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Die Insel der Rebellen

Cornwell, Patricia

Rezension von KK
Aus der Reihe "Andy Brazil/Judy Hammer"

Seit Monaten überfallen Highway-Piraten Lastwagenfahrer aus, rauben die Trucks aus und meist töten sie auch die Fahrer. So auch wieder am Beginn dieses Buches. Die 18jährige Unique spielt dabei den Lockvogel, damit der Trucker ihr um 4 Uhr morgens seine Autotür öffnet. Ein fataler Fehler. Er wird brutal zusammen geschlagen und blutüberströmt liegengelassen. Aber er überlebt. Von diesem heiklen Problem versucht der alte und halbblinde Gouverneur von Virginia abzulenken. Zusammen mit seinem Pressesprecher, dem windigen Major Trader, heckt er den absolut sinnlosen Plan aus ab sofort rasende Autofahrer per Helikopter jagen zu lassen. An dieser Stelle kommt Andy Brazil ins Spiel. Er hatte sich quasi ein Jahr von der Polizeiarbeit beurlauben lassen, seinen Pilotenschein für den Helikopter gemacht und verschiedene Studien durchgeführt, um jetzt „kriminelles Verhalten vor dem Hintergrund der menschlichen Natur und der historischen Bedingungen“ zu betrachten und als das Ganze als Website anonym ins Internet zu stellen. Offiziell ist Andy weiterhin bei der Polizei und nur seine Chefin und Mentorin Judy Hammer kennt ihn als Verfasser der Website, die unter dem Namen „Trooper Truth“ bekannt wird.
Andy schreibt in seinen ersten Artikel unter anderem über die kleine Insel Tangier Island, auf die er dann auch prompt geschickt wird, um auf den Straßen der Insel Markierungen anzubringen, die den Helikopterpiloten helfen sollen Raser aus der Luft zu erfassen. Dumm nur, dass auf der Insel fast jeder nur mit einem Golfcart durch die Gegend fährt.
Damit beginnen die Ereignisse sich zu überschlagen. Die skurillen Einwohner von Tangier Island sind entschlossen sich nichts mehr vom Festland gefallen zu lassen. Als erstes nehmen sie daher den von dort kommenden Zahnarzt als Geisel. Die engelsgleiche Unique bleibt auch nicht untätig und ermordet eine Frau auf bestialische Weise. Und der Rest der Highway-Piraten plant unter Leitung des Ganoven Smoke die Ermordung von Chief Judy Hammer.
Gut gefallen hat mir an diesem Buch nicht viel. Nett ist, dass die Einwohner von Tangier Island einen wohl sehr seltsamen Dialekt sprechen, den der deutsche Übersetzer Hainer Kober, in eine Mischung aus süddeutsch und schweizerdeutsch übersetzt hat. Das ist sicher eine reife Leistung. Nett auch, dass sogar die Krabben im dortigen Meer diesen Dialekt sprechen, man fühlt sich ein bisschen wie bei „Findet Nemo“. Übrigens kommt auch Judy Hammers entführter Hund zu Wort.
Ansonsten hat dieses Buch mir nicht viel zu bieten. Die Story ist Durchschnitt. Das Ende einigermaßen absehbar und auch nur bedingt spannend. Die Personen sind so klischeehaft überzeichnet, dass ich mich oft nur veralbert vorkam. Der Gouverneur ist ein Tattergreis, der nichts mehr sehen kann und sich daher im eigenen Haus immer wieder verläuft. Seine Entscheidungen sind so an den Haaren herbei gezogen, dass selbst Michael Moore staunen würde. Auch der schmierige Pressesprecher, die engelsgleiche Mörderin Unique, der Oberganove Smoke und wie sie noch alle heißen kommen nicht besser weg. Viel Arbeit hat Cornwell sicherlich in die Recherche für die historisch angehauchten Artikel des „Trooper Truth“ investiert. Das kann das Buch allerdings nicht retten.

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Wertung

 

Gesamt:

(Mittel)

Anspruch:

(Entspannend)

Spannung:

(Unterhaltsam)

Brutalität:

(Brutal)

 

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Infos

 

Sprache:

Deutsch

Ort:

USA, Virginia

Serie:

Andy Brazil/Judy Hammer

Autor:

Cornwell, Patricia

Verlag:

Hoffmann und Campe, Hamburg

Erschienen:

Jan. 2004

Kritiker:

KK

ISBN:

3-455-01024-5

ISBN(13):

978-3-4550-102-4

EAN:

9783455010244

Typ:

Hardcover

 

Patricia Cornwell

 

Am 9 Juni 1956 wird Patricia in Miami/Florida als Tochter eines Anwalts geboren. Mit 7 Jahren, 2 Jahre nach der Scheidung ihrer Eltern, zieht sie mit ihrer Mutter und ihren zwei Brüdern nach Montreat/North Carolina. Die Depressionen ihrer Mutter führen bei Patricia zu Magersucht und Bulimie. [mehr]

 

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