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Faun & Dornenreich - Tour 2008

Faun; Dornenreich

Rezension von Dirk Götz

Einfach traumhaft! Diese zwei Worte reichen eigentlich um den Abend zu beschreiben, aber da dies dem geneigten Leser wohl zu wenig ist, fange ich doch mal ganz von vorne an. Faun hab bereits auf dem letzten Feuertanz gehört, fand den Auftritt gelungen, aber zu ruhig für das Festivalprogramm. Deshalb hatte mir da schon vorgenommen aufs nächstmögliche Konzert zu gehen und dies sollte am Ostersonntag in Aschaffenburg sein. Das Konzert ist Teil der aktuellen Tour zusammen mit Dornenreich.

Die Band Dornenreich ist mir auch schon von vielen Festivals wohl bekannt. Allerdings hatte im Vorfeld schon die Diskussion mit einer Freundin wie die eher düstere Metalband denn zu Faun passen würde. Kamen dann zu dem Schluss, dass wohl ein Akustikprogramm anstehen wird. Und so kam es dann auch, der Sänger nahm mit der Akustikgitarre und einem Schellenband am Bein als Rhythmusinstrument Platz begleitet nur von seinem Bandkollegen an der Violine. Auf diese Weise brachten uns die zwei Herren dann 40 Minuten lang Akustikversionen ihrer Lieder dar. Vor diesem Hintergrund klang die Stimme des Sängers noch eindrucksvoller und die Lieder noch interessanter. Wer also mal einen anderen Blick auf Dornenreich werfen möchte, dem kann so ein Konzert nur empfehlen. Aber auch wer sonst eher nichts mit der Band anfangen kann sondern auf ruhigeres steht, kommt hier auch ohne Textkenntnisse auf seine Kosten. Nur 40 Minuten waren viel zu kurz, da muss doch noch de ein oder andere Lied mehr drin sein!

Nach 30 Minuten Umbaupause und dem Intro durfte nun der Sänger von Faun ihren Auftritt einleiten. Ich muss sagen ich beneide den Mann um seine ruhige und eloquente Art. Mit dem gleichen Charme präsentiert sich auch die Musik von Faun, die sich aus den verschiedensten Einflüssen zusammen setzt. Mittelalterliche Instrumente harmonieren hier in nahezu perfekter Balance mit den herrlichen Gesangsstimmen und elektronischen Klangbildern. Ebenso finden sich verschiedenste Epochen und Kulturen in den Liedern wieder. Auch bringt jedes Bandmitglied wohl neue Einflüsse, so brachte der Wechseln in der Besetzung auch kleine Veränderungen am Klang mit denn nun findet sich statt der Drehleier eine Geige im Ensemble. Aber keinen falls sind diese Änderungen nachteilig anzumerken, denn so fanden auch Lieder die der Band vorher live nicht unbedingt gefielen ihren Weg auf die Bühne. So entführt einen Faun in seine ganz eigene Traumwelt, so dass man immer hin und her gerissen ist zwischen andächtig lauschen und sich von der Musik treiben lassen. Nach jedem Lied möchte man der Band mit lautem Applaus danken, auf der anderen Seite kann man es nicht erwarten, dass es weitergeht. Leider ging der Auftritt dann nach etwas über anderthalb Stunden und zwei Zugaben zu Ende.

Jedem Freund guter, atmosphärischer Musik kann ich nur empfehlen auf der Tour vorbei zu schauen und sich von der Musik in eine verträumte Stimmung versetzen zu lassen. Wer allerdings nichts damit anfangen kann soll bitte fernbleiben, denn bisher hat mich selten so leicht so etwas wie sinnlose Zwischenrufe, Kameras, etc. gestört, solche Kunst muss einfach richtig gewürdigt werden in meinen Augen! Also Fans von Faun oder die die ihr es werden wollt, die Tour hat erst begonnen und kehrt noch in vielen Sälen ein.

Ort: Colos-Saal Aschaffenburg
Spielzeit: ca. 140 Minuten
Preis: 13 € (VVK)
Publikum: gut besucht, von jung bis alt, von Mittelalter und Gothic bis jedermann

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Wertung

 

Gesamt:

(Extrem gut)

Anspruch:

(keine Angabe)

Spannung:

(keine Angabe)

Brutalität:

(keine Angabe)

 

Links

 

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Infos

 

Sprache:

Deutsch

Autor:

Faun

Erschienen:

Jan. 2008

Kritiker:

Dirk Götz

Typ:

Konzert

 

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