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Schön wie der Tod

Tura, Stefano

Rezension von Monika
Aus der Reihe "Alvaro Gerace"

Inspektor Alvaro Gerace will sich einige ruhige Urlaubtage in der Toskana gönnen. Aber die Ruhe währt nicht lange, denn in einem Turm auf dem Grundstück seines Urlaubsdomizils findet er die grausam zugerichtete Leiche einer jungen Frau.

Gerace ist zwar nicht zuständig, aber natürlich lässt er es sich nicht nehmen, seiner attraktiven Kollegin Meri D´Angelo bei den Ermittlungen zu helfen. Nach anfänglichem Konkurrenzdenken entwickelt sich schnell eine Freundschaft zwischen den beiden Ermittlern. Die sich anbahnende Romanze wird jedoch unterbrochen, als Gerace nach Bologna zurückgerufen wird. Hier wurde eine weitere zerstückelte Frauenleiche aufgefunden.

Die Ähnlichkeiten zum ersten Mord sind unübersehbar, denn bei den jungen Frauen handelte sich um Fotomodelle. Beide arbeiteten mit Geraces Freund, dem Fotografen Gallo, zusammen. Nach der Ermordung von zwei weiteren Modells geht Gallo zur Polizei und legt ein Geständnis ab. In der Haft begeht er dann Selbstmord. Gerace kann ebensowenig wie Meri D´Angelo an Gallos Schuld glauben...

Ich muß gestehen, dass ich einen grossen Teil der obigen Inhaltsangabe vom Klappentext abgeschrieben habe. Denn auf Seite 200 war bei mir mit der Lektüre Schluss. Das Buch besteht überwiegend aus der detailreichen Schilderung der Morde. Die Modells werden zum Tode gequält, wobei der Mörder sehr kreativ vorgeht, z.B. den Mädchen bei lebendigem Leib einen Fuss abhackt, um sie an der Flucht zu hindern oder ihnen die Silikonpolster aus den Brüsten schneidet und in den Mund stopft und so weiter. Ich glaube, diese Angaben reichen. Ich würde mich nicht als sehr zartbesaitet beschreiben und ein Krimi ist kein Kinderbuch, aber diese in allen Einzelheiten geschilderten Verstümmelungen gehen mir zu weit. Sollte jemand an solchen Schilderungen Spass haben, wird er hier gut bedient.

Auf dem Cover wird der Krimiautor Carlo Lucarelli wie folgt zitiert: "Ein mitreißender und rasanter Thriller." Wie Lucarelli zu dieser Einschätzung kommt, ist mir schleierhaft. Vermutlich hat er das Buch gar nicht gelesen. Irgendwelche Ähnlichkeiten zu den Krimis von Lucarelli sind nicht vorhanden, dies nur als Hinweis für Lucarelli-Leser, welche durch dieses Zitat zum Kauf ermuntert werden sollen. Die Ermittlungsarbeit der Polizei, die zwischen den Mordschilderungen stattfindet, ist lachhaft. Die Polizisten arbeiten vorwiegend als Einzelkämpfer und bringen sich dabei ständig in Gefahr, und ein Vorblättern auf die letzten Seiten zeigt mir, was ich erwartet hatte: Der Killer bringt natürlich die Polizistin Meri in seine Gewalt.

Diesen Krimi kann ich nicht empfehlen.

Datenbank:0.0008 Webservice:0.1143 Querverweise:0.0017 Infos:0.0013 Verlag,Serie:0.0005 Cover:0.0001 Meinungen:0.0015 Rezi:0.0002 Kompett:0.1207

 

Wertung

 

Gesamt:

(Mies)

Anspruch:

(Klolektüre)

Spannung:

(keine Angabe)

Brutalität:

(Ekelhaft)

 

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Infos

 

Sprache:

Deutsch

Ort:

Italien

Zeit:

Gegenwart

Serie:

Alvaro Gerace

Autor:

Tura, Stefano

Verlag:

Goldmann, München

Erschienen:

Nov. 2004

Kritiker:

Monika

ISBN:

3-442-45818-8

ISBN(13):

978-3-4424-581-9

EAN:

9783442458189

Typ:

Taschenbuch

 

Stefano Tura

 

Stefano Tura, geboren in Bologna, lebt zurzeit in Rom, wo er für Tg1, das erfolgreiche Nachrichtenmagazin der RAI, arbeitet [mehr]

 

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