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The Eye – Infinity

Pang Brothers

Rezension von cronn

Der thailändische Film ist nicht gerade berühmt für eine Serie an phantastischen Streifen, die ähnlich dem japanischen Film die Messlatte im Genre höher gelegt haben. Doch der eine oder andere Film ist schon dabei. Dabei fällt automatisch der Name der beiden Regisseur-Brüder Pang. Mit ihrem Werk „The Eye“ haben die beiden Genrefilm-Geschichte geschrieben. Die Story von der Frau, die aufgrund einer Hornhautverpflanzung in der Lage ist tote Menschen, sprich Geister, zu sehen, wurde sowohl von der Presse als auch von den Zuschauern mit Begeisterung aufgenommen.
Dementsprechend positiv fielen Boxoffice und DVD-Erträge aus. Auch der zweite Teil von „The Eye“, welcher eine ähnlich düstere Richtung einschlug, konnte weitgehend überzeugen. Im Jahr 2005 führten die Pang Brothers bei einem dritten Film Regie, dessen irreführender Titel eigentlich „The Eye – 10“ hieß, was aber nicht mit der Anzahl der Fortsetzungen zu tun hat, sondern darauf aufbauend ein wenig mit dem Zuschauer scherzen soll, der ebendies erwartet.
Nein, die 10 im Titel hat mit dem Inhalt des Streifens zu tun, bei welchem es um thailändische Sagen geht, nach denen es 10 Wege gibt, um einen Geist zu sehen.
Bei uns wird der Streifen als „The Eye – Infinity“ von der DVD-Schmiede e-m-s herausgebracht.

Inhalt:
Ko Fai (Kris Gu Yu), seine Freundin April (Isabella Leung Lok-si) sowie die Cousins May (Kate Yeung Kei) und Ted (Wilson Chen Po-Lin) stammen aus Hongkong. Sie reisen mit dem einheimischen Chongkwai (Ray McDonald) durch Thailand. Um sich etwas zu unterhalten, erzählen sie sich Geistergeschichten. Da tischt Chongkwai ein Buch mit dem Titel "10 Wege, Geister zu sehen" auf. Die Truppe beschließt, die Techniken auszuprobieren. Tatsächlich locken sie Geister an. Doch bei einem Versuch verschwindet Ko Fai. Kurz darauf ist auch April weg. May und Ted reisen zurück nach Hongkong, wo das Grauen aber kein Ende hat.
Bald darauf müssen sie feststellen, dass es nur eine Möglichkeit gibt, dem Schrecken ein Ende zu bereiten: Die beiden Teenager müssen auch den zehnten Weg beschreiten, um Geister zu sehen, und der lautet, dass sie sich mit Kleidern von Toten auf den Weg in Schattenreich machen müssen.
Doch als sie dort ankommen müssen sie feststellen, dass es gar nicht so einfach ist, wieder den Weg nach Hause zu finden…

Kritik:
„THE EYE – INFINITY“ wird von vielen Webseiten als misslungene Mischung aus Horrorfilm und Komödie betrachtet. Dem kann ich nicht vollauf zustimmen. Die Pang Brothers beweisen damit meiner Meinung nach, dass sie durchaus bemüht sind, dem einfachen Ablauf der Serienfolge, der sich in den letzten Jahren auch im Osten breitgemacht hat, etwas Neues abzugewinnen.
Anstatt die Kuh weiterzumelken, bis kein Tropfen Milche mehr fließt, sprich: solange Fortsetzungen zu drehen, bis niemand den Film mehr sehen will, handelten sie bei „THE EYE – INFINITY“ nach anderen Grundsätzen. Der Film ist die zweite Fortsetzung und bereitet einen neuen Ansatz auf die Thematik auf: Spannung und Gelächter als zwei Seiten der Medaille des Horrors.
Man mag davon halten, was man will – auch ich bin nicht vollauf überzeugt vom Ergebnis – aber der Ansatz ist ehrenswert und achtenswert.
Die Kameraführung und die Tricks sind auf hohem Niveau und auch der Sound besticht durch Klarheit. Die Ausstattung und Beleuchtung ist wie immer bei den Pang Brothers am oberen Limit des fernöstlich Machbaren angesiedelt und die Schauspieler bemühen sich sichtlich, den hohen Ansprüchen eines derartigen grenzwertigen Films gerecht zu werden, was nicht immer einfach ist, wohlgemerkt.

Bonusmaterial:
Mit zwei Bonusfeatures zum „Making of“ und den „10 Wegen Geister zu sehen“ sind bemerkenswerte Zusatzmaterialien auf der Silberscheibe. Ergänzt durch eine DVD-Vorschau und den Originaltrailer ist das Bonusmaterial ingesamt ordentlich zu nennen.

Fazit:
„THE EYE – INFINITY“ ist kein Meilenstein des phantastischen Kinos, so wie es „The Eye“ in vielen Bereichen war. Es ist aber auch kein absolut misslungener Versuch Komödie und Horror zu mischen. Manche Szenen zünden und verbinden gekonnt Schauer und Lacher, aber vielfach spürt man doch, dass die beiden Elemente nicht harmonisch verbunden sind und es über große Strecken hinweg einfach auch wirklich nicht verbunden werden können.
Der Versuch ehrt die Pang Brothers, aber jetzt hoffen wir gemeinsam, dass ihr nächster Film sich wieder ganz für die ernsthafte Seite der unheimlichen Phantastik sich entscheidet.

Cronn

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Wertung

 

Gesamt:

(Mittel)

Anspruch:

(Leichte Kost)

Spannung:

(Unterhaltsam)

Brutalität:

(Vertretbar)

Ton:

(Gut)

Bild:

(Gut)

Menüs:

(Gut)

Ausstattung:

(Mittel)

 

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Infos

 

Sprache:

Deutsch

Ort:

Thailand

Autor:

Pang Brothers

Verlag:

e-m-s

Erschienen:

Mar. 2008

Kritiker:

cronn

Typ:

DVD

 

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