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Braceface, Staffel 1

Bastian, Charles E.

Rezension von Tanja Elskamp
Aus der Reihe "Braceface"

Seit 2001 begeistert die Zeichentrickserie - eine Produktion der USA, Kanada und Japan - die Zielgruppe ab etwa zehn Jahren mit typischen Teenagersorgen und deren Verlauf oder deren Lösung. Seit Mitte Februar 2007 sind die beiden DVDs mit der ersten Staffel der Serie nun auch käuflich über Epix zu erwerben.

Die erste Staffel beinhaltet dreizehn Folgen und hält von der ersten bis zur letzten Folge typische Szenen aus dem Teenageralltag bereit – mit einer kleinen Besonderheit. Sharon Spitz, die Hauptfigur der Serie, bekommt zu ihrem Leidwesen nämlich eine Zahnspange in der ersten Folge. Als wäre dies nicht schon schlimm genug, sorgt ein kleiner Unfall in der Praxis auch noch dafür, dass Sharon fortan immer wieder Probleme mit elektrischen oder metallenen Geräten hat. Da klemmt sie plötzlich an einem Türknauf fest und wird dadurch unfreiwillig beim Lauschen erwischt, ein anderes Mal sorgt ihre Zahnspange dafür, dass ein Liebesgeständnis nicht an Sharons Schwarm Alden, sondern an dessen Freund Brock geschickt wird … als wäre das Leben als Vierzehnjährige nicht schon schwer genug!

Und das ist es in der Tat, so lernt der Zuschauer nicht nur Sharon und ihre Familie und Freunde kennen, sondern beispielsweise auch Sharons Erzfeindin Nina, die Oberzicke, die Sharon das Leben schwer macht, wo sie nur kann. Von ihr stammt auch Sharons ungeliebter Name Braceface, zu deutsch „Jammerklammer“, was eine recht kreative, aber passable Übersetzung darstellt.
Doch auch mit den nahe stehenden Menschen ist nicht immer gut Kirschen essen: Sharons alleinerziehende Mutter lässt oft die Psychologin raushängen und verbietet Sharon den Konzertbesuch bei deren Lieblingsband, Sharons beste Freundin Maria ist von Sharon genervt (wie Sharon nach einem verbotenen Blick in Marias Tagebuch glaubt), Alden und Sharon kommen sich nicht wirklich näher, Sharons älterer Bruder Adam nervt zunächst wegen seiner ungehobelten Art, später dann mit seinen plumpen Anbaggerversuchen bei dem Nachbarmädchen … doch eigentlich sind sie alle ganz nett und schließlich für Sharon da, wenn es brennt – selbst der ständig kränkelnde und hyperallergische Connor.

„Braceface“ ist nicht nur eine unterhaltsame und witzige Serie, sondern auch eine sehr realistische (sieht man von der Besonderheit der Zahnspange einmal ab). So ziemlich jedes auftretende Problem in der Serie ist eines, das der Zuschauer selbst kennt – sei es aktuell oder als Rückblick auf das frühere Erleben. Hierbei ist „Braceface“ vor allem für Mädchen interessant, da die Hauptfigur ebenfalls weiblich ist, doch auch Jungen können ihren Spaß mit der Serie haben und finden sich im Mindesten am Rande selbst wieder.

Die Zeichnungen sind nicht überragend, aber in Ordnung und auf der DVD in bester Qualität zu sehen. Die einzelnen Figuren sind meist in derselben Kleidung zu sehen, was ein wenig eintönig wirkt, aber die Handlungen der einzelnen Folgen sind so kurzweilig und bunt gezeichnet, dass es kaum auffällt.

Der Ton ist ebenfalls einwandfrei und wer mag, kann sich die Serie auch im englischen Originalton anhören, bei dem Alicia Silverstone Sharon übrigens ihre Stimme lieh.
Bei jeder einzelnen Folge hört und sieht man zunächst das knapp einminütige Titellied im Vorspann, was bei insgesamt dreizehn Folgen ein wenig anstrengend ist, aber es kommt noch besser: Für die ganz begeisterten Fans hält die DVD eben dieses Lied nämlich noch einmal als Karaokeversion bei den Extras bereit.

Die Extras insgesamt sind sehr hilfreich und passend. So gibt es einen Episodenführer, der die Hauptinhalte aller Folgen noch einmal gut zusammengefasst darstellt und eine Beschreibung der Hauptcharaktere mitsamt Hintergrund. Letzteres ist vor allem dann interessant zu lesen, wenn man noch nicht alle Folgen gesehen hat und sich beispielsweise fragt, wo Sharons Vater ist oder warum Maria mit Nachnamen Wong heißt – auf diesen Texttafeln werden solche Geheimnisse, die sich im Staffelverlauf klären, gebündelt präsentiert.
Zu guter Letzt lässt sich die DVD natürlich auch in den heimischen PC einlegen und präsentiert dann knapp fünfzig Malvorlagen zum Ausdrucken zum Malen oder als Vorlage für Window Color oder für andere Ideen.

Der einzig wirkliche Kritikpunkt an der ersten Staffel von „Braceface“ auf DVD sind Schrift und Farbwahl bei den Texttafeln der Extras. Hier wurde ein knalliges Rot in Fettschrift gewählt, was zwar den bunten Farbmix innerhalb der Serie unterstreicht, das Ganze aber zu einer recht schlecht zu lesenden Angelegenheit macht. Davon abgesehen aber ist „Braceface“ eine uneingeschränkt zu empfehlende Zeichentrickserie für alle ab sechs Jahren, wobei Kinder ab zehn Jahren wohl erst richtig Spaß mit den etwa zwanzigminütigen Folgen haben werden.

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Wertung

 

Gesamt:

(Gut)

Anspruch:

(Leichte Kost)

Spannung:

(Spannend)

Brutalität:

(Gewaltfrei)

Ton:

(Extrem gut)

Bild:

(Extrem gut)

Menüs:

(Mittel)

Ausstattung:

(Gut)

 

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Infos

 

Sprache:

Deutsch

Ort:

Kanada

Zeit:

Gegenwart

Serie:

Braceface

Autor:

Bastian, Charles E.

Verlag:

Epix

Erschienen:

Feb. 2007

Kritiker:

Tanja Elskamp

ISBN:

4-009-75022-2287

ISBN(13):

978-4-0097-502-7

EAN:

9784009750227

Typ:

DVD

 

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