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Resident Evil: Code Veronica

Perry, S.D.

Rezension von Christoph Hähnel
Aus der Reihe "Resident Evil"

Auf der verzweifelten Suche nach ihrem vermissten Bruder muss Claire Redfield erneut gegen die Furcht erregenden Biowaffen der Umbrella Coperation antreten. Ihre Nachforschungen führen sie auf eine einsame Insel,wo ein wahnsinniges Genie sämtliche grotesken Kreaturen, die ihm zur Verfügung stehen, entfesselt hat, um zu verhindern, dass Claire seine schrecklichen Pläne durchkreuzt.
Ans Ende der Welt verfrachtet, findet Claire endlich den Mann, nach dem sie gesucht hat. Chris Redfield hat selbst einen Ein-Mann-Krieg gegen Umbrellas entsetzlichsten Schöpfungen geführt... und nun befindet er sich auf Kollisionskurs mit dem Mann, der die S.T.A.R.S. In Raccon City hintergangen hat. Ein Mann, der eigentlich tot sein müsste: Captain Albert Wesker

Soweit der Klapptext, doch bevor ich mich dem Inhalt zuwende, will ich noch kurz ein Wort zu dem gelungenen Cover sagen. Wie auch im englischen Original, ist auf dem Buch eine blaue Zombiefratze zu sehen, doch sind in der deutschen Ausgabe des Buches vor Dieser noch Claire und Steve in 3D animiert zu sehen,etwas, was durchaus zu gefallen weiß, da es so auch visuell eine Verbindung zum gleichnamigen Computerspiel herstellt.
Doch nun zum Inhalt. Das Buch beginnt damit, dass ein Umbrellastützpunkt auf einer Insel aus der Luft angegriffen und zerbombt wird. Hierbei wird fast die gesamte Belegschaft getötet und viele von Umbrellas "Züchtungen" gelangen ins Freie. Zu den wenigen Überlegenen gehören die ehemaligen Gefangenen von Umbrella Claire und Steve. Während sie versuchen von der Insel zu fliehen, ist ihnen immer der schizophrene Alfred Ashford auf der Spur um sie zu töten. Er ist der ehemalige Leiter dieses Umbrellastützpunktes und Sohn eines der Gründungsväter von Umbrella,doch sein Geist ist vernebelt und er hält sich immer wieder für seine Schwester Alexia,welche vor Jahren mit dem T-Virus infiziert wurde um mächtiger zu werden. Bevor den beiden die Flucht von der Insel gelingt, schickt Claire noch ihre Koordinaten an ihren Bruder, der daraufhin zu der Insel aufbricht. Als den beiden die Flucht mit einem Flugzeug geglückt ist, bringt dieses sie mit Autopiloten zu einem Umbrellastützpunkt am Südpol. Chris und Alfred folgen ihnen dorthin. Als sie dort ankommen, ist Alexia gerade erwacht, mit unvorstellbaren Kräften aus einem Jahre andauerndem Schlaf. Doch mit etwas Glück gelingt es den Chris und Claire im letzten Moment Alexia mit der Selbstzerstörungsanlage der Station zu vernichten.
Das Buch hält sich oft an seine Verwandten am Computer und Playstation, leider ist es oft das, was einen einfach den Kopf schütteln lässt,denn wenn irgendwelche Kombinationsrätsel in einem Spiel noch als Herausforderung angesehen werden, so ist es doch langweilig einer Protagonistin dabei zuzu´lesen´ wie sie sie löst.. Abgesehen davon ist das Buch von der Ersten bis zur letzten Seite Spannung pur, auch wenn das Ende am Südpol etwas aufgesetzt und zur eigentlichen Geschichte dazugedichtet wirkt. Leider fehlen auch größere Gefühle, welche der Story etwas Tiefe verleihen würden,bis auf wenige Ausnahmen beschränken sich die Gefühle auf "ich muss meine Schwester retten" und "ich muss mich selber retten". Jedoch schafft es die Autorin durch die gradlinige Story im Resident Evil Universum an das Buch zu fesseln, da auch hier das Horrorflair der Spiele wieder auftaucht. Sehr gut gelungen ist auch die Umsetzung der einzelnen Charaktere im Schreibstil, so wechselt die Art des Schreibens, je nach dem, über wenn gerade berichtet wird. Handelt es sich beispielsweise um Steve so werden plötzlich umgangssprachliche Schimpfwörter verwendet, die bei Claire oder Ashford niemals auftauchen würden. Hingegen wirkt der Schreibstil bei Ashford sehr konservativ und gehoben. Das Buch ist im Allgemeinen das Lesen wert, nicht nur für Resident Evil Fans, jedoch sollte sich der Rest keinen Meilenstein erwarten, sondern eine kurzweilige Lektüre für zwischendurch.

Dieser Text entstand mit freundlicher Unterstützung und Genehmigung der Redaktion von WODPortal.de und Rollenspielnetz.de. Die Webseiten sind seit Juli 2005 Teil des X-Zine.

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Wertung

 

Gesamt:

(Mittel)

Anspruch:

(Klolektüre)

Spannung:

(Spannend)

Brutalität:

(Bluttriefend)

 

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Resident Evil, Bd. 7...ull

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Infos

 

Sprache:

Deutsch

Serie:

Resident Evil

Autor:

Perry, S.D.

Verlag:

Dino Entertainment, Stuttgart

Erschienen:

Jun. 2003

Kritiker:

Christoph Hähnel

ISBN:

3-897-48694-6

ISBN(13):

978-3-8974-869-2

EAN:

9783897486942

Typ:

Taschenbuch

 

S.D. Perry

 

S.D. (Stephanie Danelle) Perry schreibt Multimedia-Romanadaptionen in den Genres Fantasy, Science-Fiction und Horror, aus Freude wie auch zum Broterwerb, und gelegentlich sogar in dieser Reihenfolge. Sie arbeitete in den Universen von Resident Evil, Aliens, Xena und, in jüngster Zeit, Star Trek. Außerdem hat sie einige Kurzgeschichten verfasst und Filmdrehbücher in Romanform umgesetzt [mehr]

 

Resident Evil

 

Resident Evil ist eine Videospiel-Reihe der japanischen Softwarefirma Capcom. In Japan am 22. März 1996 unter dem Namen Biohazard erschienen, gilt die Reihe für viele Videospieler als Inbegriff des Survival-Horror-Genres.
[mehr]

 

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