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The Pit - How Can You Escape?

Kobylchuk, Lubomyr; Stasko, Sergiy; Artamonova, Svitlana; Li, Pavlo

Rezension von Cronn

Die Ukraine ist bislang als Lieferant für Horror-Filme kaum in Erscheinung getreten. Umso mehr erstaunt es jetzt, dass mit „The Pit“ der ukrainische Regisseur Lubomyr Kobylchuk den Freunden des cineastischen Horrors den Schrecken einjagen will, den vielfach Hollywood-Erzeugnisse nicht mehr können.
Es wird die Frage sein, ob er sich dabei anderer Mittel zu bedienen weiß als seine Kollegen aus Amerika oder nicht.

Inhalt:
Eine Gruppe Archäologie-Studenten begibt sich gemeinsam mit ihrem Professor auf eine Reise zu einem uralten Höhlensystem in den Wäldern. Die Begeisterung steigt, als man auf einen Geheimgang zu einem bisher unerforschten Schacht stößt, der noch tiefer unter die Erde führt. Als der Professor plötzlich verschwindet, machen sich die jungen Leute auf die Suche nach ihm. Doch was zuerst so euphorisch begann, entwickelt sich zu einem furchtbaren Alptraum. In dem dunklen Geflecht aus Gängen lauert etwas, das nicht von dieser Welt zu stammen scheint. Und was vor langer Zeit eingeschlossen wurde, macht sich nun auf die Jagd. Die Studenten versuchen vergeblich aus dem unterirdischen System an Gängen zu entkommen, aber sie verirren sich nur noch mehr.
Die Suche nach dem archäologischen Fund wird nur noch zum Kampf ums Überleben in der lebensfeindlichen Dunkelheit.

Kritik:
Teenie-Horror made in Ukraine – so könnte man den Film untertiteln, aber das würde dem Streifen nicht gerecht. „The Pit - How Can You Escape?” nimmt sich Versatzstücke des Teenie-Horrors und baut sie in ein anderes Szenario ein, nämlich das des “Descent”-Themas, dem Abstieg in eine dunkle, lebensfeindliche Umgebung. Gemixt mit der Suche nach einer Statue, dem archäologischen Artefakt wird daraus eine Melange, die auf halber Strecke verdurstet.
Anfangs werden die Charaktere noch recht ordentlich, aber stereotyp gezeichnet: da ist der bebrillte Junge, der Looser. Auf der anderen Seite der coole, aber arrogante Macho-Held. Dann stößt die süße Blondine und ihre Freundin dazu. Fertig. Das klingt zwar etwas altbacken, wäre aber nicht so schlimm, würde sich der Film konsequent auf diesen Charakteren aufbauen und sie weiterentwickeln, was er leider nur ansatzweise tut.
Spätestens in der zweiten Filmhälfte verliert der Streifen an Drive und scheint nurmehr wenig liebevoll heruntergespult worden zu sein. Der Marsch durch die Gänge wiederholt sich, zu wenig Neues wird eingeführt, die Entwicklung der Charaktere bleibt auf der Strecke.
Das Ende kann da nur wenig retten, bietet aber gottlob eine gelungene Wasser-Sequenz und am Schluss ein wenig Abwechslung vom unterirdischen Gänge-Einerlei.
Punkten kann der Film durch sein Setting. Die unterirdischen Gänge sind echt, das spürt man und das führt auch zu dem einzigen Gruselgefühl, das aufkommt.

Fazit:
“The Pit - How Can You Escape?” ist ein Film, der beweist, dass die interessanten Zutaten im Mix noch nicht ein geniales Ergebnis zeitigen. Schade, aber für den ukrainischen Horror-Film wirbt dieser Streifen nur halbwegs.

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Wertung

 

Gesamt:

(Geht so)

Anspruch:

(Kindisch)

Spannung:

(Langatmig)

Brutalität:

(Vertretbar)

Ton:

(Mittel)

Bild:

(Gut)

Menüs:

(Mittel)

Ausstattung:

(Mies)

 

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Abenteuer Medien, Hamburg

 

Infos

 

Sprache:

Deutsch

Ort:

Ukraine

Autor:

Kobylchuk, Lubomyr

Verlag:

Abenteuer Medien, Hamburg

Erschienen:

Dez. 2007

Kritiker:

Cronn

Typ:

DVD

 

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