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Unter allen Beeten ist Ruh´

Auerbach & Keller

Rezension von Martina
Aus der Reihe "Pippa Bolle"

Eigentlich möchte Pippa Bolle nur eins: In Ruhe arbeiten. Doch dies kann sie in ihrer Berliner Wohnung nicht, wo die Nachbarschaft wie eine große Familie ist. Hier kommt Pippa keineswegs dazu, sich auszuruhen, geschweige denn zu arbeiten. Doch es bietet sich eine Gelegenheit, dem nachbarschaftlichen Trubel zu entgehen und Pippa wandert vorübergehend aus – nach Schreberwerder, einer Insel in der Havel. Doch die Schrebergartenanlage bietet nicht das, was Pippa sucht, nämlich Ruhe. Hier wird sie unfreiwillig zur Detektivin in einem höchst sonderbaren Fall...

Zu Beginn wird er Leser zuerst mit Pippa bekannt gemacht. Anders als gewohnt, weicht sie von üblichen Klischees ab. Pippa hat eine Vorliebe für Hüte und bringt auch das eine oder andere Pfund zu viel auf die Waage. Die Deutsch-Britin lebt von ihrem Mann getrennt und stolpert nun über einen Mordfall...
Doch bis es soweit ist, fließt erst einmal eine Menge Wasser die Havel herunter und der Leser wird mit bildlichen Beschreibungen der Umgebung und der Menschen unterhalten. Oftmals füllen belanglos Dialoge die Seiten des Buches und atemlose Spannung mag nicht so recht aufkommen. Die Geschichte plätschert so vor sich hin. Dafür ist der Schreibstil der beiden Autorinnen eingängig und detailliert. Anschauliche Landschaftsbeschreibungen zählen eindeutig zu den Stärken des Autoren-Duos.
Die Geschichte selbst baut wenig Spannung auf und der gesamte Handlungsbogen dehnt sich doch sehr aus. Es herrscht kein Sturm auf der Havel, allenfalls weht ein leichtes Lüftchen.
Als eindeutigen Krimi würde ich diesen Roman nicht bezeichnen. Es handelt sich eher um leichte Unterhaltungslektüre mit kriminalistischen Elementen. Die Protagonisten zeigen sich skurril bis merkwürdig, wirken jedoch ziemlich oberflächlich – daran ändert leider auch die Berliner Mundart nichts, die die Autorinnen in ihrem Roman teilweise mit einbinden. Der typische Berliner Charme will beim Lesen nicht ankommen, was sehr schade ist.
Hilfreich ist die Übersicht der mitwirkenden Personen am Anfang des Romans. Da es eine ganze Reihe von Personen gibt, kann man möglicherweise schon mal den Überblick verlieren. Zumal werden hier die charakteristischen Merkmale erläutert.

Insgesamt ist der Roman für Leser geeignet, die leichte Lesekost suchen bzw. bevorzugen und an ein Buch keine hohen Ansprüche stellen. Dem Text auf der Rückseite des Covers („ Miss Marple war gestern“) sollte man besser nicht wörtlich nehmen. Der Vergleich ist keinesfalls gerechtfertigt.
Bleibt zu hoffen, dass der nächste Fall von Pippa etwas peppiger wird. „Dinner for one, Murder for two: Ein neuer Fall für Pippa Bolle“ soll im Februar 2012 erscheinen.

Fazit:
Leicht zu lesen und ideal zum Abschalten und Entspannen. Kein Roman für anspruchsvolle Leser, insgesamt aber ganz nett geschrieben.

Datenbank:0.0017 Webservice:0.1153 Querverweise:0.0592 Infos:0.0013 Verlag,Serie:0.0052 Cover:0.0001 Meinungen:0.0014 Rezi:0.0074 Kompett:0.1920

 

Wertung

 

Gesamt:

(Mittel)

Anspruch:

(Reiselektüre)

Spannung:

(Langatmig)

Brutalität:

(Vertretbar)

 

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Infos

 

Sprache:

Deutsch

Ort:

Deutschland

Zeit:

Gegenwart

Serie:

Pippa Bolle

Autor:

Auerbach & Keller

Verlag:

List, Berlin

Erschienen:

Apr. 2011

Kritiker:

Martina

ISBN:

3-548-61037-4

ISBN(13):

978-3-5486-103-5

EAN:

9783548610375

Typ:

Taschenbuch

 

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