Roman: Die Trolle Hi Chris, danke dass du dich darauf eingelassen hast, hier ein paar Fragen zu beantworten. Damit du dich nicht allzu sehr langweilst, haben wir die ganzen Fragen über Schreiben, das Autorendasein und so weiter mal kurz in dieser folgenden stark konzentrierten Frage zusammengefasst: X-Zine: Na, wie geht es dir, wenn dich Herr der Ringe Fans mit "Sie haben einen Höhlentroll!" begrüßen? Hallo. Das ist mir leider noch nicht passiert. Aber als sich zum ersten Mal jemand mit „Sichere Wege“™ von mir verabschiedet hat, war das zugegebenermaßen etwas seltsam. Aber inzwischen finde ich es schick. Tolkien-Fans, wie ich selber einer bin, regen sich vermutlich mehr über den Tolkien-Vergleich auf der Rückseite auf, aber daran bin ich unschuldig, versprochen. X-Zine: Kommen wir zur Sache mit den Trollen. Stell dir folgende Situation bei Shadowrun vor, die einen Surfer bei sr-nexus schwer beschäftigt: "Luxuslimo eines hochrangigen Execs wird von einem Troll mit Stärke 16 und einem Presslufthammer in der Hand angegriffen - er schmettert den Presslufthammer (ausgeschaltet) gegen die Panzerglasscheibe." Wie würdest du als Spielleiter damit umgehen? Gegenfrage: SR3 oder SR4? OK, bei SR4 wäre Stärke 16 schwierig, also vermutlich SR3. Ich denke, ich würde den Spieler würfeln lassen und mal schauen, was der Troll so anrichtet. Im Endeffekt will ich als Spielleiter ja vor allem, dass meine Spieler Spaß am Rollenspiel haben, deswegen lege ich mich bei der Story und dem Ausgang bestimmter Situationen selten absolut fest. X-Zine: Wie kommst du dann mit vorgefertigten Abenteuern zurecht? Die Spieler gehen doch mit ihren Figuren doch gerne sehr eigene Wege! Ich benutze vorgefertigte Abenteuer mehr als Ideensammlung, anstatt als ein Muss. Ich habe schon früher nie die „Lesen sie dies ihren Spielern vor“ Sektionen der Abenteuer vorgelesen. Inzwischen leite ich zum allergrößten Teil eigene Abenteuer, die ich durch Hintergründe und Ideen aus offiziellem Material aufmotze.
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