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Step up

Fletcher, Anne

Rezension von Stefanie Borgmann

Rezension: Step up

Die Legende ‚Tanzfilm’ erfreut sich nicht erst seit „Dirty Dancing“ außerordentlicher Beliebtheit beim cineastischen Publikum. Schon Fred Astaire und Gene Kelly eroberten in den 1930ern mit Eleganz und Stil die Leinwand und die Herzen aller Frauen. Nicht weniger für Entzückung sorgten tänzelnde Grazien alá Ginger Rogers, die mit Filmen wie „Swing Time“ dem Genre zu einer wahren goldenen Ära verhalf.
Durch die Jahrzehnte hat der Tanzfilm Höhen und Tiefen erlebt, aber in der Versenkung ist er nie verschwunden. Dies liegt maßgeblich an den Zutaten: Charmante und blendend frisierte Hauptdarsteller, zuckersüße und simple Handlung, viel Musik und noch mehr Tanz - ein Prinzip, das sich nie ändert und trotzdem immer funktioniert. In der Tat ist der Tanzfilm durch alle Zeiten und mit wechselndem Erfolg immer wiederauferstanden und feierte stets von Neuem sein Comeback.
Während man in den 80ern noch mit furchtbar bunten Hemden und knall engen Hosen zu Seifenblasen-Pop tanzte, kreisen die Hüften in den Tanzfilmen der Gegenwart fast ausschließlich zu HipHop Beats. Die Musik mag sich zwar im Laufe der Zeit geändert haben, das Prinzip aber ist noch immer dem Romeo und Julia-Muster treu geblieben.

In die Reihe der heiteren Unterhaltungsstreifen reiht sich die neueste Tanzproduktion „Step up“ nahtlos ein. Der Junge Tyler Gage ist ein herzensguter Mensch und talentierter Tänzer, doch im Sumpf des Ghettos von Baltimore gehen diese Eigenschaften unter. Falsche Freunde, ein trinkender Stiefvater und keine Perspektive sind die ständigen Begleiter des jungen Mannes. Der Schritt zur Kriminalität ist nicht weit. Tatsächlich verdient er sich sein Geld mit dem Verkauf gestohlener Autos und geht nur selten einer Prügelei aus dem Weg. Als er jedoch eines Nachts mit Freunden in eine renommierte Schule für Künste einbricht, kommt er nicht mehr nur mit einem blauen Auge davon. Vom Nachtwächter verhaftet verpflichtet ihn der Richter zu 200 Stunden Sozialarbeit – natürlich in der Kunstschule.

Widerwillig und uneinsichtig kommt Tyler seiner Aufgabe nach und entdeckt ein Leben außerhalb seines Viertels. Schnell fasziniert ihn die Kreativität, die in den Fluren der Schule allgegenwärtig ist, aber noch mehr die schöne Tanzschülerin Nora. Doch scheinbar trennen sie Welten: Sie, eine wohlhabende, ambitionierte und gebildete Tänzerin, er, ein zielloser, armer und zudem krimineller Mann aus dem Ghetto: Eine unmögliche Beziehung. Das Schicksal sorgt dennoch für eine Annäherung der beiden: Kurz vor ihrer Abschlussprüfung erkrankt Noras Partner und kurzerhand hängt Tyler seinen Hausmeisterjob an den Nagel und springt ein.

Zum Ende sei nur so viel gesagt: Das gnadenlose Tanzfilm-Schema schlägt zu. Aller Vorhersehbarkeit zum Trotz ist dieser Film äußerst sehenswert. Die Darsteller sind liebenswert, die Musik ist auch für Nicht-Hip-Hopper hörenswert und die Choreographien eine Wucht. Im Wesentlichen unterscheidet sich dieser Tanzfilm in keinem Punkt von anderen seines Genres und doch hat er seinen eigenen Charakter und übt seine spezielle Faszination aus. Statt allerdings nach Gründen zu suchen, warum dieser Film sehenswert ist, sollte man ihn sich schlicht anschauen und sich an die Wand tanzen lassen.

Für die Anschaffung dieses Films spricht allemal die Qualität der DVD. Die Bilder sind zwar sehr knallig geraten, die Bonbonfarben passen aber durchaus zum Zuckergehalt von „Step up“. Detailschärfe ist gewährleistet und letztlich ist die Filmoptik eine runde Sache. Gleiches gilt für den Aspekt Ton: Ein Tanzfilm steht und fällt mit der Qualität des Sounds. In dieser Angelegenheit überzeugt „Step up“ mit sattem Klangbild (DTS und Dolby Digital 5.1).

Fazit: Bestes Popcorn Kino!!

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Wertung

 

Gesamt:

(Extrem gut)

Anspruch:

(Leichte Kost)

Spannung:

(keine Angabe)

Brutalität:

(Jugendfrei)

Ton:

(Extrem gut)

Bild:

(Gut)

Menüs:

(Gut)

Ausstattung:

(Gut)

 

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Infos

 

Sprache:

Deutsch

Ort:

USA

Zeit:

Gegenwart

Autor:

Fletcher, Anne

Verlag:

Constantin Film

Erschienen:

Feb. 2007

Kritiker:

Stefanie Borgmann

Typ:

DVD

 

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