizist und Privatdetektiv in den Ruhestand gegangen ist und eigentlich ein friedliches Leben als Hausmeister seines Hüttenparks im verschlafenen Paradise im Bundesstaat Michigan führen will. Allerdings gerät er doch immer wieder in aufreibende Fälle, um zum Beispiel die Menschen zu retten, in die er sich verliebt hat

Alex kennt die junge Natalie Reynaud von der Ontario Provincial Police aus einem früheren Abenteuer, bei dem sie ihm und Vinnie das Leben rettete. Dabei verlor sie auch ihren Partner und knackt seither an den psychischen Folgen versagt zu haben.
Da ihm das selbst passiert ist und er damals auch deswegen seinen Job als Polizist aufgegeben hat, versucht er sie zu trösten und überredet sie deshalb zu einem romantischen Wochenende.
So macht er sich trotz eines Blizzards auf zum Grandhotel in Soo, Michichan, das mitten zwischen ihren Wohnorten liegt.
Das Wochenende beginnt so wie er es sich vorgestellt hat. Nathalie vergisst ihre Sorgen und taut ein wenig auf, beginnt sogar, sich ihrer Gefühle für Alex sicherer zu werden.
Doch dann wird ein Toter erfroren auf der Straße gefunden. Alex ist ihm bei seiner Ankunft schon begegnet und so auf sein seltsames Gebaren und seinen Hut aufmerksam geworden – dem Hut, der nun vor ihrem Hotelzimmer liegt, versehen mit einer kryptischen Botschaft: „Ich weiß, wer du bist!“
Während Alex noch rätselt, wird Natalie ziemlich nervös, da sie ahnt, dass die Botschaft an sie gerichtet ist und mit ihrer Familie zu tun hat. Weil sie Alex nicht mit in die Sache hinein ziehen will, versucht sie ihn abzuschütteln und bricht das Wochenende ab.
Doch der erfahrene Ex-Polizist und Privatdetektiv lässt sich nicht so einfach verjagen. Stattdessen erwacht sein Jagdinstinkt. Er folgt Natalie ohne zu Zögern und beginnt sich in eine Geschichte einzumischen, die bereits in der Großeltern-Generation von Natalies Familie und um das Jahr 1930 seinen Anfang nahm.
Schon bald steckt er inmitten eines seither andauernden Familienstreits und einer Intrige die schon mehreren Menschen das Leben gekostet hat – auch Natalies Vater. Und auch jetzt noch, fast dreißig Jahre nach dem letzten Mord, möchte jemand das Geheimnis gewahrt sehen. Das bekommt auch Alex McKnight mehrfach am eigenen Leib zu spüren, da er nicht locker lässt, um Natalie zu retten.

„Blind River“ ist eine Geschichte, die sich langsam entwickelt und vor allem auf die Charaktere stützt, die sorgfältig eingeführt werden, so dass man wie Alex McKnight langsam aber sicher in das Geflecht aus Beziehungen und Intrigen hinein wächst. Dabei kommt es immer wieder zu dramatischen Szenen und ein wenig Action, die ohne Zweifel auch die Handlung gekonnt vorantreibt.
Nur nach und nach enthüllt Steve Hamilton das Drama, das sich hinter den Kulissen abgespielt hat. Manchmal kann man das ein oder andere voraus ahnen, was aber der Spannung keinen Abbruch tut. Da sich Überraschungen und offensichtliche Entwicklungen die Waage halten, die ein oder andere humorvolle Szene die Stimmung auflockert und die Gefühle der Figuren nicht verborgen bleiben, wirkt die Geschichte sehr abwechslungsreich und niemals langweilig. Da man eng an die Protagonisten gebunden wird, fiebert man unwillkürlich mit ihnen mit und steht nicht außen vor.

Das macht die Qualität von „Blind River“ aus. Steve Hamilton versteht sein Handwerk, Action und Drama gekonnt miteinander zu mischen und so in den Bann zu schlagen. Auch wenn man die vorherigen Romane nicht kennt, ist der Einstieg leicht, da die für das Verständnis wichtigen Dinge innerhalb der Handlung und an der richtigen Stelle erzählt werden.

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Wertung

 

Gesamt:

(Gut)

Anspruch:

(Reiselektüre)

Spannung:

(Spannend)

Brutalität:

(Vertretbar)

 

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Mehr von Steve Hamilton:
Nördlich von Nirgendwo

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Infos

 

Sprache:

Deutsch

Serie:

Alex McKnight

Autor:

Hamilton, Steve

Verlag:

DuMont, Köln

Erschienen:

Mar. 2007

Kritiker:

Arielen

ISBN:

9-783-83218-3486

ISBN(13):

978-9-7838-321-3

EAN:

9789783832183

Typ:

Hardcover

 

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