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Sinister 2

Foy, Ciaran

Rezension von Cronn

Eine Blu-Ray-Rezension

Gute Stoffe für originelle Horrorfilme sind schon immer sehr selten gewesen. Aber herausragende Stoffe zu finden, ist nahezu eine unmögliche Angelegenheit. Im Jahr 2012 hat es Scott Derrickson dennoch geschafft. Sein Drehbuch und die Regiearbeit für „Sinister“ war ungewöhnlich und dennoch in bester Tradition der klassischen Erzählweise des phantastischen Films verhaftet.
Ein Nachfolger hierzu hat es schwer. Er muss die Kerninhalte des Vorgängers aufgreifen, sie aber um neue Elemente erweitern, um nicht im Epigonentum verhaftet zu verbleiben.
Dieser Aufgabe hat sich Ciaran Foy gestellt und mit „Sinister 2“ ein durchaus ordentliches Ergebnis abgeliefert.

Inhalt:
„In einem abgeschiedenen Haus versteckt sich Courtney (Shannyn Sossamon) mit den Zwillingen Dylan und Zach vor ihrem gewalttätigen Ehemann Clint (Lea Coco), der seiner Familie dicht auf den Fersen ist.
Von der wahren Bedrohung ahnt Courtney jedoch nichts: Auf dem alten Haus liegt der mysteriöse Fluch des Bughuul, dem Ex-Polizist So & So (James Ransone) bereits seit Jahren auf der Spur ist.
Doch für seinen Plan, das Haus niederzubrennen und ihn so zu vernichten, ist es zu spät: Der kleine Dylan ist bereits in den Fängen Bughuuls und wird gezwungen, dessen schreckliche „Home Movies“ anzuschauen - die nicht nur bei den Protagonisten für Alpträume sorgen werden ...“

Kritik:
Eine schwierige Aufgabe für einen jeden Regisseur, der einen Nachfolger zu einem grandiosen Horrorfilm dreht, ist es, an aus dem Original bekannte Elemente anzuknüpfen, aber nicht dabei zu verbleiben. Er muss sie zudem variieren und neue Elemente hinzufügen. Diese Aufgabe gelingt Ciaran Foy nur bedingt.
Die Story hinter „Sinister 2“ kopiert das Original bezüglich des Mythos rund um Bughuul, erweitert sie um die Hintergrundstory der Mutter auf der Flucht. Dadurch kommt ein Nebenstrang mit dem Ehemann ins Spiel, was im Zusammenhang mit den psychisch gestörten Kindern gut passt. Das Handlungselement mit der Kirche neben dem Haus und dem dazugehörigen Snuff-Video ist allerdings etwas erzwungen wirkend und überzeugt nicht. Allerdings enthält der Film dadurch eine der atmosphärisch überzeugendsten Szenen, als der Ex-Polizist So & So sich auf die Suche nach weiteren Hinweisen macht.
Der Mythos rund um Bughuul wird nur etwas erweitert, was aber nicht weiter schlimm ist. Auf diese Weise bleibt das Geheimnis um diese Figur bestehen. Es werden auch wieder die Snuff-Videos in Siebziger Jahre Manier aufgegriffen. Diese sind sehr gelungen und erzeugen Gänsehaut. Teilweise sind sie ganz schön heftig geworden. Aber das ist ja in einem Horrorfilm ein Qualitätssiegel.
Das Finale gerät hingegen ungewohnt actionlastig und fällt aus dem stimmigen Gruselrahmen deutlich heraus. Hier verliert der Film an Unheimlichkeit und wird zum Actionspektakel.
Die schauspielerischen Leistungen sind überwiegend sehr gelungen. Ganz besonders die Jungstars müssen herausgehoben werden, welche die Kinder darstellen. Sie spielen die Erwachsenen klar an die Wand. Eine herausragende Stellung nimmt hier Lucas Jade Zumann als Milo ein. Seine starke Präsenz macht ihn extrem gruselig.

Fazit:
„Sinister 2“ bemüht sich über weite Strecken redlich um eine würdige Fortsetzung des Originals. Allerdings verliert der Film am Ende seine mühsam aufgebaute Spannung an eine unnötige Action-Dramatik. Auch sind die darstellerischen Leistungen der erwachsenen Schauspieler nicht immer die besten. Auf diese Weise steht „Sinister 2“ nicht auf einer Stufe wie der Vorgänger. Damit bleibt „Sinister 2“ als ein ordentlicher, aber nicht herausragender Film in Erinnerung.

Cronn

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Wertung

 

Gesamt:

(Mittel)

Anspruch:

(Unterhaltsam)

Spannung:

(Unterhaltsam)

Brutalität:

(Bluttriefend)

Ton:

(Gut)

Bild:

(Gut)

Menüs:

(Mittel)

Ausstattung:

(Mies)

 

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Infos

 

Sprache:

Deutsch

Autor:

Foy, Ciaran

Verlag:

Universal Pictures

Erschienen:

Dez. 2015

Kritiker:

Cronn

Typ:

DVD

 

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