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Evolution Principle-Ep

Krypteria

Rezension von jpk

Frisch kommt ein Silberling in meinen Briefkasten, der schon beim Betrachten des Bandnamens ein paar Erinnerungen weckt. Zum einen war da die traurige Erinnerung an die Tsunami-Katastrophe, dann an ein Spiel der koreanischen Fußballmannschaft während der Weltmeisterschaft 2006 hier in Frankfurt am Main und schließlich an die gut gemeinten Tipps eines Gothic-Metall Fans "Hey, hör dir die mal an!".
"Krypteria" - ein Bandname und eine selbst für die Musikbranche ungewöhnliche Geschichte, nachzulesen in unseren Band/Autoren-Infos.

Die Musik bewegt sich irgendwo rund um Queensryche und dem Metal der 1980er, was nicht so sehr wundert, da Queensryche zu den Favoriten der Musiker gehört und die Herren der Band schon ein paar Jährchen auf dem Buckel haben. Allerdings sind zu dem Bombastometal der 1980er einiges an Beats und ein kräftiger Schwall Gothic dazu gekommen. Doch Hardcore Metal oder Gothic Fans werden mit einem schiefen Blick auf die Kategorisierung der Musik von Krypteria in diesen Schubladen schauen. Denn tatsächlich sind die Songs weitaus gefälliger, melodischer und unkomplizierter als es der Schubladendenker mag. Der Rockeinfluss ist spürbar deutlich, eine modernisierte Fassung des alten Metal, ein wenig Progressive-Metal, ein wenig Pop. Kurzum eine gute fette Mischung, die man einem breitem Publikum zu Genießen und Abfeiern vorsetzen kann.

Den Lead übernimmt die hohe Sopran Stimme der Sängerin Ji-In Cho und die Gitarre des Produzenten Christoph Siemons. Sie bestimmen zusammen mit dem druckvollen Bass von Frank Stumvoll und dem Schlagzeug von S.C. „Kuschi“ Kuschnerus den Kern der Band, die bei Konzerten mit Gastmusikern beispielsweise am Keyboard unterstützt werden.

Auf vorliegenden Maxi "Evolution Principle" befinden sich 5 Tracks und das Video zu "Victoriam Speramus" als 6. Track - allerdings habe ich hier nur die Promo-Version ohne das Video.

1. Sweet Revenge - 4:48
Das Intro ist bombastisch und kommt auch schnell in Rythmus. Angelegt wie ein klassisches Hardrock Stück kommt neben dem Mitsingrefrain noch ein Stück klassischer Chor zum Brüllen. Ohne die Einspielungen von Chor, sägenden Synthiestreichern und blökenden Blech (da hätte man ein klein wenig an der Samplequalität arbeiten können), wäre es wohl ein recht schlichtes Stück geworden. So aber zuckt der Bluesfuß ein Stück schneller als gewohnt und spätestens nach dem dritten Hören kann man mitjubeln.

2. Lost - 4:38
Wenn dieser Track auf einem Queensryche Album wie "Operation Mindcrime" aufgetaucht wäre, hätte sich kaum jemand gewundert und lediglich gemurmelt "Hey, die können auch Pop". Auch wenn es unangemessen wäre, Geoff Tate mit Ji-In zu vergleichen (Geoff Tate hat zwar mehr Power in der Stimme, ist aber weitaus weniger hübsch anzusehen), da wir bei dem Lead von Queensryche ein paar Jahre mehr Gesangserfahrung zuschreiben können. Ein eingängiges Stück Popmetal, das mit eingängigen Refrain ins Ohr würmelt.

3. The Promise - 4:07
Wenn überhaupt ein Vergleich mit Nightwish angebracht wäre, dann ist dieses Lied hier eine relativ gute Chance. Allerdings singt die Shouterin Tarja Turunen von Nightwish im Mezzo-Sopran (laut eigenen Angaben über 3 Oktaven) und hat daher mehr Druck in der Stimme, den sie ziemlich deutlich in den Vordergrund bringt. Ji-In liegt da höher und ist live in concert gefährdet vom Hintergrund gedämpft zu werden, zudem verliert sie in den Tiefen an Kraft, was sie aber zumindest in den Studioaufnahmen aber gut kompensiert.

4. No More Lies (MMVI) - 3:46
Noch nicht hitverdächtig aber nahe dran ist das Paradestück dieser CD. Ein wenig Evanescene mag der eine oder andere schon da raus hören wollen, doch zu meinem Glück bleibt Ji-In nicht so stark an jedem Vokal hängen und zieht ihn in die Länge. Für die Freunde der härteren Töne wird das Stückchen unter lahmen Pop fallen und missachtet werden. Aber als kleiner Ohrwurm mit Tanzbeinverlängerung ist es nicht zu verachten.

5. Na Ga Ja - 3:46
Dies ist die koreanische Fußballversion von "No More Lies" und vom Gesang noch ein Stück kraftvoller als das Original. Leider haben es die "Roten Teufel" in der Weltmeisterschaft nicht sehr weit geschafft, sonst wäre der Song wohl in dieser Version bekannt geworden.

Insgesamt kommt nichts Neues und Innovatives von Krypteria, allerdings muss das auch nicht unbedingt sein. Die Songs sind gut zusammengestellt, die Stimme von Ji-In zusammen mit den hart gespielten Instrumenten erinnert angenehm an die besseren Titeltracks der Anime Serien. Fans der asiatischen Zeichentricks sind mit dem Album mindestens gut bedient.

Auf jeden Fall werde ich mir dieses Jahr (2006) an meinem Geburtstag Krypteria mit Subway To Sally im Pressenwerk in Bad Salzungen anschauen.

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Wertung

 

Gesamt:

(Gut)

Anspruch:

(keine Angabe)

Spannung:

(keine Angabe)

Brutalität:

(keine Angabe)

 

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Biographie von Krypteria
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Infos

 

Sprache:

Deutsch

Autor:

Krypteria

Verlag:

Synergy Re (EMI)

Erschienen:

Aug. 2006

Kritiker:

jpk

Typ:

CD

 

Krypteria

 

Der Name "Krypteria" taucht im Zusammenhang mit dem deutschen Musikproduzenten Christoph Siemons (Musikproduzent, twoformusic, Köln - Big-z.B. Brother-Stars) zum ersten mal auf. Etwa von 2000 bis 2003 entwickelten Siemons und sein Team ein Pop/Rock-Musical das schließlich im Herbst 2003 in eine gleichnamige Concept Doppel CD mündete [mehr]

 

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