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Desaster - The Movie

Wood, Roy

Rezension von Cronn

Wer hat da behauptet, dass Puppen-Animationsfilme ausschließlich etwas für Kinder seien? Nun, wenn man den Begriff „Puppen“ und „Animation“ koppelt, denkt man sofort an Filme wie „Wallace and Gromit – Auf der Jagd nach dem Riesenkarnickel“ oder „Chicken Run“. Diese sind eindeutig dem Genre der Unterhaltungsfilme für Kinder zuzuordnen.
Aber auch Filme wie „Corpse Bride“ oder „Nightmare Before Christmas“ waren in dieser Art und Weise gedreht worden und sind nicht speziell für junge Zuschauer konzeptioniert.
Mit „Desaster – The Movie“ setzt der Regisseur Roy Wood aber noch einen obendrauf und verfilmte ein Drehbuch, das eigentlich als Realfilm gedacht war, dann aber auf Grund von Budget-Problemen als Animationsfilm umgesetzt wurde. Und das Drehbuch hat es wirklich in sich.
„Desaster – The Movie“ erscheint beim Dortmunder Label e-m-s.

Inhalt:
Ein gigantischer Asteroid droht die Erde zu zerstören. Die unfähige Regierung beauftragt daraufhin den Vulkanexperten Harry Bottoms, um im Weltall für Ordnung zu sorgen. Zusammen mit einem grenzdebilen Team aus Katastrophen-Spezialisten, sowie einem ständig furzenden Franzosen, macht dieser sich auf in die unendlichen Weiten, um den Asteroiden für immer in die Hölle zu schicken.

Kritik:
Die DVD „Deaster – The Movie“ trägt den Untertitel „Im Weltall hört dich niemand furzen“, was als programmatisch für die Richtung gelten kann, die der Film einschlägt.
Alles dreht sich um animalische Körperlichkeit im Sinne von Sex und Darmgasen. Auf diese beiden Punkte reduziert könnte man den Humor zusammenfassen, der in „Desaster – The Movie“ vorherrscht.
Allzu leicht übersieht man dabei die Zwischensequenzen, in denen auch Ironie zum Zug kommt. Leider wird diese aber von der platten Holzhammer-Unterleibs-Humorschiene völlig überkleistert und geht mit wehenden Fahnen unter.
Die Animationen allerdings sind gut umgesetzt. Sie erreichen zwar nicht die Qualität von Big-Budget-Filmen, sind aber dennoch gelungen und erinnern an Knetmännchen-Zeichentrickfilme der besseren Machart, allerdings mit erwachsenen Inhalten.

Bonusmaterial:
„Desaster – The Movie“ enthält den Originaltrailer, sowie eine Bildergalerie. Mittels eines interessant gemachten Making-Ofs kann man zudem die Menschen hinter dem Film kennenlernen und an der Entstehung des Films virtuell teilnehmen.
Damit ist die Ausstattung der DVD als ausreichend zu bezeichnen.

Fazit:
„Desaster – The Movie“ ist ein Film, der bewusst sich auf den Mega-Kassenknüller „Armageddon“ eingeschossen hat. Kaum eine Szene vergeht, in der nicht auf den Bruckheimer-Blockbuster Bezug genommen wird.
Der gezeigte Humor ist sicherlich eine Frage des Geschmacks. Sofern man bereit ist sein Hirn an der Wohnzimmertür abzugeben, mag „Desaster – The Movie“ gemeinsam mit einigen Freunden genossen für einen unterhaltsamen Abend sorgen. Alle anderen sollten sich nach geistreicherem Animationsvergnügen umsehen, denn Intellektualität wird man bei „Desaster – The Movie“ schwerlich finden.

Cronn

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Wertung

 

Gesamt:

(Geht so)

Anspruch:

(Leichte Kost)

Spannung:

(keine Angabe)

Brutalität:

(Jugendfrei)

Ton:

(Gut)

Bild:

(Gut)

Menüs:

(Gut)

Ausstattung:

(Mittel)

 

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Infos

 

Sprache:

Deutsch

Ort:

USA

Autor:

Wood, Roy

Verlag:

e-m-s

Erschienen:

Jan. 2008

Kritiker:

Cronn

Typ:

DVD

 

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