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Tödliches Lachen

Andreas Franz

Rezension von Martin Hammerschmidt
Aus der Reihe "Julia Durant"

Ein weiterer Julia-Durant-Krimi von Andreas Franz, in welchem er sich mit den brutalen Seziermethoden des „Jack the Ripper“ auseinandersetzt und einem Mann, der von der Liebe total im Stich gelassen wurde und somit zu einem brutalen Serienmörder mutiert.


Julia Durant muss sich in ihrem neuen Fall mit einem Kopierer von „Jack the Ripper“ auseinandersetzten, der anscheinend wahllos Prostituierte auf brutalste Weise ermordet und danach ausweidet. Eben so, wie es „Jack the Ripper“ mit seinen Opfern getan hat.
Doch Mike, der Killer, tötet die Frauen nicht grundlos.
Von der Liebe absolut im Stich gelassen und völlig verhöhnt von Frauen, verwandelt sich er sich zu einem grausamen Serienkiller.
Er kopiert exakt alles, was „Jack the Ripper“ angerichtet hat:
Die Mitteilungen an die Polizei, in der er prophezeit, was als nächstes geschehen wird, der Stil wie er die Opfer ausweidet und letztendlich schickt er sogar eine Niere an die Polizei.

Seine ganzen Mitteilungen schickt er an Julia Durant, die mit der Situation völlig überfordert scheint. Ein grausiger Anblick jagt den anderen und Durant ahnt nicht, dass der Täter sich ganz in ihrer Nähe befindet und fast jeden Augenblick damit verbringt sie zu beobachten oder zu morden.
Die einzige Verbindung, welche die Polizei zwischen den Opfern herstellen kann, ist der Nebenverdienst als Prostituierte, denn an der Wand in den Zimmern der Opfer steht immer der gleiche Satz geschrieben:
„Huren sterben einsam“.
Doch was veranlasst den Killer so brutal mit den Frauen umzugehen? Diese Frage stellt sich Julia Durant und die Polizei immer und immer wieder und kommt doch zu keinem Ergebnis.
Erst als die Gerichtsmedizin die Täter-DNA mit einer anderen vergleicht, lichtet sich so langsam die Dunkelheit in dem Fall.
Doch es geht um weitere Menschenleben. Julia Durant muss nun blitzschnell handeln um weitere Morde zu verhindern.

Ein superspannendes Buch, das es wirklich in sich hat. Das Hauptaugenmerk liegt auf dem Fall, doch auch in ihrem privaten Leben muss Julia Durant sich mit dem Problem „Mann“ auseinandersetzen. Das alles verleit dem Buch einen großen Spannungsbogen, der sich über den größten Teil des Buches zieht.
Alle Nebengeschichten, die Andreas Franz ins Buch eingebaut hat, beschäftigen sich mit einem Thema.
Alte Männer und junge Frauen.
Dieses Schicksal holt nicht nur die Prostituiert, sondern auch Mitarbeiter der Polizei ein.

Dadurch dass man in den ersten Kapiteln in das Leben Mikes, also des des Killers eingeführt wird, und mit ansehen muss, wie er insbesondere von Huren verhöhnt wird, entwickelt der Leser eine gewisse Sympathie für den Täter und kann seine, wenn auch grausigen Tötungsdelikte, nachvollziehen. Im Laufe der Story aber verliert man an Verständnis, bis hin zum Wunsch, dass er von der Polizei endlich gefasst wird.

Unterm Strich hält der Leser ein Buch in der Hand, dessen Story zwar schon ziemlich abgekaut, aber dennoch hochinteressant ist. Die vielen Nebengeschichten machen das Buch lohnenswert, wenn auch die Haupthandlung alt ist, aber trotzdem spannend geschildert wird.

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Wertung

 

Gesamt:

(Gut)

Anspruch:

(Anspruchsvoll)

Spannung:

(Fesselnd)

Brutalität:

(Bluttriefend)

 

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Infos

 

Sprache:

Deutsch

Ort:

Deutschland, Frankfurt am Main

Serie:

Julia Durant

Autor:

Andreas Franz

Verlag:

Knaur, München

Erschienen:

Jan. 1960

Kritiker:

Martin Hammerschmidt

ISBN:

3-426-63350-7

ISBN(13):

978-3-4266-335-2

EAN:

9783426633502

Typ:

Taschenbuch

 

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