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Witchblade Vol. 3/Episoden 09-12

Ohashi, Yoshimitsu

Rezension von Arielen
Aus der Reihe "Witchblade"

Im Gegensatz zum Manga erweckt der Anime noch eher Erinnerungen an die ehemals von Marc Silvestri und Michael Turner erschaffene Heldin „Witchblade”, die durch eine neuartige Optik und einen wesentlich düstereren und zwiespältigeren Umgang mit Moral und Regeln frischen Wind in die Superhelden-Szene brachte.
Dennoch folgt die fernöstliche Interpretation nicht ganz den Regeln und Inhalten der Vorlage, sondern geht einen ganz eigenen Weg.

Masane Amaha und ihre Tochter Rihoko sind in das von Katastrophen halb zerstörte Tokio zurückgekehrt, in dem zwei Großkonzerne um die Macht kämpfen. Die beiden schlagen sich eher schlecht als recht durchs Leben und verstecken sich vor der Fürsorge.
Eine Änderung tritt erst ein, als Masane überraschend von der „Witchblade” erwählt wird, einer geheimnisvollen mystischen Waffe, die die etwas weltfremde und verträumte junge Frau in eine furchtlose Kriegerin verwandelt.
Durch den Kampf gegen verschiedene Mechas aus einer fehlerhaften Baureihe des Douji Konzerns, fällt sie den Firmenoberen auf. Reiji Takayama, der Leiter der Spezialmaschinenabteilung, nimmt sie in seine Dienste. Weil er auch für die Produktion von Waffensystemen verantwortlich ist, interessiert er sich natürlich auch für die Witchblade und ihre Arbeitsweise.
Er weiß sehr wohl, dass die Konkurrenz ebenfalls aufmerksam geworden ist und Masane in die Hand bekommen möchte. Deshalb betraut er seinen Assistenten Hiroki Segawa damit, immer ein Auge auf sie zu haben - auch während eines Empfangs im Rahmen der Verleihung eines Forschungspreises, den sein Rivale in der eigenen Firma gibt, um Takayama auszubooten. Doch leider hat der Mann nicht mit der Heimtücke und Entschlossenheit des Gegners oder Masanes chaotischer Tollpatschigkeit bei der Präsentation gerechnet.
Derweil geht Polizeiinspektor Akira Nakata weiterhin den von X-Cons verübten Morden in der Stadt nach. Genau so wie der freie Reporter Tozawa, der sich ebenfalls an Masane und Rihoko gehängt hat, ahnt er, das etwas viel Größeres vor sich geht. Und Rihoko, die durch die ständige Abwesenheit ihrer Mutter oft alleine ist, hat in der Zwischenzeit zwei ungewöhnliche Begegnungen...

In den Folgen 9 bis 12 geht es eher ruhig zu. Nachdem nun die Weichen für den großen Konflikt gestellt und die ersten heftigen Kämpfe mit mechanischen und menschlichen Gegnern ausgefochten sind, wendet man sich wieder etwas mehr den Figuren zu, die in den letzten Episoden etwas zu kurz gekommen sind, und knüpft interessante Beziehungen. Vor allem zwischen Takayama und Masane scheint es zu funken, was jeder merkt, die beiden sich aber natürlich nicht eingestehen wollen. Um ein paar dramatische Elemente einzuflechten, geht es auf dem Empfang nicht nur dank der Trägerin der Witchblade sondern aufgrund der spitzzüngigen Entschlossenheit des Abteilungsleiters hoch her, und ein Unfall der kleinen Rihoko wird für Masane zur Falle... Gerade in den Folgen 11 und 12 geht es Schlag auf Schlag.
Und wieder wendet sich die Handlung der dritten „Witchblade”-DVD mehr an ein erwachsenes Publikum. Das liegt nicht nur an dem so typischen Endzeitdekor, in dem wild gewordene Hybridwesen Terror machen, sondern auch an den komplexen Intrigen, die die übermächtigen Konzerne hinter den Kulissen spinnen. Man bekommt immer mehr von den Plänen mit, die einige hegen, um die echte Witchblade in die Finger zu bekommen. Wie gekonnt das alles aufgebaut ist, beweisen Takayama und sein Rivale bei dem Empfang, auf dem sie sich vor allem verbal nichts schenken.
Angenehmerweise wird diesmal die Witchblade nicht überstrapaziert - die Serie beweist einmal mehr, dass sie auch spannend sein kann, wenn Masane sich einmal nicht in die leicht bekleidete, vollbusige Kriegerin verwandelt und auf ihre Gegner eindrischt.

Damit dürfte „Witchblade” auch weiterhin vor allem Lesern gefallen, die an Action reiche und mit Horror-Elementen garnierte SF-Abenteuer mögen, die aber auch die Entwicklung der Figuren und den Humor nicht vergessen.
Auch wenn US-Fans sich vielleicht immer noch nicht mit der japanischen Interpretation ihrer Heldin anfreunden können, so werden Anime-Fans allemal ihren Spaß an der leicht bekleideten Action-Heldin in einer morbiden Endzeitwelt haben. Da ist sie auch nicht die erste Vertreterin ihrer Art.

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Wertung

 

Gesamt:

(Gut)

Anspruch:

(Unterhaltsam)

Spannung:

(Spannend)

Brutalität:

(Vertretbar)

Ton:

(Gut)

Bild:

(Gut)

Menüs:

(Mittel)

Ausstattung:

(Mittel)

 

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Infos

 

Sprache:

Deutsch

Serie:

Witchblade

Autor:

Ohashi, Yoshimitsu

Verlag:

SPVSPVSPV

Erschienen:

Dez. 2007

Kritiker:

Arielen

Typ:

DVD

 

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