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At last the 1948 Show - Die frühen Jahre von Monty Python (OmU, 2 DVDs)

Fordyce, Ian; Chapman, Graham; Cleese, John; Feldman, Marty

Rezension von Jens Fleischhauer

„At Last the 1948 Show“ kann durchaus als einer der Vorgänger von Monty-Python bezeichnet werden. Mehrere Mitglieder dieser Gruppe, die dann später Filme wie „Ritter der Kokosnuss“ oder „Das Leben des Brian“ drehten, haben auch in den fünf Serienfolgen der „At Last the 1948 Show“ mitgewirkt. Darunter sind: Graham Chapman, John Cleese und Eric Idle. Aber auch die restlichen Akteure der Show sind aus anderen Produktionen bekannt und wären Marty Feldman und Tim Brooke-Taylor. Vervollständigt wird die Gruppe durch die einzige Frau Aimi MacDonald, die auch als einzige Sketche darstellt, die über die einzelnen Folgen hinweg Bezüge zueinander aufweisen.
Die fünf Episoden haben jeweils eine Länge von rund 25 Minuten und wurden in Großbritannien 1967 produziert. Es sind schwarz-weiß Stücke die, anders als bei anderen Vorgängerproduktionen von Monty Python, keine musikalische Komik aufweisen und auch eigentlich keine sich in den einzelnen Folgen wiederholende Rubriken. Jede Episode besteht aus einer Abfolge von Sketchen, bei denen es nicht unbedingt darauf angelegt ist eine Pointe zu erzielen. Einige der Sketche streben zwar durchaus nach einem komischen Höhepunkt, häufig sind die Sketche jedoch nur absurd, was aber auch ein durchgehendes Element ist und sich sowohl in der Serie „Do not adjust your set“ aus dem Jahr 1968 wiederholt, als auch im späteren Monty Python. Aber man muss sagen, dass sich vieles erst noch in den späteren Jahren, teilweise ab 1968, entwickelt, was in der „At Last the 1948 Show“ angedeutet wird. Die Absurdität und die Komik sind noch nicht so weit fortgeschritten, dass einem die Sketche in Erinnerung bleiben und vielfach sind die hergestellten Bezüge zu zeit- und kulturspezifisch als das man heute und als deutscher Zuschauer die Komik nachvollziehen könnte.
Alle Folgen sind nicht nur in schwarz-weiß, auch sind sie nur im englischsprachigen Original enthalten, aber man kann deutsche oder englische Untertitel einblenden. Diese sind auch durchaus nötig, da die Darsteller teilweise sehr schnell sprechen oder mit Dialekten, sodass ein Verständnis der gesprochenen Sprache schwer werden kann. Aber auch mit dem Untertitel ist das Verständnis nicht immer leicht. Es gibt einiges was nicht mit einem Untertitel versehen wurde, etwa Einblendungen oder Textpassagen. Sicherlich kann man diese selbst lesen, aber es geht ja auch darum, dass die deutschen Untertitel eine Übersetzung darstellen. An wenigen Stellen findet man auch gesprochene Sprache ohne Untertitel, sodass bei der Erstellung der Untertitel doch ein paar Stellen anscheinend vergessen wurden. Ein weiteres Problem ist die Schnelligkeit in der die Untertitel eingeblendet und vor allem auch wieder ausgeblendet werden. Man kann sie nicht immer zu Ende lesen bevor sie dann auch wieder weg sind. Das ist vor allem dann ein Problem, wenn man neben den Untertiteln auch die szenische Darstellung mit verfolgen will. Wenn man auf die Untertitel angewiesen ist, dann wird einem leider das ein oder andere zwangsweise entgehen müssen, entweder auf Grund der Schnelligkeit der Einblendungen oder auf Grund dessen, dass man nur einen kleinen Teil des Bildes im Auge hat. Zuletzt kann man zu diesem Aspekt anmerken, dass mir die Übersetzungen teilweise etwas seltsam vorkommen und ich einiges von dem was ich gehört habe nicht so übersetzt hätte wie ich es gelesen habe. Aber die Übersetzungen ergaben Sinn und dies reicht ja vollkommen aus.
Die Qualität der Folgen, sowohl im Bezug auf die visuelle als auch auf die auditive Darstellung, ist recht gut. Sicherlich gibt es ein paar Abstriche zu machen, da das Original nun auch schon vierzig Jahre als ist, aber dies merkt man den auf der DVD enthaltenen Folgen nicht an.
Zu den Extras auf den DVDs kann ich leider nichts sagen, da das Presseexemplar ohne Extras versehen war, aber es heißt, dass man unter anderem mehrere Interviews dort finden soll. Ich kann auch nur über die ersten drei Folgen sprechen, da diese auf der ersten DVD enthalten sind und nur diese als Presseexemplar vorliegt. Dies soll jedoch für die Gesamtwertung uninteressant sein und da lässt sich auch durchaus nichts gegen „At Last the 1948 Show“ einwenden, es ist Comedygeschichte und wer von Monty Python begeistert ist, der wird sich auch sicherlich für diesen Vorgänger in Serienformat begeistern können. Man muss ein paar Abstriche machen und eingestehen, dass diese 120 Minuten nicht dem entsprechen, vor allem auf technischem Niveau, was man dann in späteren Produktionen findet, aber dies ist kein Makel sondern der Charme dieser Serie. Wer gute englische Comedy mag, der wird sich mit der vorliegenden DCD nicht betrogen fühlen.

Datenbank:0.0010 Webservice:0.1049 Querverweise:0.0085 Infos:0.0007 Verlag,Serie:0.0006 Cover:0.0001 Meinungen:0.0007 Rezi:0.0001 Kompett:0.1169

 

Wertung

 

Gesamt:

(Gut)

Anspruch:

(Unterhaltsam)

Spannung:

(Langatmig)

Brutalität:

(Gewaltfrei)

Ton:

(Gut)

Bild:

(Gut)

Menüs:

(Mittel)

Ausstattung:

(Geht so)

 

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Infos

 

Sprache:

Deutsch

Autor:

Fordyce, Ian

Verlag:

Euro Electronic Trade

Erschienen:

Jul. 2007

Kritiker:

Jens Fleischhauer

Typ:

DVD

 

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