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Rollenspiele – Die Spieler – Die Zukunft – Die Probleme (eine Umfrage)

Können alternative Rollenspielformen wie Pen&Paper zwischen den modernen Computerspielen bestehen? Ich sage ja!
Zu diesem und weiteren Themen habe ich viele Webmaster und andere begeisterte Fans aus allen Bereichen, die das Rollenspiel bietet, befragt.

Die Teilnehmer an der Umfrage waren zwischen 16 und 27 Jahre alt und vorzugsweise männlich. Das heißt nicht, dass ich weibliche Spieler gemieden habe, doch kann man im Internet wenige finden.

Das Klischee des ruhigen und zurückgezogenen Freaks ist längst überholt, was die anderweitigen Hobbies zeigen: Raver, Biker und Sportler sind unter den Rollenspielern, aber auch Schachspieler, Fernsehgucker und Computerspieler. Erkennbar ist also ein weitgefächerter Bereich an Personen, die sich dem Spielen hingeben.

Verwunderlich ist, dass es wenige Neueinsteiger gibt. Auf die Frage wie lange sich die untersuchten Personen bereits mit dem Rollenspiel beschäftigen, antwortete der größte Teil mit 5 – 10 Jahren. Nur wenige sind erst ein oder weniger Jahre dabei. Animiert wurden sie meist durch Freunde und Bekannte, die das Spielen mit Stift und Papier (Pen&Paper) in die abendlichen Kammern brachten. Aber auch von Computerspielen neugierig gemachte Rollenspieler sind unter ihnen. Eines dieser Beispiele ist Baldurs Gate. Es belebte das scheinbar ausgestorbene Genre und formte eine neue Spielergeneration, was zu diesem Zeitpunkt niemand erahnen konnte. Jedoch förderte es nicht nur den PC-Rollenspieler, sondern weckte vielmehr das Interesse an „größeren und umfangreicheren“ Projekten.

Dies wird besonders bei P&P stark gefördert. Von eigenen Musiken über Abenteuern bis hin zu Romanen und Kurzgeschichten wird alles geschaffen, was irgendwie in die Rollenspielwelt passt. Dazu werden ganze Gemeinschaften gebildet, die in Gruppen mit bis zu 15 Personen Treffen abhalten, Erfahrungen austauschen und natürlich gemeinsam spielen. Der Computer lockte also die Spieler vom selbigen weg und zog sie an den Tisch. Eine seltene, aber lobenswerte Entwicklung.

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Infos

 

Titel: Rollenspiele – Die Spieler – Die Zukunft – Die Probleme (eine Umfrage)
Autor(In): Matthias Noack

AutorEmail:
Art: Organisation

 

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Kooperationspartner:
khelben.de

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