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1 gegen 100

Mindscape

Rezension von Ulshra

„1 gegen 100“, diese Quizshow mag dem Einen oder Anderen bekannt sein. Erstmalig wurde sie in Holland unter dem Dach von Endemol ausgestrahlt, natürlich mit Linda de Mol als Moderatorin. In Deutschland gibt es das Quiz bei RTL mit Wolfram Kons. In anderen Ländern wurden ähnliche Quizshows ausgestrahlt, sie alle unterscheiden sich jedoch nur in wenigen Details. Grundlegend muss eine Person gegen hundert weitere antreten und verschiedene Fragen beantworten. Mit jeder falschen Antwort der Gegner wird die Anzahl geringer, gegen die man antreten muss. Schafft man es alle Gegner auszuschalten, so hat man 100.000 Euro gewonnen, beantwortet man selbst eine Frage falsch ist man ausgeschieden und hat alles erspielte verloren. Verlockend mag dies klingen, doch einfach ist es nicht, denn die Fragen sind häufig schwierig und während der deutschen Ausstrahlungen hat es bisher nur einen einzigen Sieger gegeben.
Mindscape hat nun das Spiel „1 gegen 100“ für den Nintendo DS herausgebracht, bei dem man zu Hause schon mal etwas üben kann. Wie sehr dies jedoch der Fernsehshow ähnelt und ob es sich lohnt sein Wissen auf diese Art und Weise auf die Probe zu stellen müssen wir zunächst noch heraus finden.

Die Bedienung scheint fürs Erste einfach zu sein. Man kommt in das Hauptmenü, in dem es vier Punkte gibt: Spielen, Optionen, Statistik und Mitwirkende. Die Punkte erklären sich in der Regel von selbst, jedoch muss angemerkt werden, dass man unter Optionen nicht den Schwierigkeitsgrad einstellen kann, dies ist genauso wie in der deutschen Variante der Quizshow nicht möglich. Drückt man mit dem Touchpen auf Spielen kommt eine lange Einleitung, durch die man sich zunächst weitertippen muss, bevor es losgehen kann. Ist dies geschehen wird dem Spieler erklärt, welche Personengruppen sich bei den Gegner befinden, in der Regel sind dies drei Gruppen zu je 5 Spielern bestimmter Berufsgruppen.
Jede gestellte Frage muss von allen teilnehmenden Personen beantwortet werden. Hierzu gibt es eine vorgegebene Zeit, in der dies geschehen muss. Ist man sich als Spieler nicht sicher kann man einen Joker verwenden, von denen man drei zur Verfügung hat. Jeder Joker hat eine andere Funktion, dazu jedoch später mehr. Wurde bei der ersten Frage die richtige Antwort gegeben wird aufgelistet, wie viele Gegner ausscheiden. Für jeden Gegner bekommt man 50 Euro gutgeschrieben und muss in der nächsten Runde nur noch gegen die übrig gebliebenen antreten. Bei den ersten zehn Fragen erhöht sich der Preis für jeden besiegten Gegner um 50 Euro, ab der zehnten Runde steigt der Preis um 100 Euro, danach um 150 und 250 Euro. In der letzten Runde geht es dann um 100.000 Euro, die man gewinnen kann, dazu muss jedoch jeder Gegner besiegt werden.
Für jede Frage gibt es drei Antwortmöglichkeiten, diese müssen angetippt werden, bevor die Zeit abgelaufen ist. Weiß man die Antwort nicht, kann man nun den ersten Joker verwenden. Dieser nennt sich „Ich verzichte“. Man muss nicht antworten, bekommt aber trotzdem das Geld für jede falsche Antwort mit. Der zweite Joker wird damit freigespielt, der sich „Die zweite Chance“ nennt. Ist man sich bei einer Antwort nicht sicher, kann man diese Möglichkeit wählen und einfach eine Antwort antippen. Ist sie richtig, hat man gewonnen, ist sie falsch hat man die Möglichkeit eine weitere Antwort zu wählen. Ist dieser Joker verbraucht kommt der dritte zum Einsatz. „Wer ist meiner Meinung?“ heißt dieser und zeigt beim Antippen einer Antwort an, wie viele Gegner sie noch gewählt haben. Danach kann man sich entscheiden, welche Antwort man nun endgültig wählen möchte.
Die Fragen sind bis auf wenige Ausnahmen ziemlich schwierig. Wer nicht über eine sehr gute Allgemeinbildung oder unverschämt viel Glück besitzt wird kaum über die 200 Euro – Frage hinaus kommen. Sicherlich, im Fernsehen sind die Fragen auch nicht gerade einfach, da hat man aber wenigstens genügend Zeit sich seine Antwort gründlich zu überlegen. Hier ist man jedoch gezwungen in der vorgegebenen Zeit die Frage zu lesen und schnell zu antworten.
Nach jeder erfolgreichen Runde hat man die Wahl, ob man das Geld nehmen, oder weiter spielen möchte. Entscheidet man sich für das Erstere ist das Spiel vorbei und wird in die Highscore aufgenommen. Der Punktestand wird gespeichert, die Einstellungen allerdings nicht, denn jedes Mal, wenn man nun eine neue Runde beginnt muss man sich wiederholt durch die Einführung tippen, welche das Spiel erklärt. Recht nervig, wenn man bedenkt, dass so eine Spielrunde nur wenige Minuten dauern kann und man dadurch fast schon mehr Zeit mit der Einleitung als mit dem eigentlichen Spiel verbringt.

Grafisch ist das Spiel sehr einfach gestaltet. Es gibt die Anzeige der Gegner, die nur mit menschlichen Umrissen versehen ist und die einzige Animation ist das berechnen des Geldes, beziehungsweise das Abziehen der Gegneranzahl. Große Anforderungen hat dieses Quiz-Game zwar nicht, dennoch hätte man hier mehr reinbringen können, so wirkt es einfach nur lieblos und lädt keinesfalls für eine neue Runde ein. Durch den hohen Schwierigkeitsgrad und der knappen Zeit verliert man auch schnell die Lust, denn selbst mit dem nötigen Know How ist ein Sieg sehr unwahrscheinlich und nur schwierig umzusetzen. Wer sein Wissen auf die Probe stellen möchte, der kann sich gerne an anderen Spielen versuchen, „1 gegen 100“ ist da nicht besonders empfehlenswert und trägt auch kaum dazu bei die eigene Allgemeinbildung zu verbessern, da helfen altbekannte Gehirntrainer und andere Quizshows besser aus. Schlussendlich bleibt 1 gegen 100 ein Spiel für Fans der Show oder hoch talentierte Gehirnakrobaten.

USK-Einstufung: Freigegeben ohne Altersbeschränkung gem. §14 JuSchG


Screenshots:
Einer gegen Hundert (Nintendo DS)

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Copyrights Screens by Mindscape

Datenbank:0.0003 Webservice:0.1085 Querverweise:0.0031 Infos:0.0004 Verlag,Serie:0.0002 Cover:0.0000 Meinungen:0.0004 Rezi:0.0001 Kompett:0.1132

 

Wertung

 

Gesamt:

(Mies)

Schwierigkeit:

(Nur für Profis)

Spannung:

(Langatmig)

Brutalität:

(Gewaltfrei)

Grafik:

(Furchtbar)

Sound:

(Mittel)

Spieltiefe:

(Mies)

Steuerung:

(Mittel)

 

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Infos

 

Sprache:

Deutsch

Ort:

im TV

Zeit:

Gegenwart

Autor:

Mindscape

Verlag:

Mindscape

Erschienen:

Nov. 2008

Kritiker:

Ulshra

Typ:

Computerspiel

 

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