Online Rezensionen->Buck Rogers – Staffel 1 und 2  

Zurück zur Startseite des X-Zines Diskutiert mit uns Unterstützt uns durch Bestellungen Fantasy-Bücher und -Geschichten Science-Fiction-Bücher und -Geschichten Horror-Bücher und -Geschichten Rollenspiele Trading Card Games PC- und Konsolenspiele Musik Comix

Bedienungsanleitung

Zurück zur Startseite des X-Zines

Erweiterte Suche

Buck Rogers – Staffel 1 und 2

Neufeld, Sigmund; Stewart, Larry

Rezension von Cronn

Eine Blu-Ray-Rezension:


Im Jahr 1977 erschien ein Film, der die gesamte Welt faszinierte: „Star Wars“. Der „Krieg der Sterne“ führte dazu, dass das Genre der Science-Fiction wieder Zulauf bekam, nachdem es zu Beginn der siebziger Jahre etwas abgeflaut war. Große SF-Produktionen kamen dann vermehrt von den etablierten Studios auf den Markt, u.a. „Alien“.
SF war wieder en vogue. Das zeigt sich auch im Bereich der Fernsehproduktionen. Hier entstanden am Ende der 70er Jahre Serien, wie „Mondbasis Alpha Eins“ oder „Kampfstern Galactica“.
Dabei war es durchaus üblich, dass ein Pilotfilm gedreht wurde, der die Chancen der Serie austesten sollte und zugleich Appetit beim Publikum auf die Serie erzeugen sollte. Bei „Kampfstern Galactica“ kam der Film sogar ins Kino.
Dies war auch der Fall bei „Buck Rogers“. Hierzulande war den SF-Freunden oftmals gar nicht bewusst, dass der Kinofilm lediglich der Auftakt zu einer Fernsehserie in den Vereinigten Staaten war. In Deutschland wurde die Serie damals nicht im öffentlich-rechtlichen Fernsehen gezeigt.
Nun ist es möglich, diese Bildungslücke zu schließen. Ascot Elite bringt die Serie in zwei schön gestalteten Blu-Ray-Staffeln heraus.

Inhalt:
„Wir schreiben das Jahr 1987. Captain William "Buck" Rogers wird bei einem Erkundungsflug mit seinem Spaceshuttle Ranger 3 aufgrund einer folgenschweren Panne aus seiner geplanten Flugbahn geschleudert.
Mitten hinein in einen Orbit, der ihn und sein gesamtes Lebenserhaltungs-System einfriert. 500 Jahre später wird er gefunden, wieder zum Leben erweckt und auf die Erde zurückgebracht. Fortan kämpft er gegen außerirdische Bedrohungen. Mit an seiner Seite: die Drone Twiki und Wilma Deering, die wohl schönste Pilotin des Universums ...“
Der Klappentext gibt die grobe Zielrichtung des inhaltlichen Rahmens vor und soll nur knapp ergänzt werden.
In den beiden Staffeln von „Buck Rogers“ wird der Mann aus der Vergangenheit mehr und mehr zur Geheimwaffe der Zukunftsmenschen. Buck Rogers ist nirgendwo registriert und von daher kann er wie ein Geheimagent in feindlichen Reihen wirken. Diesen Umstand nutzt die Regierung der zukünftigen Erde aus, um Buck Rogers in Situationen zu bringen, aus denen sein Witz, Charme und Schlagkraft ihn retten können.

Kritik:
„Buck Rogers“ gilt zurecht als ein Urgestein der SF-Geschichte. Dargestellt in den 30er Jahren von Buster Crabbe ist die Serie aus dem Jahr 1979 eigentlich ein Reboot. Und Gil Gerard spielt den Buck Rogers mit viel spitzbübischem Charme.
Ihm zur Seite steht die wunderschöne Erin Gray als Wilma Deering, die durchaus schlagkräftig sein kann. Der Roboter Twiki hat Kultcharakter bekommen und auch das Robotergehirn Dr. Theopolis.
Die Folgen haben einige Cameo-Auftritte. U.a. ist Buster Crabbe, der Original-Buck-Rogers von 1939 mit dabei. Auch bekannte Mimen wie Jack Palance und Jamie Lee Curtis sind in Einzelfolgen zu sehen.
Dabei sind die Folgen häufig nach einem Schema aufgebaut, das leicht zu durchschauen ist: Eine Bedrohung der Erde – Buck Rogers greift ein – Endkampf und Sieg. Das macht die Folgen aber nicht weniger charmant.
Mit einem Faible für die Retro-SF der 70er Jahre gesehen, bereitet „Buck Rogers“ große Freude. Die Settings, die Kostüme, die Schauspielkunst und auch die Special-Effects sind heutigen Standards nicht mehr angemessen. Doch das darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass „Buck Rogers“ großartige Unterhaltung bietet.
Schade ist die Tatsache, dass das Filmmaterial für die Blu-Ray kaum eine Aufwertung erfahren hat. Man merkt ihm doch schon sehr die Zeit an, die an ihm genagt hat.

Bonusmaterial:
Die Staffeln werden ohne Bonusmaterial ausgeliefert. Schade, dass es keine TV-Commercials oder Interviews mit den Stars, gerne auch von heute, gibt.

Fazit:
„Buck Rogers“ ist sicherlich nicht zur Top-Riege der Science-Fiction zu zählen. Dazu sind die Drehbücher zu generisch und vorhersehbar. Aber gute Unterhaltung bieten die beiden Staffeln allemal. Und wer sich gerne auf eine Retro-SF-Reise in die siebziger Jahre begeben möchte, dem seien die beiden Staffeln von „Buck Rogers“ ans Herz gelegt.

Cronn

Datenbank:0.0014 Webservice:0.0960 Querverweise:0.0068 Infos:0.0006 Verlag,Serie:0.0004 Cover:0.0001 Meinungen:0.0012 Rezi:0.0001 Kompett:0.1067

 

Wertung

 

Gesamt:

(Gut)

Anspruch:

(Unterhaltsam)

Spannung:

(Unterhaltsam)

Brutalität:

(Jugendfrei)

Ton:

(Mittel)

Bild:

(Mittel)

Menüs:

(Mittel)

Ausstattung:

(Mies)

 

Links

 

Shopping:
kauf mich amazon

Infos Ascot Elite Home Entertainment:
Produkte im X-Zine

Navigation:
Zurück
Druckerversion

 

Infos

 

Sprache:

Deutsch

Autor:

Neufeld, Sigmund

Verlag:

Ascot Elite Home Entertainment

Erschienen:

Feb. 2015

Kritiker:

Cronn

Typ:

DVD

 

  [mehr]
 

Werbung

  www.tividi.de
 
AMANGO - Kino per Post